Martin Luther Evangelical Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, Ontario, Canada M8V 1B7
Office Tel.: (416) 251-8293 Fax: (416) 259-2889 Email: churchoffice@martinluther.ca
 Pastor Alexander Mielke Cell: 416 - 567-2487 alexander.mielke@rogers.com

A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

 

Gemeindebrief : Februar 2005

Letzte Aktualizierung:   18 August 2011                        49. Jahrgang                                                       Februar 2005

Vorankündigungen und Informationen

06. Februar
Estomihi (Sei mir ein starker Fels! Psalm 31,3)
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Stefan Wolf

13. Februar
Invocavit (Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. Psalm 91,15)
Erster Passionssonntag
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Susanne Hofmann

Mit Feier des Heiligen Abendmahls

20. Februar
Reminiscere
Deutsch u Englisch 11.00 Uhr!!
Pastor Stefan Wolf
Jahreshauptversammlung!
Tagesordnung
Verabschiedung von Pastorin Hofmann!

27. Februar
Occuli
Deutsch u Englisch 11.00 Uhr!!
Pastor Stefan Wolf
Einführung des Kirchenvorstandes und der neuen Gemeindeglieder!

06. März
Laetare
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor Stefan Wolf

Wir danken für alle Gaben und den regen Besuch unserer Gottesdienste und laden ganz herzlich nach den Gottesdiensten zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee ein!

Aus den Gruppen und Kreise der Gemeinde

Treffen mit allen Verantwortlichen der Gruppen der Gemeinde  soll zwecks Jahrsplanung und Terminabsprachen am Sonntag, den 6. Februar, nach dem Deutschen Gottesdienst um 12.00 Uhr stattfinden.

Der Literaturkreis  - findet am Dienstag, den 8. Februar, 16.00 Uhr, Pfarrhaus, 3203 Gatliff Ave., Mississauga statt. Wir werden das Buch „A complicated kindness“ von Miriam Toews besprechen.

Board of Directors  vom Kindergarten  - trifft sich am Dienstag, 8. Februar, um 18.00 Uhr, in der Kirche und lädt alle Interessierten zur Jahreshauptversammlung des Kindergartens ein. 

Der Frauenkreis  - lädt am Mittwoch, 9. Februar um 20.00 Uhr in die Kirche ein.

Der Kirchenvorstand   -hält seine nächste Sitzung am Mittwoch, 9. Februar, nach der Passionsandacht gegen ca. 20 Uhr.

Der Besuchsdienstkreis  trifft sich am Sonntag, den 13. Februar, nach dem deutschen Gottesdienst um 12.00 Uhr.

Der Bibelgesprächskreis  - findet am Mittwoch, den 16. Februar, 13.30 Uhr, Kirche.

Der Seniorenkreis  trifft sich am Mittwoch, den 23. Februar, um 13:30 Uhr in der Kirche.

Der Vorbereitungskreis für das Gemeindejubiläum  ist am Montag, den 21. Februar, um 19.00 Uhr im Pfarrhaus! 

Passionsgottesdienste  finden ab dem 9. Februar jeden Mittwoch um 19.00 Uhr in der Kirche statt.

Konzert am Samstag 26. März 2005 19.30 Uhr in der Roy Thompson Hall Bitte anmelden!

Weitere Termine:
Camp Edgewood:
Son 31. Juli - Sam 6. Aug 2005
Gemeindepicknick: 27. Mai 2005

Radioandacht auf Deutsch
jeden Sonntag, 9.30 Uhr, Radio Ciao AM 530. Any donations for this program would be welcome - please indicate your envelopes  "for radio program".

Bitte planen Sie alles beizeiten ein!

Bitte senden Sie uns eine e-mail, wenn Sie den Gemeindebrief bekommen möchten.

Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
Lukas 10, 20

Andacht zum Monatspruch für Februar 2005

Liebe Gemeinde,
ein über aus enthusiastischer Jesus sagt seinen Jüngern diesen Satz. Und auch die Jünger sind schier aus dem Häuschen, denn sie sind zurückgekehrt, nachdem Jesus sie ausgesendet hat, zu predigen und zu heilen. 72 Jünger waren unterwegs und sie können gar nicht glauben, dass ihnen auch die bösen Geister untertan gewesen sind. „Siehe, ich habe euch Macht gegeben zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch freut euch nicht, dass euch Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ – Ich gebe zu, dass der Zusammenhang ein bisschen eigenartig klingt. Wir haben es schwer uns vorzustellen, dass jemand böse Geister austreibt und sie ihm untertan sind. Ich will dies auch gar nicht kommentieren, denn solche Abschnitte laufen eigentlich immer auf das hinaus, was Jesus sagt, oder was Jesus tut. Das ist die Hauptsache. Wie verhält er sich hier? – Er rückt die Dinge zurecht. Natürlich freut er sich, wenn ausgesandte Freunde Gutes tun, das Evangelium verkündigen und Menschen gesund machen. Dagegen kann man ja auch ernstlich nichts haben. Aber es geht nicht darum, Macht auszuüben, selbst wenn es die Macht über das Böse wäre. Es geht nicht darum, das Leute sich daran gewöhnen, dass sie mächtig sind, sondern es geht im Leben um ein Ziel, was über dieses Leben hinausgeht: Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. – Wie oft schon sind wir ganz und gar von dem eingenommen gewesen, was wir erlebt haben. Und sicher gibt es Vieles, was uns gefreut hat, oder wenn es etwas ist, an das wir uns gerne erinnern. Wir kennen sicherlich Situationen, wo uns einfach nur noch danach war in einem Hochgefühl, den Erfolg mit anderen zu feiern. Warum auch nicht? Jesus setzt dem hier auch nicht unbedingt einen Dämpfer auf, sondern fügt der Freude noch etwas hinzu, was die 70 Ausgesandten eigentlich erst richtig fröhlich machen soll: Ihr seid nicht vergessen, eure Namen sind im Himmel geschrieben. – Wie so oft bei einem biblischen Text, weist auch dieser Satz über die eigentliche Situation hinaus. Es spielt keine Rolle, ob wir berühmt und bekannt sind, ob unsere Namen in den Geschichtsbüchern stehen. Es geht nicht darum, dass wir stark und mächtig sind. Es geht nicht darum, dass wir die Macht haben über wen oder was auch immer. Denn all das, was uns hier so wichtig ist und so viel Raum in unserem Leben einnimmt, wird irgendwann keine Rolle mehr spielen. Es war auch Jesus, der gesagt hat, man solle sich lieber Schätze im Himmel, als auf der Erde schaffen, denn die irdischen Schätze würden irgendwann von Motten gefressen werden. „Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz…“ – Nach Psalm 69 stehen die Gerechten im Buch des Lebens. Im Evangelischen Glauben wissen wir, dass uns nicht Werke, sondern der Glaube gerecht macht. Und um den Kreis noch einmal zu schließen: Es ist der Glaube an Gott, der wichtiger sein soll, als alles andere, der Bestand hat, auch über das Irdische hinaus und uns letztlich schon im Hier und Jetzt gewiss machen soll, dass noch etwas kommt. Als ich dieser Tage mit jemandem telefonierte kamen wir auf diesen Gedanken und es hat mich gefreut, dass dieser Mensch sich schon jetzt auf das Ewige Leben freute – nicht in der Weise, dass er nur darauf wartete, dass dieses Leben vorbei ist, sondern auch um dieses Leben zu genießen, voller Freude und ohne Angst.

Mit einem lieben Gruß verbleibt für den Februar
Ihr Pastor Stefan Wolf

Verabschiedung von Pastorin Susanne Hofmann am 20. Februar

Am Sonntag, den 20. Februar 2005 wollen wir Pastorin Susanne Hofmann, die für ein Jahr in unserer Gemeinde mitgearbeitet hat, verabschieden. Dazu findet ein gemeinsamer Gottesdienst um 11.00 Uhr statt. Anschließend wollen wir bei einer Tasse Kaffee zusammenkommen und die Gelegenheit nutzen, Frau Hofmann gute Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg zu geben. Wie viele bereits gehört haben, tritt sie ab 1. März eine Pfarrstelle im Bayrischen Mistelgau in der Nähe der Stadt Bayreuth an. Frau Hofmann hat in unserer Gemeinde einige Dinge mit viel Engagement auf den Weg gebracht, Gottesdienste gehalten und viele Besuche unternommen. Sie wird uns sicherlich sehr fehlen. Ihr und Ihrem Mann Andreas wünschen wir auch schon einmal von dieser Stelle aus ein großes Dankeschön und Gottes reichen Segen für alles was Euch in Deutschland erwartet!

Ein Jahr Kanada! - Meine Erfahrungen in der Martin Luther Kirche

Liebe Gemeinde, kaum zu glauben! Es ist schon wieder ein Jahr her, dass ich in Deutschland die Koffer packte und bei „Tiefkühltemperaturen“ nach Toronto kam. Ein Jahr habe ich nun hier bei Ihnen als „Gast“-Pastorin gelebt und gearbeitet und verschiedene Erfahrungen gesammelt. In diesem Bericht möchte ich gerne mit Ihnen diese Erfahrungen teilen und Rückblick halten auf meine Zeit in Kanada.

Schon bevor ich hier ankam, fiel mir die große Hilfsbereitschaft auf, die meinem Ehemann entgegengebracht wurde. Aus der Ferne hörte ich, wie viele von Ihnen für unsere Wohnung Möbel und vieles andere, was man zum Leben braucht, vorbeibrachten. Ich war dankbar, dass Sie uns so freundlich und herzlich hier aufnahmen. Mein erstes dienstliches Ereignis war das traditionelle Edgewood Wochenende Ende Januar, das Pastor Stefan Wolf und ich zum Thema Psalm 23 vorbereiteten und leiteten. Es war für mich schön, zu sehen, wie tiefgehende und ehrliche Gespräche bei dieser Freizeit möglich waren und dass auch ungewohnte Methoden angenommen wurden. Gleichzeitig konnte ich einige von Ihnen in einer etwas anderen Atmosphäre besser kennen lernen. Für mich war es der erste Schritt, richtig in der Gemeinde anzukommen. Am Sonntag darauf, am 8. Februar, stellte ich mich offiziell der Gemeinde vor und wurde feierlich als Pastorin eingeführt. Von da an nahm ich an den meisten Veranstaltungen teil, hielt selbst Gottesdienste und wuchs so in die Gemeinde hinein. Mit Pastor Stefan Wolf vereinbarte ich, dass wir Gemeindekreise, Gottesdienste und Radioandachten so weit wie möglich abwechselnd halten. Meine eigenen Projekte, die ich bei der Generalversammlung vorstellte, waren die Gründung eines Besuchsdienstkreises, der die Besuche in der Gemeinde koordiniert und das Gemeindeverständnis des „Füreinander Daseins“ stärkt, sowie der Aufbau und die  Leitung eines Seniorenkreises. Beide Kreise sind gut angenommen worden und haben sich in der Gemeinde etabliert. Ein weiterer neuer Kreis ist der englische Bibelkreis, den ich zusammen mit Peggy Seifert ins Leben gerufen habe. Einer der Höhepunkte in diesem Jahr war die Teilnahme am Jugendcamp Lutherlyn, das wir im Team vorbereitet haben. Ich fand es beeindruckend, zu sehen, mit welcher Begeisterung so viele Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters beim Programm dabei waren, und wie Erwachsene, Familien, Jugendliche und Kinder diese Woche miteinander verbrachten. Schon bald fühlte ich mich in diese Gemeinschaft herzlich aufgenommen. Eine wichtige und sehr gute Erfahrung war die Hilfe, die ich nach meinen Startschwierigkeiten mit der englischen Sprache erhalten habe. Durch den wöchentlichen Englischunterricht von Peggy Seifert habe ich mit der Zeit meine Unsicherheit und Sprachblockade überwunden. Das hat mir die Arbeit sehr erleichtert und sehr dazu beigetragen, dass ich mich in der Gemeindarbeit wohler fühlte. Nach einer Phase der Eingewöhnung, in der ich erst meine Rolle in der Gemeinde finden musste (und die Gemeinde mich in dieser Rolle!) merkte ich, dass das Vertrauen zu mir als Pastorin wuchs. Sehr gerne habe ich bei meinen  Gemeindebesuchen, bei den vielen Gesprächen mit Ihnen nach dem Gottesdienst und am Telefon, meine Aufgabe als Seelsorgerin wahrgenommen.  Es hat mir viel Freude gemacht, die Bibelstunden, Seniorenkreistreffen und den Besuchsdienstkreis zu leiten, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen oder bei Gemeindefahrten einfach gesellig zusammen zu sein. Ich möchte mich bei Ihnen allen für das Vertrauen und das Wohlwollen bedanken, dass Sie mir und meiner Arbeit in diesem Jahr entgegengebracht haben. Ganz besonders danke ich Pastor Stefan Wolf, der meine Arbeit hilfreich begleitet hat und mir viele Freiräume für meine Arbeit ließ. Dieses Jahr war für mich sowohl persönlich, als auch beruflich eine sehr große Bereicherung.

Mein Eindruck von der Martin Luther Kirche 

Insgesamt habe ich Sie als sehr fürsorgliche Gemeinde kennen gelernt, die sich als eine große Familie versteht. Um ältere und kranke Gemeindeglieder sorgt man sich und hilft sich gegenseitig. Aber auch die Kinder haben in der Gemeinde einen festen Platz. Schön finde ich, wie die Kinder im Gottesdienst integriert sind und ihren Platz in der Sonntagsschule haben. Auch die lebhafte Beteiligung bei den Familiengottesdiensten im Sommer (im Camp Edgewood) und im Winter (Christmas Play) zeigt mir, dass die Gemeinde als Ganze gut zusammenhält. Beispielhaft ist für mich, wie Gemeindestrukturen ohne viel Kirchenrecht basisdemokratisch funktionieren können und wie Sie als Gemeindeglieder sich mit Ihrem Geld und Ihrer persönlichen Kraft für Ihre Gemeinde engagieren. Traditionen spielen in dieser Gemeinde eine große Rolle. Ich habe gesehen, wie wichtig eine Gemeinschaft ist, die im Ausland die eigenen Wurzeln bewahrt.  Die Gemeinde ist meinem Eindruck nach, durchaus bereit, Neues auszuprobieren, wenn es gute Argumente dafür gibt. Zunehmend habe ich das Bestreben wahrgenommen, eine offene einladende Gemeinde zu sein, die sich nicht von der Umwelt isoliert, sondern ihren Auftrag in der Gesellschaft (z. B.  durch den Kindergarten) und in der Welt (Partnerkirche in Brasilien) wahrnimmt.

Auf Wiedersehen und Good bye - God bless you!

Susanne Hofmann

Noch einmal die Bitte hinsichtlich Wohnungsauflösung

Noch einmal weisen wir darauf hin, dass wir unsere Wohnung in Mississauga auflösen. Wir bitten deswegen alle, die ihre Gegenstände/ Möbel zurück erhalten möchten, sich mit mir bis spätestens zum 13. Februar in Verbindung zu setzen (Tel: 905-275-7084). Um die Entsorgung aller anderen Dinge werden wir uns kümmern.

Viele Grüße Pastorin Susanne und Andreas Hofmann

Nicht vergessen: Jahreshauptversammlung am 20. Februar!

Wir erinnern noch einmal an den Termin der Jahreshauptversammlung, die am 20. Februar gegen ca. 13:30 Uhr beginnen soll. Wir hoffen, dass möglichst Viele an der Sitzung teilnehmen können. Es ist wichtig, dass Sie die Gelegenheit nutzen, sich über weitere Planungen, insbesondere im Jubiläumsjahr, zu informieren und Ihre Meinung einbringen. Wir hoffen, die Berichte 14 Tage vorher auslegen zu können. Falls es Ihnen nicht möglich ist, den Bericht vorher bei einem Besuch in der Kirche abzuholen, gibt es die Möglichkeit, dass Sie sich bei uns melden, damit wir Ihnen den Bericht per Post oder Email zusenden können.

Neue Kirchenvorstandsmitglieder

Wir haben vier Positionen im Kirchenvorstand zu besetzen. Die Mitglieder Malvin Zabel, Horst Zimmer und Dan Sommerfeld scheiden turnusgemäß aus. Auch Matthias Gutsch hat entschieden, den Kirchenvorstand vorzeitig aus persönlichen Gründen zu verlassen. Wir danken diesen Kirchenältesten sehr für ihr unermüdliches Engagement.

Wir hoffen, dass wir eine Wahl abhalten können und sich im Vorfeld einige Gemeindemitglieder für den Kirchenvorstand interessieren, die die ganze Gemeinde repräsentieren. Von Kirchenvorstandsmitgliedern wird erwartet, dass sie am Leben der Gemeinde und an den Kirchenvorstandssitzungen (etwa 10 mal jährlich) teilnehmen und den Dienst rund um den Gottesdienst (Begrüßen, Austeilen von Programmen und Liederbüchern, Geld kollektieren und zählen etc.) wahrnehmen. Dem Kirchenvorstand obliegt die finanzielle Verwaltung der Gemeinde auf Grundlage von Beschlüssen der Jahreshauptversammlung, das Einstellen und Entlassen von Personal, die sorgfältige Unterhaltung der Gebäude und das Amt, die Mitgliedschaft und geistliche Arbeit in der Gemeinde zu fördern und zu unterstützen. Es geht, dass Kandidaten am Tag der Jahreshauptversammlung vorgeschlagen werden. Es ist aber sicherlich empfehlenswert, schon vorher Kandidaten anzusprechen und zum Mitmachen im Kirchenvorstand zu gewinnen. Bitte teilen Sie, wenn möglich, ernsthafte Vorschläge dem Kirchenvorstand vor der Jahreshauptversammlung mit, damit die Wahl entsprechend vorbereitet werden kann. DANKE!

Konzert am Samstag 26. März 2005 in der Roy Thompson Hall

Noch einmal weisen wir auf ein sicherlich außergewöhnlich gutes Konzert hin. Das Toronto Symphonie Orchester wird am Samstag 26. März 2005 um 19.30 Uhr, Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion aufführen.

Hans Vetter hat 60 Karten vorbestellt, von denen etliche schon verkauft sind. Falls Sie Interesse an diesem wirklich herausragenden musikalischen Ereignis am Samstag vor Ostern haben, wenden Sie sich bitte an ihn und beachten den Aushang im Eingangsbereich der Kirche.

Einführung des Kirchenvorstandes und der neuen Gemeindemitglieder am 27. Februar 2005

Hiermit laden wir zu einem gemeinsamen Gottesdienst ein, in dessen Verlauf wir den neu gewählten Kirchenvorstand und die neuen Mitglieder in unsere Gemeinde einführen werden. Außerdem liegt dieser Sonntag genau neun Monate vor dem festlichen Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde. Deshalb wollen wir schon einmal in Feierstimmung kommen und im Anschluss an den Gottesdienst den im vergangenen Jahr veröffentlichten Lutherfilm zeigen.

Auftakt zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr - Der Lutherfilm

Der Film beginnt mit dem Bekehrungserlebnis während eines Unwetters 1505, Luthers Versetzung an die Universität zu Wittenberg 1508, Luthers Tätigkeit als Doktor der Theologie ab 1512, kreist dann um seine zentrale Glaubensfrage nach dem gnädigen Gott und führt schließlich vor, wie Luther durch den Anschlag von 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg am 31.10.1517 gegen den so genannten Ablasshandel des geschäftstüchtigen Ablasskommissars des Erzbischofs von Mainz, Tetzel (Alfred Molina), wettert. Luthers Vorladung vor den Reichstag Worms 1521, seine Übersetzung der Bibel aus dem griechischen Urtext unter dem Schutz des Kurfürsten Friedrich des Weisen auf der Wartburg nach 1521, seine Heirat mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora (Claire Cox) 1525, und damit der bewusste und offene Bruch mit dem Zölibat, werden im Film ebenso angesprochen wie Luthers Entsetzen über die Bauernaufstände 1525 und deren Niederschlagung. Der Regisseur Eric Till zeigt die Person Luthers im Zusammenhang der Auseinandersetzung um diese Glaubensfragen und damit die Reformation als religiöse Angelegenheit. Als Schauspieler wirken unter anderem Joseph Fiennes, Alfred Molina, Jonathan Firth, Claire Cox, Peter Ustinov, Bruno Ganz, Uwe Ochsenknecht, und Mathieu Carrière mit. Wir zeigen den Film in englischer Originalfassung.

Bitte Kinder zum Konfirmandenunterricht anmelden!

Ich möchte gerne nach den Märzferien und Ostern mit einer neuen Konfirmandengruppe beginnen. Deshalb bitte ich alle Eltern ihre Kinder ab dem zwölften Lebensjahr zum Unterricht anzumelden. Am Montag, den 4. April startet der Unterricht mit einem Informationsabend für Eltern und zukünftigen Konfirmanden, bei dem die Inhalte und der Ablauf des Unterrichts erläutert werden. Es wäre schön, wenn bis dahin die Kinder telefonisch angemeldet werden würden. Ich bin wie immer gespannt, ob wir in diesem Jahr eine Gruppe zusammenbekommen. Bitte anmelden!

Weltgebetstag am Freitag 4. März um 14.00 Uhr in der Deutschen Evangeliumskirche an der Glebe Road!

Am Freitag 4. März 2005 um 14.00 Uhr sind wir alle ganz herzlich in die Deutsche Evangeliumskirche an der Glebe Road zum Weltgebetstag eingeladen. Die diesjährige Ordnung kommt aus Polen und trägt den Titel: “Lasst uns Licht sein”. Die Verfasserinnen der Liturgie sehen die Herausforderung, sich der Verantwortung in der Gesellschaft nicht zu entziehen und sich einzumischen in die Angelegenheiten dieser Welt und sie mitzugestalten. Christinnen und Christen sollen Licht sein und anderen Menschen, vor allem jungen, Orientierung geben im Glauben und, davon nicht zu trennen, im Einsatz für die Nächsten. Beispiel eines solchen Handelns ist ihnen die junge israelitische Gefangene im Hause des Naaman, die ihrem Herrn den Weg zur Heilung weist (2 Kön 5,1-15). Das Motto der Liturgie ist abgeleitet vom Zuspruch Jesu aus der Bergpredigt „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5, 13 – 16); im Brief an die Epheser (5, 8 – 14) ist die Aufforderung zu finden, als „Kinder des Lichts“ zu leben. Jedes Jahr feiern Frauen und Männer in ca. 170 Ländern den Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen. Im gemeinsamen Gebet entsteht so eine weltweite Gemeinschaft. Aus der Kollekte werden Frauenprojekte und Hilfsprojekte, die Anliegen von Frauen unterstützen, gefördert.
Nach dem Gottesdienst wird Kaffee getrunken.

Die Adresse der Kirche ist 20 Glebe Road East, in Toronto (östlich der Yonge Street und südlich der Eglington Avenue). Die Telefonnummer ist: 416-484-6849.

Passionsandachten

Am Mittwoch 9. Februar 2005 beginnen wieder unsere Passionsandachten, die jeden Mittwoch in der Passionszeit um 19.00 Uhr stattfinden. Es geht darum, sich in der Passionszeit auf das Leben und Wirken Jesu zu konzentrieren. In diesem Jahr heißt die Predigtreihe „Der Mann aus Galiläa“ und umfasst Texte aus dem Matthäusevangelium.

09. Februar:    Die Versuchung seines Lebens                                 Matthäus 4, 1-11

16. Februar     Der Ruf in die Nachfolge                                          Matthäus 4, 18-22

23. Februar     Die verwandelnde Berührung                                   Matthäus 8, 14-17

02. März         Jubel unter Lasten                                                     Matthäus 11, 28-29

09. März         Wissen, was kommt                                                   Matthäus 20, 17-19

16. März         Der lange Weg von der Klage zum Lob                   Matthäus 23, 37-39

Ich habe mich gefragt, ob auch in der englischen Gemeinde ein Interesse an diesen Andachten besteht und ob wir vielleicht einen Tag und eine Zeit finden könnten, zu dem englischsprachige Gemeindemitglieder kommen könnten. Ich schlage Dienstagabend 18.00 Uhr vor beginnend mit dem 15. Februar 2005. Was halten Sie davon?

 

Alle Termine im Überblick

Missionskreis
jeden Mittwochmorgen ab 9.30 Uhr, außer am 09.02.!
Kirchenchor
jeden Freitag, 19.30 Uhr, Kirche.
Planungstreffen mit allen Verantwortlichen der Gemeindegruppen
Sonntag, 06. Februar, 12.00 Uhr Kirche.
Literaturkreis
Dienstag, 08. Februar, 16.00 Uhr, Pfarrhaus!
Board of Directors vom Kindergarten
Dienstag, 08. Februar, 18.00 Uhr, Kirche.
Frauenkreis
Mittwoch,  09. Februar, 20.00 Uhr(!), Kirche.
Kirchenvorstand
Mittwoch, 09. Februar, 20.00 Uhr(!), Kirche.
Besuchsdienstkreis
Sonntag, 13. Februar, 12.00 Uhr, Kirche.
Englischer Bibelgesprächskreis
Dienstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Kirche.
Deutscher Bibelgesprächskreis
Mittwoch, 16. Februar, 13.30 Uhr, Kirche.
Jahreshauptversammlung
Sonntag, 20. Februar, ca. 13.30 Uhr, Kirche.
Vorbereitungskreis zum Jubiläum
Montag, 21. Februar, 19.00 Uhr, Pfarrhaus!
Passionsandacht
jeden Mittwochabend, 19.00 Uhr, Kirche.
Weltgebetstag
Freitag, 4. März, 14.00 Uhr, 20 Glebe Road!

Das letzte Wort

Ohne Abschied gibt’s kein Wiedersehen.
(Walter Ludin)

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