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Unsere Gottesdienste im Juli
10.
Juli
7. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
Mit Feier des Heiligen Abendmahles in beiden
Gottesdiensten
17. Juni
8. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
24.
Juli
9. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
31.
Juli
10. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
07.
August
11. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
Wir danken für
alle Gaben und den regen Besuch unserer Gottesdienste und laden ganz
herzlich
nach den Gottesdiensten zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee ein!
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Aus den Gruppen und Kreise
der Gemeinde

Alle Gruppen und
Kreise sind in ihrer wohlverdienten Sommerpause!
Weitere Termine:
Radioandacht auf Deutsch
jeden Sonntag, 9.30 Uhr, Radio Ciao
AM 530. Any donations for this program would be welcome - please indicate
your envelopes 'for radio program'.
Bitte planen Sie alles beizeiten ein!
Bitte senden Sie uns eine
e-mail, wenn Sie den Gemeindebrief bekommen möchten. |
Keinem
von uns ist Gott fern.
Apostelgeschichte 17, 27
Andacht zum Monatspruch im
Juli 2005
Liebe
Gemeinde,
es ist eigentlich ein
bisschen paradox, aber vielen von uns ist Gott dann am Nächsten, wenn wir
von unserem alltäglichen Leben am Weitesten entfernt sind. Ich denke, Sie
kennen auch Momente, in denen sie irgendwo an einem Meer oder auf einem Berg
gestanden haben und dachten, Gott ist mir hier so nahe. –Ich war in einem
kleinen Kurort in Deutschland Vikar und die Gottesdienste waren, im
Gegensatz zu den meisten Kirchen, jeden Sonntag voller Menschen. Leute, die
in der Situation von Urlaub und Entspannung, von Genesung und Heilung zur
Kirche gingen.
Manche entdecken ihren Glauben erst in einer außergewöhnlichen Situation
wieder oder an einem besonderen Ort, aber meistens nicht im gewöhnlichen
Alltag, in der gewohnten Umgebung, in der immer gleichen Kirche. Warum
eigentlich nicht? - Manchmal müssen wir alles hinter uns lassen, den Alltag,
mit all seinen Mühen, die Wohnung, das Haus, um zu uns zu kommen. Und wenn
wir dann entspannt sind, oder wenn wir dann endlich einmal Zeit haben, dann
empfinden wir auf einmal etwas für Gott. Ich freue mich, dass Gott es nicht
genauso macht, auch wenn ich verstehen kann, gerade kurz vor meinem eigenen
Urlaub, dass man manchmal durchatmen und auftanken muss. Aber trotzdem habe
ich manchmal das Gefühl, dass der Glaube sonst im täglichen Leben als eine
zusätzliche Anstrengung wahrgenommen wird, die er aber eigentlich nicht sein
soll. Eigentlich ist Glaube, so etwas wie Urlaub für die Seele. Der Glaube
an Gott soll uns ja gerade helfen, wieder zur Besinnung zu kommen. Der
Besuch im Gottesdienst kann so etwas wie die kleine Insel im Alltag sein, wo
wir einmal nicht reden, einmal nichts tun müssen, wo wir uns von Gott
einladen lassen, den Gedanken nachzugehen, zur Ruhe zu kommen und für eine
Stunde Gottes Nähe zu spüren. Keinem von uns ist Gott fern, predigt Paulus
damals auf dem Marktplatz in Athen. Die Leute, denen er dies sagt, sind
nicht die Touristen, die heutzutage Griechenland besuchen. Die Athener waren
Leute, die man besonders schwer überzeugen konnte. Sie waren scharfsinnige
Denker, Philosophen, gebildet, klug. Nicht alle schlossen sich automatisch
Paulus und den Christen an. Einige fingen an zu spotten. „Was brauche ich
Gott?’ - Das fragen sich manche heutzutage auch. Aber ich finde die Frage
falsch. Ich denke die Frage ist nicht, ob ich einen Gott brauche. Die Frage
ist, ob ich ein entspannteres Leben haben will. Es geht nicht darum, dass
wir Gott einen gefallen tun, wenn wir an ihn glauben, sondern, dass wir
früher oder später realisieren, dass wir einen Halt brauchen. Wir brauchen
Glauben, auch wenn ca. 44 % der Bevölkerung in Kanada meinen, dass man dazu
nicht notwendigerweise einer Gemeinde oder Kirche angehören muss. – Keinem
von uns ist Gott fern. – Kürzlich traf ich Paula Todd. Sie ist Moderatorin
von TV Ontario und hat ein, wie ich finde, bemerkenswertes Buch mit dem
Titel „A quiet Courage“ (Stiller Mut) geschrieben. 12 Leute, gewöhnliche
Menschen, machen außergewöhnlich schlimme Erfahrungen im Leben, verlieren
Partner, werden gefoltert, sind krebskrank und erzählen dennoch von der
Kraft, die ihnen diese Erfahrungen gegeben haben. Nicht alle sind religiös,
aber alle haben zu etwas gefunden, was sie hat durchhalten lassen und was
ihnen die Augen für die guten Seiten des Lebens geöffnet hat. - Es kann das
Schwierige, wie das Schöne sein, der Alltag, wie der Urlaub, der uns neu auf
Gott aufmerksam macht. Keinem von uns ist Gott fern. Das ist ein Satz, den
wir kennen, erfahren, erleben müssen, um aus unserem Leben etwas zu machen,
um neuen Mut zu schöpfen, um Kraft für die Herausforderungen unseres Lebens
zu gewinnen. Hoffnung ist wichtig, sagt der Glaube und schenkt sie uns, in
Sätzen wie diesem Monatsspruch, in den Erfahrungen von Gottes Nähe in der
Natur, in dem Erleben von Schwerem, das uns zu neuen Ufern aufbrechen
laesst, in dem Urlaub, in dem Alltag, in der Kirche, im Gespräch mit
anderen, die Ähnliches erlebt haben. Keinem von uns ist Gott fern. Ich
wünsche Ihnen dass Sie dies (wieder einmal) erfahren – wo auch immer Sie
sich im Juli aufhalten werden.
Mit einem lieben Gruß für diesen Monat,
verbleibt Ihr Pastor
Stefan Wolf
Es
heirateten...
Jennifer Grammenz und Ritchie Theriault
Christa Dunbar und Alfred Grammenz
Ich werde dich nicht aufgeben und dich nicht
verlassen.
Josua 1, 5
Es
verstarb...
Pastor i.R. Helmut Pruefer
Wer
mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige
Leben.
Johannes 5, 42
Kindergarten
erhält Auszeichnung
Am 23. Juni hat unser Kindergarten
LAMP Community Health Center einen Preis für das Engagement in der Arbeit
mit Kindern erhalten. Das war ein besonderes Ereignis, denn die
Preisverleihung glich einem Volksfest mit Essensständen und reichlich
Unterhaltung. Es gab ein regelrechtes Bühnenprogramm für jedes Alter,
welches eine afrikanische Trommelgruppe, Chilenische Tänzer, eine Polnische
Kindertanzgruppe, Breakdance und einen spanischen Sänger einschloss.
Zwischendurch kamen immer wieder Einzelpersonen oder Gruppen – wie unser
Kindergarten - auf die Bühne, die von der Fernsehmoderatorin Alicia Kay
Markson (CTV
News Toronto) die Preise überreicht bekamen. Es war wirklich interessant,
die vielen unterschiedlichen Menschen aus dem Stadtteil zu erleben. Es sind
die „Vereinten Nationen“ beisammen. Ich denke, dass wir als gemeinde auch
inzwischen bekannt sind und wahrgenommen werden. Durch die Beteiligung an den
Weihnachtsumzügen am Lakeshore und durch die vielen Kontakte trifft man
immer wieder bekannte Gesichter. Auch die Politik war natürlich vertreten.
Laurel Broten (MPP Lakeshore – South Etobicoke, die inzwischen
Umweltministerin geworden ist, und Mark Grimes (City Council) haben an der
Veranstaltung teilgenommen.
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Urlaubsvertretung
Meine
Familie und ich werden vom 8. August bis zum 5. September Urlaub machen. Das
ist eine lange Zeit. Wir planen eine Reise an die Westküste. In dieser Zeit
werden mich Frau Pastorin Moeller und Herr Pastor Knaack in dringenden
Fällen vertreten.
Camp
Lutherlyn – bitte anmelden!!
Wir warten immer
noch auf Anmeldungen zum Camp. Es findet vom 31. Juli bis 6. August
statt. Camp Lutherlyn liegt in Eaganville am Golden Lake. Die Kosten für das
Camp werden ca. $ 240 pro Person betragen; kommen mehrere Kinder aus einer
Familie mit, beträgt der Preis $ 225 pro Person. Für Familien gibt es einen
Nachlaß. Bitte melden Sie sich bei Dan Sommerfeld (905-274-6602) oder Pastor
Wolf (Email:
fralupus@rogers.com; 416-456-2487) an, dann schicken wir Ihnen
Informationen und ein Anmeldeformular gerne zu. Ebenso bitten wir alle, die
als Betreuer mitfahren wollen, sich umgehend bei Pastor Wolf zu melden. Wie
in den Vorjahren werden wir einen Bus für die Hin- und Rückfahrt einsetzen.
Es steht noch nicht fest, aber es kann sein, dass der Bus auch während der
Zeit bei uns bleibt.
Rückblick
auf das Kindergartenjubiläum
 Es
war schön, dass wir schon einmal ein kleineres Jubiläum feiern konnten: 35
Jahre Kindergarten. Ich habe noch ein schönes Bild von damals, als der
Kindergarten eingeweiht wurde, bekommen, das ich Ihnen nicht vorenthalten
möchte. Ansonsten bedanke ich mich bei allen Beteiligten,
die dieses Fest zu einem Erfolg verhalfen, insbesondere beim
Kindergartenteam und Frau Kleinau, sowie den Eltern und Kindern, die durch
ihre Beiträge den Gottesdienst zu einem besonderen Ereignis haben werden
lassen. Die kleine Ansprache einer Mutter hat sicherlich bei vielen einen
bleibenden Eindruck hinterlassen. Wer es bis dahin noch nicht wusste, wird
gemerkt haben, wie sehr Eltern die Unterbringung ihrer Kinder bei uns
schätzen.
Feuer! Alarm! - Nein!
Feueralarm...
Seit Kurzem haben
wir ein Feueralarmsystem. Es ist fertig installiert und sorgt nun für mehr
Sicherheit in den Räumen unserer Kirche. Unsere Versicherung ging ganz
selbstverständlich davon aus, dass die Kirche bereits mit dem Alarm
ausgestattet ist– gut also, dass es nun eingebaut ist. Die Kosten wurden
durch einen Zuschuss voll gedeckt.
Wir bedanken uns
bei Robert Peter und Eugen Pahnke für ihre Mithilfe und Dan Sommerfeld für
die Planung.
Treffen mit
anderen EKD-Pastoren
 Am
10. und 11. Juni haben wir uns mit den 5 EKD-Pastoren und Familien
getroffen. Diese Treffen sollen auf Wunsch der EKD jährlich stattfinden, um
einen Austausch über die Arbeit und das Leben in Nordamerika für fünf
EKD-entsandten Pastorenfamilien zu ermöglichen. Pastor Martin Giebel
(Toronto), Pastor Christoph Ernst (Ottawa), Pastor Martin Menke
(Washington), Pastor Wilfried Wassermann (New York) sind die Kollegen, die
derzeit hier ihren Dienst absolvieren. Es ist schon interessant, wie
unterschiedlich die Gemeinden sind und damit auch wie anders gelagert die
Arbeit. Wir haben uns mit Fragen der Struktur und dem Aufbau der Gemeinden
befasst. Nächstes Jahr soll ein Treffen in der Nähe von New York in den
Sommerferien stattfinden.
Einladungen
zum Jubiläum
Wir
bitten Sie alle sich schon einmal Gedanken darüber zu machen, wer zum
Jubiläum eingeladen werden soll. Es gibt Menschen, die früher zur Gemeinde
gehört haben, oder Familienangehörige, die ebenfalls nicht als Mitglieder
auf unserer Liste stehen. Deshalb werden wir dem nächsten Gemeindebrief ein
Formular anhängen, auf das Sie bitte diese Adressen mit einer kurzen
Begründung eintragen, warum diese Person(en) eingeladen werden soll(en). Wir
möchten Anfang September die Einladungen versenden.
Alle Termine im Überblick
Während der Sommerferien finden keine
Gruppen und Kreise statt!
Das letzte Wort
Ein Segenswort für alle
die in diesen Tagen auf Reisen sind:

Möge die Straße uns zusammen führen
und der Wind in deinem Rücken sein,
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wieder sehn,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
(Aus
Irland) |