Martin Luther Evangelical Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, Ontario, Canada M8V 1B7
Office Tel.: (416) 251-8293 Fax: (416) 259-2889 Email: churchoffice@martinluther.ca
 Pastor Alexander Mielke Cell: 416 - 567-2487 alexander.mielke@rogers.com

A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

 Gemeindebrief: Dezember 2001 und Januar 2002

Unsere Gottesdienste im Dezember 2001 und Januar 2002:

02. Dez - 1. Advent - 
15.00 Uhr (!)

Gemeinsamer Gottesdienst in Englisch und Deutsch
Pastor Stefan Wolf
-mit Kirchenchor, gemütl. Beisammensein nach dem GD

09. Dez - 2. Advent
9.45 Uhr Englisch
11.00 Uhr Deutsch
Pastor Stephan Wolf
Mit Feier des Heiligen Abendmahles

16. Dez - 3. Advent
Famliengottesdienst

11.00 Uhr Englisch
Pastor Stephan Wolf

23. Dez - 4. Advent
9.45 Uhr Englisch
11.00 Uhr Deutsch
Pastor Stephan Wolf
Candlelight Service
18.00 Uhr Englisch

24. Dez - Heilig Abend
15.00 Uhr Deutsch
-mit Kirchenchor
18.00 Uhr Englisch
Pastor Stephan Wolf

25. Dez - Weihnachten
11.00 Uhr Deutsch
-mit Kirchenchor
Pastor Stephan Wolf

30. Dez - 1. Sonntag nach Weihnachten
11.00 Uhr Deutsch
N.N.

31. Dez - Altjahresabend
19.00 Uhr Deutsch
Pastorin Katharina Moeller
Mit Feier des Heiligen Abendmahles

01. Jan. - Neujahr
11.00 Uhr Deutsch
Pastorin Katharina Moeller

06. Jan - Epiphanias
9.45 Uhr Englisch
11.00 Uhr Deutsch
Pastor Stephan Wolf

13. Jan - 1. Sonntag nach Epiphanias
9.45 Uhr Englisch
11.00 Uhr Deutsch
Pastor Stephan Wolf
Mit Feier des Heiligen Abendmahles

20. Jan - 2. Sonntag nach Epiphanias
9.45 Uhr Englisch
11.00 Uhr Deutsch
Pastor Stephan Wolf

27. Jan - Septuagesimae (70 Tage vor Ostern)
9.45 Uhr Englisch
11.00 Uhr Deutsch
Pastor Stephan Wolf

Wir danken für alle Gaben und den regen Besuch unserer Gottesdienste und laden ganz herzlich nach den Gottesdiensten zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee ein!

Aus den Gruppen und Kreisen der Gemeindende

Frauenkreis
trifft sich am 12. Dezember und am 16. Januar um 19.30 Uhr, wie gewohnt, in der Kirche.

Kirchenvorstand
am 05. Dezember und am 16. Januar um 19.00 Uhr, Kirche. The congregational council is made up of twelve officials elected by the church congregation plus the pastor. They gather once per month to discuss the business and finances of the church.

Jugendgruppe
26. Januar, 17.00 Uhr im Pfarrhaus.

Bibelgesprächskreis
findet am 23. Januar, um 19.30 Uhr in der Kirche statt.

Konfirmandenunterricht
19. Dezember, 14.  und 28. Januar, 19.00 Uhr, im Pfarrhaus

Jugendgruppe
26. Jan, 17.00 Uhr, Pfarrhaus

Kirchenchor
Chorprobe jeden Freitag ab 19.30 Uhr, Kirche.

Missionskreis
jeden Mittwoch, ab 09.30 Uhr, Kirche, außer am 12. Dezember!

Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Jesaja 12,2

Jahreslosung 2002

Andacht zur Jahreslosung 2002

Liebe Gemeinde,
"Christ der Retter ist da", im beliebten Weihnachtslied ‚Stille Nacht' klingt dies wie ein Echo: "Christ der Retter ist da, Christ der Retter ist da!" – Manche Menschen können die Weihnachtslieder nicht mehr hören, wenn schließlich Weihnachten ist. Zu früh beginnt die ‚Christmas season'. Erst kommt Santa Claus und dann folgt die Zeit der Christmas-Parties, der Vorbereitungen, des Geschenkekaufens. Überall überfüllte Läden, genervte Kinder, völlig erschöpfte Eltern und – nicht zuletzt – das pausenlose Gedudel von Weihnachtsmusik zu allen Gelegenheiten. Dringt da eigentlich noch die Weihnachtsbotschaft durch? Manchmal denke ich, es ist eigentlich schade, daß die Botschaft von der Geburt des Retters, Jesus Christus, so leise, so bescheiden, so unauffällig daherkommt. Andererseits ist dies möglicherweise genau der Punkt: Jesus Christus drängt sich den Menschen nicht auf, macht weder den Kommerz noch die Lautstärke mit. Er überzeugt vielleicht gerade dadurch, daß bei ihm alles so anders, so schlicht ist. Da ist die Mühe, eine Herberge zu finden, da ist der armselige Stall, und die Tatsache, daß Jesus nicht mit einem großen Knall vom Himmel fällt, sondern ganz normal, wie jeder von uns, geboren wird. Er kommt als Mensch auf diese Welt, obwohl er Gottes Sohn ist. Damit stellt sich Gott auf die Seite der kleinen Leute, der Hirten, der Armen, der Besorgten, der Belasteten, der Menschen mit ihren kleinen und großen Sorgen. Die Hoffnung für diese Welt wird da geboren, wo diese Hoffnung am meisten gebraucht wird. Viele meinen heutzutage vielleicht, ohne Gott leben zu können, Christus nicht zu brauchen. Vieles wird zum Ersatz für ein Sinn erfülltes Leben, nicht zuletzt das Kaufen. Wir umgeben uns lieber mit einer Rastlosigkeit als in Ruhe einmal hinzuhören, wie der Satz "Christ der Retter ist da" wie ein Echo in unserem Leben nachhallen kann. Schade, denn wir berauben uns damit eigentlich der großen Freude, daß dieser Jesus auch zu unserer Rettung geboren wurde. Da Weihnachten das Fest der Wünsche ist, wünsche ich Ihnen, daß die Weihnachtsbotschaft ihre Festfreude vergrößert und Sie in das neue Jahr hinein begleitet. Wäre es nicht ein große Freude, wenn Sie sagen könnten: Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen ?
Mit den besten Wünschen für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
und den besten Segenswünschen für das Jahr 2002
Ihr Pastor

Tagung der Gemeinden Toronto

Am 17. November fand ein Treffen zweisprachiger Gemeinden in Toronto unter der Leitung des Bischofs Micheal Pryse und des Synodalvorstandes der ELCIC statt. Die Christ-the-King/Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Thornhill war Gastgeber. Es ging um einen Gedankenaustausch, bei dem Gemeinden mit unterschiedlichem sprachlichem Hintergrund. vertreten waren: Chinesische, finnische, baltische, deutsche, ungarische und etliche andere Gemeinden gaben sich gegenseitig Auskunft über Schwerpunkte und Schwierigkeiten der gemeindlichen Arbeit. Die Synode hatte festgestellt, daß in lutherischen Gemeinden Torontos 38 verschiedene Sprachen gesprochen werden. Interessantestes Ergebnis: Trotz verschiedener kultureller Ausrichtung haben alle Gemeinden das Hauptproblem, jüngere Leute an die Gemeinde zu binden. Es war anregend zu erfahren, wie reichhaltig gemeindliches Leben innerhalb der lutherischen Kirche ist. Ein ermutigendes Zeichen war es, daß alle weitere Treffen wünschten. Leider waren nur je zwei Vertreter jeder Gemeinde eingeladen. Hoffentlich erhalten auch in Zukunft die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, mit dabei zu sein!

Ausflug zum Kortright Centre

Am 20. Oktober haben wir mit der Gemeinde bei herrlichstem Sonnenwetter dem Kortright-Center einen Besuch abgestattet. Wir sind mit Autos dorthin gefahren. Nach einem Informationsfilm über den Monarch-Falter, haben wir Pancakes gegessen. Wir nahmen an einer Führung teil, bei der wir gelernt haben, warum sich die Ahornblätter gelb oder rot verfärben. Ein anschließender Spaziergang bildete den Abschluß. Wir haben einen wunderbaren Nachmittag verbracht. Kommen Sie doch das nächste Mal auch mit!

Unsere Weihnachtsbotschaft

Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu  freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den  Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!                                   

Elli Michler
Aus: Elli Michler: Dir zugedacht, Wunschgedichte, © Don Bosco Verlag, München, 19.Aufl. 2004  www.ellimichler.de          

Wir tauften

Steffi Gabriela Bali Leers

Claudia Erika Wex

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23, 1

Wir trauten

Rose Marie Pratt & David Lawrence

Sylvia Lampertsdörfer & Horst Mann

Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch.
Ruth 1,16

Neues aus dem Kindergarten

Wish list

Is your house to crowded with toys? If so, we can help. The nursery would like to let you know we could always use new or used toys. We currently are on the look out for a painting easel, wooden puzzles and Lego. We are also interested in finding someone who likes to work with wood, we have a few items including a puppet theatre we would like built.

Welcome Rajni!

A note from the nursery to let your know we are very excited to welcome Rajni Saxena to our daycare team. Rajni is a certified Early Childhood Education from Seneca College with a total of 16 years experience in the child care field. She is a very pleasant person and has already proven to have many idea's for our nursery. Rajni is with our kindergarten group and has presented a very educational, age appropriate program. Welcome Rajni. Our team is now complete with three qualified E.C.E.'s and one E.C.A.
Thanks,
Marilyn Richardson

Termine Camp Edgewood 2002

Bitte notieren Sie sich schon einmal folgende Termine in Camp Edgewood:

  • 1. bis 3. Februar: Erwachsenenfreizeit

  • 15. bis 17. März: Jugendfreizeit

  • 23. Juni: Gemeinde-Picknick

Bitte melden Sie sich rechtzeitig zur Erwachsenenfreizeit an, damit wir entsprechend planen können!

Brief von Pastor Milton Schwantes aus Brasilien

Amigas e amigos!

São Paulo/Guarulhos, 4. November 2001.

Ich habe schon länger nichts mehr von mir und von uns hören lassen. Das hängt damit zusammen, daß es in diesem Semester in der Tat bei uns recht hastig zugeht.

Aber an erster Stelle will ich von Guarulhos erzählen.

Ich bin nun wieder tatkräftig an der Arbeit in Guarulhos. Mein Kollege, Eliézer, ist bereits in einer anderen Gemeinde im Süden unseres Landes und ein neuer Kollege konnte noch nicht gewählt werden. Das wird wohl erst im nächsten Jahr geschehen.

In dieser Übergangszeit gab es manchmal einige Schwierigkeiten. Dann konnten aber die verschiedenen Interesse – die der Gemeinde und die meines Kollegen – gut gelöst werden. Wir leben also in Friede vor allem weil die eigene Gemeinde sehr selbstbewußt die Lage gemeistert hat. Also: der Gemeinde geht es gut!

Und besonders: in den vier Kleingemeinden - Casa da Esperança/Cabuçu, Terra Preta, Jardim Albertina, Parque Rodrigo Barreto - geht die Arbeit weiter. Lise Weber arbeitet hauptamtlich in diesen Gemeinden. Jede Woche ist sie wenigstens zweimal in jeder Gemeinde. Dazu kommen dann noch andere Begegnungen in den Kleingemeinden, wo ich auch dabei bin, vornehmlich am Wochenende.

Der Hunger ist das wichtigste Problem, mit dem die Menschen der Kleingemeinde alltäglich leben. Die Kinder, die unsere Häuser der Hoffnung sehr treu besuchen und in Anspruch nehmen, kommen z.T. weil der Hunger in ihrem Leben das Merkmal des Lebens ist. In der Lage der Kinder und der Peripherie hat sich also nichts geändert. Im Gegenteil, die letzten Jahre bedeuten für die Kleinen an dem Stadtrand größere Not und Hunger.

Wir möchten in diesen Kleingemeinden mehr Aufmerksam auf die Bildung von Gemeinden legen. Wir träumen davon, daß eine bessere Ausgestaltung der Gemeinde mehr Eigenständigkeit der jeweiligen Kleingemeinden bedeuten wird. Doch die sich steigernde Not stellt uns stets neue Schwierigkeiten in den Weg. Zum Beispiel: viele unsere treusten Mitarbeiterinnen in den Kleingemeinden mußten weiter wandern. An der Peripherie ist es nun einmal so, daß die Ärmsten immer weiter an den Rand geschoben werden. Was gestern Peripherie war, erkämpft sich dann einige Verbesserungen (Wasser und Licht). Diese neue Auslagen verdrängen die Ärmsten unter den Armen weiter und weiter in die verlegensten Orten um São Paulo herum. Das bedeutet, daß die Menschen, die in unseren Kleingemeinden mitmachen, sehr viel wechseln. Unter solchen Bedingungen ist es nicht leicht Menschen zu organisieren.

Nun, meine Bitte. Wenn es Euch möglich ist, sammelt für diese Kleingemeinden, damit wir auf diesem gemeinsamen Weg der Solidarität weiterarbeiten können. Unsere Gemeinde braucht Eure Hilfe.
Herzlichen Dank, und abraços auch von Rosi.
Milton Schwantes

Das letzte Wort

Nach zwei Dingen im Leben muß man trachten: Einmal das zu erlangen, was man sich wünscht, sodann, es zu genießen.
L.P.Smith

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