|
Unsere Gottesdienste im
Juli
2003:
06.
Juli
3.
Sonntag nach Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Stefan Wolf
13.
Juli
4.
Sonntag nach Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Stefan Wolf
Mit Feier des Heiligen
Abendmahls
20.
Juli
5. Sonntag
nach Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Stefan Wolf
27.
Juli
6.
Sonntag nach Trintitatis
English 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Stefan Wolf
Wir danken für alle Gaben und den regen
Besuch unserer Gottesdienste und laden ganz herzlich nach den Gottesdiensten zum Verweilen bei
einer Tasse Kaffee ein!
|
Aus
den Gruppen und Kreise der Gemeinde
Die
meisten Gruppen und Kreise sind im Moment in der
Sommerpause!!
Board of Directors vom
Kindergarten
trifft
sich am
Dienstag, 08.
Juli, 18.00 Uhr, Kirche.
Der Kirchenvorstand
trifft
sich am Mittwoch, 09. Juli, um 19.00 Uhr, Kirche.
The congregational council is made up of twelve officials elected by the
church congregation plus the pastor. They gather once per month to discuss
the business and finances of the church.
Alpha-Kurse
trifft
sich am 10. und 17. Juli jeweils
um 19.00 Uhr, in der Kirche.
The concept of the course is to give basic information about our Christian
faith, to discuss it and to learn what the bible has to say about God, Prayer,
the Holy Spirit. The goal is to to show the
importance of biblical texts and Christian values for our individual,
daily life.
|
Alle
Informationen, Predigten, Veranstaltungskalender auch auf
unserer Website:
www.martinluther.ca
|
|
|
|
Hört
das Wort nicht nur an, sondern handelt danach.
Jakobus 1, 22
Andacht zum Monatsspruch
im Juli
Liebe Gemeinde,
vor Kurzem – das wissen Sie
bestimmt – war eine Gruppe unserer Gemeinde auf dem Ersten Ökumenischen
Kirchentag in Berlin. Das ist das größte kirchliche Ereignis in Deutschland,
vergleichbar einem großen Fest, auf dem Gottesdienste, Konzerte,
Diskussionsveranstaltungen stattfinden, und natürlich viel Begegnung zwischen
Christen geschieht. Allein zwischen 200.000 und 300.000 Menschen trafen sich zur
Eröffnungsveranstaltung vor dem Brandenburger Tor. Das Besondere waren
allerdings nicht die vielen Menschen, obwohl es schon ermutigend ist, so viele
junge Menschen auf einer kirchlichen Veranstaltung zu sehen (25% der
Teilnehmenden waren unter 25 Jahre alt!). Das Besondere war, daß zum ersten Mal
in der seit der Reformation beide Konfessionen gemeinsam zum Kirchentag einluden.
Seit dem 16. Jahrhundert hatte man es nicht geschafft, theologische Gegensätze
und gottesdienstliche Traditionen zu überwinden und zur gemeinsamen Feier des
Glaubens zusammen zu kommen. Sicher, in den letzten Jahrzehnten gab es viele ökumenische
Begegnungen, vor allem auf Ebene der Gemeinden. Und nach dem II. Vatikanischen
Konzil, dem größten Reformkonzil der Katholischen Kirche, waren Dinge, wie ökumenischen
Trauungen möglich geworden. Man hatte sich angenähert. Und wie es ja meistens
ist, für die meisten Gemeinden ist das sowieso kein Problem. Ich hatte zum
Beispiel gute Kontakte zu der katholischen Gemeinde in Deutschland. Und hier im
Stadtteil, in dem unsere Kirche liegt, arbeiten die Kirchen verschiedener
Ausrichtungen zusammen. - Warum hat es so lange gedauert, bis sich die
Kirchenleitungen zu einem gemeinsamen Kirchentag durchringen konnten? Es bestand
die Sorge, daß eigene Traditionen gesprengt würden. Ich kann hier nicht sehr
in die Tiefe gehen, aber was ist zum Beispiel, wenn nun alle gemeinsam Abendmahl
feiern, wo doch die Vorstellungen vom Abendmahl im katholischen und
evangelischen Glauben unterschiedlich
sind? – Ich fand dieses Bild. Wie bei
einem sportlichen Wettkampf ist das Siegertreppchen zu sehen. Egal, welcher von
den Bischöfen auf Platz zwei oder drei ist, die Bibel ist jedenfalls die Nummer
eins. Ich denke, das ist immer noch ganz unbestritten unter Christen, daß wir
unseren Glauben auf die Bibel gründen, und die Kirchen – welche auch immer -ihre
Traditionen direkt von der Bibel herleiten. Also wenn die Bibel die Nummer eins
ist, dann ist die Einheit der Christen doch eigentlich kein Problem, oder? Zwei
Schwierigkeiten sind damit leider noch nicht aus dem Weg geräumt: Das
unterschiedliche Verständnis des biblischen Textes, und das, was uns der
Monatsspruch aus dem Jakobusbrief empfiehlt: Hört
das Wort nicht nur an, sondern handelt danach.... Das
Beeindruckendste am Kirchentag in Deutschland war, daß man nicht so sehr auf
die Unterschiede, sondern mehr auf die Gemeinsamkeiten geschaut hat. Und ich
denke, daß ist ein sehr wichtiger Schritt, auch im Kleinen. Auch in unsere
Kirche kommen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, unterschiedlichem
Alter, mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen. Und wie beim großen
Kirchentag in Berlin, ist es auch unter uns immer wieder ist es nötig, daß wir
uns auf einen gemeinsamen Weg verständigen. Es ist ein Prozeß des
Sich-Annäherns.
Man muß oft genug einen Mittelweg finden, der aber nicht einfach vom Himmel
fällt,
sondern den wir im Miteinander mit Gottes Hilfe suchen müssen. Das ist nicht
immer leicht, aber alles in allem fruchtbar. Uns verbindet, daß der Glaube ein
Band über die Generationen und alle Unterschiede hinweg knüpft. Es bleibt an
uns Einzelne dabei die Aufgabe gestellt, an uns selbst zu arbeiten, das
Gemeinsame als wichtiger anzusehen, als den eigenen Standpunkt und Kompromisse
zu finden. Es ist die Liebe, es ist der gegenseitige Respekt, die alle Gegensätze
überbrücken – das ist alles in allem sicherlich das Wichtigste, was wir aus
der Bibel lernen können. Bleibt uns nur noch, dies auch zu beherzigen. Wie
lautete doch gleich der Monatsspruch? - Hört
das Wort nicht nur an, sondern handelt danach....
Mit den besten Wünschen für den Juli,
verbleibt mit einem lieben Gruß Ihr Pastor
Sondersammlung
Später
als im letzten Jahr beginnt unsere Sondersammlung. In den nächsten Tagen und
Wochen werden Sie wieder von Mitgliedern des Kirchenvorstandes und an der
Sammlung beteiligten Gemeindemitgliedern angesprochen und besucht und um Ihre
Spenden für die Gemeinde gebeten. Durch den strengen Winter, die höheren
Energiepreise und die Tatsache, daß der Kirchenbesuch während der Wintermonate
nicht so zahlreich war, sind die Einnahmen nicht so hoch gewesen. Wir sind auf
Spenden angewiesen. Es kommt der gemeindlichen Arbeit voll zu Gute. Vieles ist
schon erreicht, aber es ist wichtig, auf dem Weg des Ausbaus unserer
gemeindlichen Aktivitäten weiter voranzugehen. Wir danken Ihnen für Ihre
Unterstützung der Gemeinde und auch im Voraus für Ihre Gaben!
Reise nach
Deutschland - ein Rückblick
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was
erzählen... Dies stimmt unter Garantie auch für unsere Deutschlandreise. Die
Reise war anstrengend, weil sie so vollgepackt mit Besuchen und Veranstaltungen
gewesen ist, daß ich den einen oder anderen habe sagen
hören: „Nun müssen
wir uns erst einmal von allem erholen und das Erlebte verdauen.“ – Da einige
der 21 Reiseteilnehmer bereits in Deutschland waren, haben wir uns am 27. Mai in
der Heilig Kreuz Kirche in Berlin-Kreuzberg getroffen. Die Gemeinde besteht aus
zwei Bezirken mit zwei Kirchen und liegt in dem Umfeld vieler ausländischer
Nationalitäten. So ist das Gemeindeleben durch die Unterstützung der Flüchtlinge
und Asylbewerber bestimmt. Gleich am ersten Abend wurden wir in Gastfamilien
untergebracht, bei denen wir während der Zeit des Kirchentages blieben. Der
Kirchentag selbst bot alles, was man sich im Zusammenhang von Kirche vorstellen
kann. Die Begegnung der beiden großen deutschen Konfessionen, der Katholiken
und Protestanten war natürlich der Schwerpunkt. Auf dem Kirchentag kam es zur
Unterzeichnung der „Carta Oekumenica“, die die Mehrzahl der europäischen
Kirchen zur ökumenischen Zusammenarbeit auffordert. Das hat leider nicht so
viele Schlagzeilen gemacht, wie die gemeinsame Feier des Abendmahles, was
vereinzelt stattfand, aber von der Katholischen Kirche nicht erlaubt worden war.
Die beteiligten Priester sind inzwischen vom Dienst enthoben worden. Spuren hat
bei uns als Teilnehmer sicherlich die Atmosphäre als solche hinterlassen:
Selbst in einer Großstadt wie Berlin haben die Christen das Straßenbi ld
beeinflußt, die Stimmung war sehr positiv und freundlich. Es gab 3000
Einzelveranstaltungen, aus denen sich jeder von uns das herausgepickt hat, was
er gerne erleben wollte. Sicherlich ergreifend auch die Tatsache, daß selbst
die größten Kirchen in Berlin bis auf den letzten Platz gefüllt waren. –
Von Berlin ging es dann am 1. Juni weiter nach Dresden. Der Aufbau der im Krieg
zerstörten Frauenkirche nähert sich dem Abschluß. In etwa einem Jahr wird die
Kirche eingeweiht. Sie wird als Ort der Begegnung und der Versöhnung fungieren.
De Glocken haben zu Pfingsten das erste Mal nach mehr als 50 Jahren geläutet.
Von Dresden ging es weiter nach Erfurt, wo wir im Augustiner-Eremiten Kloster
geschlafen haben, das Kloster, in das Martin Luther als Mönch eintrat. Das
Kloster ist hervorragend renoviert worden und beherbergt inzwischen auch einen
kleinen Konvent von Benediktinerinnen. Der Höhepunkt in Erfurt waren der Besuch
im Dom und eine Andacht in der kleinen Kapelle des Klosters. Von Erfurt ging es
in der Harz, nach Werniggerode. Die Fahrt mit der Harzquerbahn bis zum Brocken,
des höchsten Berges im Harz, hat viele in Kindertage zurückversetzt: die
schnaubende Dampflock schraubte sich durch den Wald in die Höhe - ein Erlebnis.
Von dort aus haben wir dann die Wartburg – Luthers Exil im Jahr 1521 –
besucht, wo Martin Lu ther in nur 10 Wochen das Neue Testament ins Deutsch
übersetze.
Sie merken daran, daß Martin Luther immer wieder unsere Reiseroute bestimmte.
In Eisenach haben wir das Bachhaus besucht. In Eisleben haben wir das Geburts-
und das Sterbehaus Luthers gesehen. Es ging dann nach Leipzig, das wie alle Städte
der früheren DDR nach den Wende 1989 zu einer modernen und schönen Stadt
geworden ist. Ein Highlight in Leipzig war der Besuch der Nicolai-Kirche und das
Gespräch mit dem dortigen Pastor, Christian Führer, über die friedlichen
Demonstrationen nach den montäglichen Friedensgebeten. Diese Bewegung hat das
Regime der DDR letztlich zu Fall gebracht. „Nicolai-Kirche –offen für alle“,
steht an der Tür, danach hat man gehandelt, gerade auch in schwierigen Zeit, wo
ein großer Druck auf den Kirchen im Sozialismus lastete. Und auch heute noch
gilt dieses Motto. Für die Gemeinde ist alles, was geschah rückwirkend
betrachtet ein Wunder. Dem kann man nur zustimmen, vor allem, wenn man bedenkt,
daß diese Revolution friedlich verlief und kein Schuß gefallen ist. Von
Leipzig ging es nach Wittenberg. In der Schloßkirche, wo Martin Luther die 95
Thesen angeschlagen haben soll, haben wir einen Pfingstgottesdienst erlebt. Noch
ein Lutherhaus mit dem Tisch, an dem Luther mit Studenten und Kollegen
diskutierte, später sind diese Gespräche als sogenannte „Tischreden“ veröffentlicht
worden. Von Wittenberg ging es zurück nach Berlin, von wo aus einige zu
weiteren Verwandtenbesuchen aufbrachen und andere dann am Montag zurück nach
Kanada flogen. Abschließend muß ich sagen, daß sich diese Reise in jedem Fall
gelohnt hat. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse! – In der Tat, die müssen
wir nun erst einmal verdauen.
Gemeindeversammlung
Am 25. Mai fand nach dem
Deutschen Gottesdienst schon einmal eine Gemeindeversammlung statt, die sich mit
dem Antrag der Deutschen Schule Toronto, die Räume im Basement der Kirchen
gegebenenfalls nutzen zu können, beschäftigte. Es ergaben sich allerdings
durch das Gespräch mit Verantwortlichen der Schule Fragen und Anregungen. Außerdem
war die Versammlung nach den Statuten der Gemeinde nicht beschlußfähig – es
waren nicht 50 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Am 22. Juni wurde deshalb
eine zweite Versammlung einberufen. Noch einmal konnten Bedenken geäußert
werden. Die Wahl ergab, daß die Versammlung mehrheitlich dem Gesuch der Schule
zugestimmt hat. Jetzt bliebt abzuwarten, ob die Schule tatsächlich ab September
die Räume nutzt oder vielleicht doch näher zum alten Standort unterkommen kann.
Das
Muttertagsessen...
...hat einen
Reinerlös von $ 478 erbracht, daß
dem Missionskreis zur Verfügung gestellt wird. Wir danken der Gemeinde, aber
auch unseren Sponsoren
Familie
Lein (Lein Delikatessen)
und
Horst Wiegers (H&R Sweets)
Vielen Dank!!
Camp
Lutherlyn - bitte anmelden!!
Wer mitfahren möchte zum Camp Lutherlyn,
Sonntag, 27. Juli bis Samstag, 2. August, soll sich bitte schnellstens anmelden.
Angehängt an diesen Gemeindebrief finden Sie das Anmeldeformular. Es wird einen
Bus geben, der die Kinder zum Camp transportiert und dort wieder abholt. Abfahrt:
27 Juli, 8:30 Uhr!!
Cultivating
Community Workshop
Camp Edgewood, October 24 - 26/03
You can develop a healthy, robust community that lives right with God
and enjoy its results only if you do the hard work of getting along with each other, treating
each other with dignity and honour.
You are invited
to participate in a community-building workshop, in the Fall at Camp Edgewood.
Sessions begin Friday afternoon, and run through to Sunday Afternoon. It is
imperative to be present for the entire workshop. Only those actively involved
in the workshop will be at the Camp. A minimum of eight and a maximum of 16
participants are required. Cultivating
community will take Honesty, Humility, Courtesy, Confidentiality, Frequency and
Commitment. To cultivate
real fellowship, and a loving community in this small group, you will have to
make some tough choices, and take some risks.
Contact Hans Vetter
Phone: (416) 367-0378
Rückblick
auf das Gemeindepicknick
Unser
Gemeindepicknick war ein voller Erfolg. Es war schön, daß trotz Vatertag so
viele am Picknick teilgenommen haben. Alles war sehr harmonisch und gut
vorbereitet. Allen, die mitgeholfen haben,
sei herzlich gedankt. Der Missionskreis hat $ 270.30 für die Unterstützung
bedürftiger Familien eingenommen.



Radioandacht
auf AM 530
Jeden Freitag
um 11.00 Uhr hält Pastor Wolf eine Radioandacht auf dem Sender Ciao Radio, AM 530. Es geht um „Gott und die Welt“ und bietet eine Vorschau
auf den folgenden Sonntagsgottesdienst. Sagen Sie dies bitte vor allem denen,
die nicht mehr zur Kirche kommen können, denn so kommt die Kirche direkt zu
ihnen!!!
Im
nächsten Gemeindebrief...
Bericht über das neue Sonntagsschullehrer-Team!!
Das
letzte Wort
Wie
lange soll der Urlaub dauern? So lange, daß der Chef Sie vermißt,
aber nicht so lange, bis er entdeckt, daß auch ohne Sie recht gut auskommen
kann.
(Aus
der Schweiz)
|
|