Martin Luther Evangelical Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, Ontario, Canada M8V 1B7
Office Tel.: (416) 251-8293 Fax: (416) 259-2889 Email: churchoffice@martinluther.ca
 Pastor Alexander Mielke Cell: 416 - 567-2487 alexander.mielke@rogers.com

A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

Gemeindebrief: März 2001

Unsere Gottesdienste im März 2001

04.03. - Sonntag Invocavit
Pastor Stefan Wolf
Einführung der Kirchenältesten

11.03. -Sonntag Reminiscere 
Pastor Stefan Wolf
Mit Feier des Heiligen Abendmahles
Mitwirkung des Kirchenchores

18.03. -Sonntag Occuli
Pastor Katharina Moeller

25.03. - Sonntag Laetare Familiengottesdienst
Pastor Stefan Wolf

Wir danken für alle Gaben und den regen Besuch unserer Gottesdienste und laden ganz herzlich nach den Gottesdiensten zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee ein!

Aus den Gruppen und Kreisen der Gemeinde

Jugendgruppe
trifft sich zum Schwimmengehen am 24.03. Treffpunkt: 15.00 Uhr bei Pastor Wolf, 3203 Gatliff Ave., Mississauga.

Bibelgesprächskreis
Der nächste Bibelgesprächskreis findet am 21.03 nach der Passionsandacht statt.

Das Thema: "Glaube – Rechtfertigung – Gericht Gottes."

Beim letzten Mal gab es ein interessantes Gespräch in der Gruppe. Es geht um das gemeinsame Lernen am Bibeltext.

Frauenkreis
trifft sich am. 12. September um 19.30 Uhr, wie gewohnt, in der Kirche.

Kirchenvorstand
ebenfalls am 12. September um 19.30 Uhr, Kirche. The congregational council is made up of twelve officials elected by the church congregation plus the pastor. They gather once per month to discuss the business and finances of the church.

Missionskreis
bittet um Kleiderspenden
. Gebraucht werden Röcke, Blusen und Kleider. Bitte bringen Sie nur Kleidung, die sauber ist und noch getragen werden kann. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich!

Neue Konfirmandengruppe
Die nächste Konfirmandengruppe wird im April beginnen. Ein erstes Treffen mit Kindern und Eltern findet am 2. April, 19.30 Uhr in der Kirche statt!

Wir können uns dann kennenlernen und ich kann Sie über den Unterricht informieren.

Kontaktkreis deutsch-englischer, lutherischer Gemeinden
trifft sich am 8. März in der Ersten Lutherischen Gemeinde. Es geht unter anderem um ein Faltblatt, daß die Gemeinden bei deutschen Firmen in Toronto bekannt machen soll. Beginn: 20 Uhr.

Kirchenchor
Chorprobe jeden Freitag ab 19.30 Uhr, Kirche

Missionskreis
jeden Mittwoch, ab 9.30 Uhr, Kirche (außer am 14.03.)

Alle Informationen, Predigten, Veranstaltungskalender auch auf 
unserer Website

Ein Fremdling soll bei euch wohnen, wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben, wie dich selbst.
3.Mose 19, 34

Monatsspruch für März 2001

Andacht zum Monatsspruch

Liebe Gemeinde,
in Israel lebten verschiedene Volksgruppen. Durch die geschichtlichen Entwicklungen kamen immer wieder Fremde ins Land, als Einwanderer, als Soldaten, durch Wanderungsbewegungen, bei denen Israel immer ein Durchgangsland gewesen ist. Menschen suchten in Israel Arbeit oder flohen dorthin aus Gründen, die zwar im Einzelnen wenig bekannt sind, sich jedoch wenig von dem unterscheiden dürften, was wir heute auch kennen: Bürgerkrieg, Hunger, religiöse Verfolgung.

Unterstellten sich diese Menschen den Stammesfürsten, dann genossen sie Schutz und hatten bestimmte Rechte. Sie durften nicht unterdrückt oder ausgebeutet werden. Weil Gott den Fremden liebt, sollten die Israeliten den Fremden auch lieben. Außerdem erinnert der Zusammenhang des Gebotes daran, daß sie selbst Fremde in Ägypten gewesen sind:

Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken.

Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.

Interessant ist, daß aus der eigenen Vergangenheit gelernt werden soll. Was an Erinnerung an die guten und die schlechten Jahre in Ägypten, die Jahre der Sklaverei und Bedrückung, da ist, soll wach gehalten werden, damit man die Fremden nicht schlecht behandelt. Es ist ein gutes Lernen aus der eigenen Vergangenheit des Volkes, wenn man bereit ist, es besser zu machen, als man es vielleicht selbst erlebt hat.

Auch in Israel haben sich leider nicht alle daran gehalten. Denn die Propheten (Jeremia, Hesekiel, Sacharja und Maleachi) müssen darauf dringen und wieder und wieder daran erinnern, daß die Bestimmungen des Gesetzes gegenüber den Fremden eingehalten werden. Auch heute hätten sie wohl alle Hände voll zu tun, diese Verpflichtung, den Fremden zu lieben, wie sich selbst, in weiten Teilen dieser Welt in Erinnerung zu rufen. Wie viele Konflikte, Ungerechtigkeiten und Kriege haben nicht ihre Ursache im Haß auf alles andersartige und fremde. Der Mensch wird gar nicht gesehen, der Fremde wird zur Sache, die man nicht haben will.

Liebe ist und bleibt auch für uns Christen das wichtigste Gebot. Die Nächstenliebe, die Christus uns lehrte und vorlebte, schließt jeden ein, der uns zum Nächsten wird: Allen Menschen, denen wir begegnen, soll unsere Liebe gelten. Sie sollen spüren, daß wir sie ernst nehmen und wir sind verpflichtet, ihnen so gut wir können zu helfen.

Wie froh wären manche gewesen, wenn sie mehr Unterstützung und Hilfe bekommen hätten. Und die, die erlebt haben, daß man ihnen beim Neuanfang in Kanada unter die Arme gegriffen hat, haben dies sicher noch in guter Erinnerung.

Bleiben wir im Sinne des Monatsspruches für den März offen für andere Menschen, hilfsbereit und liebend.
Mit herzlichem Gruß
Ihr Pastor

Kurzbericht über die Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde hat am 25.02. mit guter Beteiligung stattgefunden. Insgesamt haben 84 Gemeindemitglieder teilgenommen. Das ist sehr erfreulich. Wir danken an dieser Stelle allen für das Interesse.

Jeder Kreis unserer Gemeinde hat über seine Arbeit berichtet. Mit Anerkennung und Dank wurden die Berichte entgegengenommen. Erfreulich ist, daß wir trotz der besonderen Anstrengungen des letzten Jahres finanziell keine großen Rückschritte machen mußten.

Aus dem Kirchenvorstand schieden Peggy Seifert, Gerry Groetsch, Hans-Joachim Arndt, Edmund Scholz, Ernst Carl und der Präsident Heinz Gutsch aus. Allen sei an dieser Stelle noch einmal für die engagierte und gewissenhafte Arbeit gedankt. Herr Scholz und Herr Carl wurden nach dreijähriger Dienstzeit noch einmal im Amt bestätigt, also wiedergewählt. Herr Scholz wurde außerdem als Präsident des Kirchenvorstandes bestimmt. Vizepräsident ist Herr Ernie Wienecke. Neu in den Kirchenvorstand wurden gewählt: Helene Schmidt, Ulrich Karthaus und Danny Sommerfeld. Dem Kirchenvorstand wünschen wir ein gutes Miteinander und ein segensreiches Wirken in der Gemeinde.

Pastor Schwantes hat sich mit einem Bericht von der Gemeinde verabschiedet. Leider konnte er wegen seines Urlaubs nicht persönlich anwesend sein.

Retreat in Camp Edgewood für Jugendliche

Vom 16. bis 18. März wollen wir das Wochenende in Camp Edgewood verbringen.. Wir fahren am Freitagnachmittag ab und werden am Sonntagnachmittag wieder da sein. Näheres werden wir allen Interessierten noch mitteilen.

Wenn noch jemand Lust hat, mitzufahren, bitte bei Pastor Wolf (416-567 2487) oder bei Danny Sommerfeld (905- 274 6602) anrufen und anmelden.

Für Kinder und Enkelkinder


Ab März gibt es im ersten Teil des Hauptgottesdienstes eine kurze Andacht für Kinder. Gedacht ist daran, daß Kinder mit ihren Eltern den Gottesdienst zunächst gemeinsam besuchen und dann, nach der Andacht, zur Sonntagsschule in die Räume im Basement gehen können.

Wir möchten so Familien ansprechen und das Zusammensein aller Generationen im Gottesdienst stärken. Die Gemeinde muß die Möglichkeit haben, durch alle Altersgruppen hinweg den Gottesdienst als ein verbindendes Band zu erleben. Das möchten wir gerne auf diese Weise erreichen. Dies ist nicht neu, denn es hat bereits vor einiger Zeit stattgefunden.

Die Andacht für Kinder wird im englischen und deutschen Gottesdienst stattfinden. Das Thema bezieht sich auf den Erwachsenengottesdienst und wird, so ist der Plan, in der Sonntagsschule vertieft. Vielleicht bietet dies ja auch Anlaß, sich Zuhaue über das Gehörte und Erlebte auszutauschen?

Passionsandachten

finden jeden Mittwoch, ab dem 7. März in der Kirche statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Wir werden Texte des Johannesevangeliums bedenken.

Wir gedenken

unseren verstorbenen Gemeindemitgliedern

Frau Emmi Rinas

und

Herrn Hartmut Sator

Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.

Johannes 11, 25

Open House am 31. März bei den "Wölfen"

Liebe Gemeindemitglieder!

In diesem Monat möchte ich mich einmal über den Gemeindebrief an Sie wenden. Es ist für mich eine gute Gelegenheit, Ihnen auch im Namen unserer Kinder DANKE zu sagen, Danke für die Fürsorglichkeit und die vielen Gedanken und Wünsche, die unsere Kinder und ich erfahren haben.

Immer wieder werden wir gefragt, wie es uns geht und wie es uns gefällt. Eigentlich wollte ich diese Fragen in der Jahreshauptversammlung beantworten, aber mein Mann kam mir zuvor! Nun ja, es gibt ja auch noch den Gemeindebrief.

Wir fühlen uns wirklich sehr wohl. Unsere 265 Umzugskisten sind ausgepackt. Es ist zwar noch nicht alles an seinem Platz, aber "die grobe Richtung" stimmt schon. Die Kinder haben sich eingelebt. Als Eltern sind wir stolz darauf, wie sie alles meistern. Sie haben neben der Schule auch wieder Freizeitaktivitäten aufgenommen: Sie spielen Tischtennis, und der Klavierunterricht beginnt in diesen Tagen für Jan-Lukas und Fynn. Uns fehlt nur noch ein Schlagzeuglehrer für Merlin.

Nun möchten wir Sie zum "Open House" einladen, nicht nach 100 Tagen, wie es beim Amtsantritt in der Politik – jedenfalls in Deutschland – üblich ist, aber nach 124 Tagen, nämlich am 31. März, von 14.00 bis 17.00 Uhr!!

So können Sie außerdem mal sehen, wie es jetzt so bei den "Wölfen" aussieht und wie wir uns im Haus der Gemeinde eingerichtet haben. Wir freuen uns schon auf Sie!

Ihre Mirjam Wolf

Das letzte Wort

Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
weil sie auf das große vergeblich warten.
(Pearl S. Buck)

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