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Unsere Gottesdienste im Oktober
02.
Oktober
Erntedankfest
Gemeinsamer Gottesdienst
Englisch
u
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
Mit
Kirchenchor, Sonntagsschule und anschließendem Essen!
09.
Oktober
20. Sonntag nach
Trinitatis
Canadian
Thanksgiving!
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
Mit Feier des
Heiligen Abendmahles in beiden Gottesdiensten!
16.
Oktober
21. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Joachim Knaack
23.
Oktober
22. Sonntag nach
Trinitatis
Englisch 9.45 Uhr
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
29. Oktober
- Samstag!
Open House
12.00 - 16.00 Uhr
[PDF]
30. Oktober
Reformationssonntag
Gemeinsamer Gottesdienst
Englisch
u
Deutsch 11.00 Uhr
Pastor
Stefan Wolf
Mit Taufe und
Beteiligung des Kirchenchores
Wir danken für
alle Gaben und den regen Besuch unserer Gottesdienste und laden ganz
herzlich
nach den Gottesdiensten zum Verweilen bei einer Tasse
Kaffee ein!
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Aus den Gruppen und Kreise
der Gemeinde:
Der Literaturkreis findet am
Dienstag, 04. Oktober, 16.00 Uhr, Pfarrhaus statt. Er ist mehr oder weniger
ein Buchclub, in dem wir uns unsere Lieblingsbücher vorstellen. Diesmal
wollen wir außerdem unseren Ausflug zu „Books in the Bloom“ besprechen.
Kommen sie doch auch!
Der Konfirmandenunterricht
findet am 17. und 24. Oktober um 19.00 Uhr im Pfarrhaus statt.
Board of Direktors vom
Kindergarten trifft sich am Dienstag, 11. Oktober, 18.00 Uhr, Kirche.
Der Frauenkreis lädt am
Mittwoch, 12. Oktober, 19.00 Uhr, in die Kirche ein.
Der Kirchenvorstand trifft
sich am Mittwoch, 12. Oktober, 19.00 Uhr in der Kirche.
Der Seniorenkreis trifft
sich am Dienstag, den 18. Oktober, um 11.00 Uhr in der Kirche.
Der englische
Bibelgesprächskreis trifft sich am Dienstag, den 18. Oktober, um 19.30
Uhr, in der Kirche.
Der deutsche Bibelgesprächskreis
ist am Mittwoch, 26. Oktober, nachmittags 13.30 Uhr, in der Kirche.
Der Besuchsdienstkreis
trifft sich nach Vereinbarung.
Radioandacht auf Deutsch
jeden Sonntag, 9.30 Uhr, Radio Ciao
AM 530. Any donations for this program would be welcome - please indicate
your envelopes 'for radio program'.
Bitte planen Sie alles beizeiten ein!
Bitte senden Sie uns eine
e-mail, wenn Sie den Gemeindebrief bekommen möchten. |
Vertrau ihm, Volk Gottes, zu jeder Zeit!
Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht.
(Psalm 62,9)
Andacht zum Monatspruch
Oktober 2005
 Liebe Gemeinde,
mögen Sie auch Cartoons? Manchmal bringen sie Dinge wirklich auf den Punkt,
so wie der, den ich als Bild für diese Andacht ausgesucht habe. In
Wirklichkeit wissen wir, dass man sich, wenn man heiratet, eben nicht aus
unterschiedlichen Möglichkeiten das Passende aussuchen kann. Das könnte man
noch so nett verpacken, doch letztlich geht es ja gerade darum, dass Leute
dazu Ja sagen, dass man sich ewige Liebe und Treue schwört. In der Ehe geht
es um Treue und Vertrauen. Beide Worte entstammen im Deutschen übrigens
einem Wort, dass „stark“ oder „fest“ bedeutet. Ohne Treue, ohne Vertrauen
hat die Ehe keinen Bestand. Das wissen wir. Ehen scheitern nicht daran, dass
man mal unterschiedlicher Meinung ist, sondern dass man die gemeinsame
Grundlage verlässt, sich untreu wird, das Vertrauen in die Beziehung und in
einander verliert. – Vertrauen ist etwas entscheidend Wichtiges, wenn man in
Harmonie leben will. Albert Schweitzer, der Arzt und Theologe, hat einmal
geschrieben, dass Vertrauen wie ein Pfand ist, das uns von Gott gegeben ist.
Er hat gesagt, das Kostbarste im Leben ist, dass wir nicht für uns selber
leben, sondern für das, was für die Menschen, für die Wahrheit und für das
Gute geschehen muss. Das sind große Worte und meint, dass Vertrauen davon
lebt, dass es sich auf andere richtet, dass ich anderen einen
Vertrauensvorschuss geben muss, damit das Zusammenleben klappt und Gutes
dabei herauskommt. Vertrauen ist ein Geben und Nehmen. Ich habe neulich
gelesen, wie jemand Vertrauen mit einem Bankkonto verglich, von dem man auf
Dauer nicht nur Geld abheben kann. Es muss auch Geld auf das Konto
eingezahlt werden, sonst ist das Geld schnell verbraucht und man gerät in
die roten Zahlen. – In großen Firmen hat man sich deshalb von dem Satz
Lenins, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, verabschiedet. Man sagt,
Vertrauen ist wichtiger als Kontrolle. Manchmal geht auch das zu weit und
Vertrauen wird missbraucht, Bosse bereichern sich oder Mitarbeiter
unterschlagen Geld. Blindes Vertrauen ist vermutlich genauso schädlich, wie
gar kein Vertrauen. – Vielleicht helfen uns diese Gedanken, noch einmal neu
zu verstehen, dass es auf Gegenseitigkeit ankommt, das Vertrauen wachsen
muss und gemeinsame, gute Erfahrungen braucht, damit wir wirklich vertrauen
können, dass Verständnis und Kommunikation wichtig sind, damit man sich – in
der Ehe zum Beispiel – nicht auseinander lebt und anstelle von Vertrauen auf
einmal das Misstrauen wächst. Vertrauen muss genährt und gepflegt werden,
man muss Zeit miteinander verbringen und die Erfahrung machen, dass man
sich, auch wenn es einmal eng wird und Probleme da sind, aufeinander
verlassen kann. - Wenn der Psalm sagt: Vertrau ihm…Schüttet euer Herz vor
ihm aus…Gott ist unsere Zuflucht…dann ist das ein Resultat vieler
Erfahrungen des Volkes Gottes, dass Gott sie nicht hängen gelassen hat,
sondern immer treu zum Volk gestanden hat. Jemand, der mit Gott keine
Erfahrungen gesammelt hat, wird so einen Satz nicht überzeugend finden. Man
kann nicht einfach zu jemandem sagen: Vertrau Gott, wenn eben, wie gesagt,
Vertrauen wachsen muss und sich Vertrauen gewissen Erfahrungen verdankt.
Aber es überzeugt schon, wenn wir durch diesen Vers an die Erfahrung vieler
Menschen im Laufe der Jahrtausende erinnert werden. Menschen, die erlebt
haben, dass Gott sie durch Schweres getragen und ihrem Leben Freude und
Trost geschenkt hat. Und vielleicht können wir nachvollziehen, dass es nur
eines gibt, was noch wichtiger ist als Vertrauen – Gottvertrauen!
Mit den besten Wünschen für den Oktober,
verbleibt mit einem lieben Gruß
Ihr Pastor
Stefan Wolf
Besuch von der Evangelischen Kirche in Deutschland
Im
Rahmen unseres Jubiläumsjahres haben wir gleich zwei Mal hohen Besuch aus
Deutschland erhalten. Am 18. September war Oberkirchenrat Thies Gundlach mit
seiner Frau Birgitta im Gottesdienst zu Gast. Und am 26. September hat uns
Oberkirchenrat Peter Weigand, der für die Entsendung von Pfarrern nach
Nordamerika zuständig ist, zu einem Gedankenaustausch besucht. - Es ist
durch beide Besuche deutlich geworden, dass es sowohl Gemeinsamkeiten als
auch große Unterschiede zwischen der Kirche in Deutschland und Nordamerika
gibt. Hier wie dort besuchen vorwiegend ältere Menschen den Gottesdienst.
Auf beiden Seiten des Atlantiks kämpft die Kirche um öffentliche Anerkennung
und muss sich viel einfallen lassen, um die jüngere Generation zu erreichen.
Inzwischen, so erzählte OKR Weigand, kennt man auf der anderen Seite auch
Situationen, in denen Gemeinde durch die Einwanderung von Russlanddeutschen
mit anderen Traditionen zu tun haben. Die kirchliche Landschaft ist
vielfältiger geworden, auch wenn man sich im Gegensatz zu Kanada, kaum mit
anderen Religionen und einer derart multikulturellen Gesellschaft
auseinandersetzen muss. - Ein Unterschied ist nach wie vor, dass in unserer
Gemeinde ganz klar der Gottesdienst der Treffpunkt und das Zentrum ist. In
Deutschland erkennt man andere Formen der Gemeindearbeit und der Versammlung
von Gemeinde als gleichberechtigt an. - Die Beziehungen zwischen unserer
Gemeinde und der Evangelischen Kirche in Deutschland und auch der
Lutherischen Kirche in Kanada sind verschiedentlich das Thema dieser
Begegnungen gewesen. Dabei wurde deutlich, wie ausgezeichnet das Verhältnis
zur EKD ist und wie gut unsere Gemeinde dasteht. In Deutschland wird
anerkannt, dass die Martin Luther Kirche aus eigener Kraft Vieles geleistet
hat. Die solide Arbeit von Pastor Schwantes und den Kirchenvorständen in
Vergangenheit und Gegenwart hat zu einer gemeindlichen Arbeit geführt, die
in den letzten Jahren auch zu einer festen Größe im Stadtteil geworden ist.
Peter Weigand
stellte deutlich heraus, wie wichtig es für den Fortbestand der Gemeinde
ist, soziale Dienste, wie den Kindergarten, anzubieten und so zu zeigen,
dass man als Gemeinde vor Ort für die Menschen um uns herum da ist. Er
bezeichnete es als den richtigen Schritt in die Zukunft sich um Menschen
innerhalb und außerhalb der Gemeinde zu kümmern. Die Seelsorge und der
Gottesdienst in deutscher Sprache haben dabei nichts an Bedeutung eingebüsst
und sind als ein Stück Heimat unerlässlich. Nach seiner Aussage haben die
deutschsprachigen Gemeinden ein sehr gutes Ansehen bei der hiesigen Synode.
Bischof Michael Pryse lobt die Arbeit der Gemeinde und freut sich über die
gute Ausbildung und das Engagement der deutschen Pastoren. - Beide Besucher
lobten die Gastfreundschaft unserer Gemeinde und haben sich im Kreise von
Gemeindegliedern sehr wohl gefühlt. - Es war interessant, Erfahrungen aus
erster Hand und eine Predigt über den Vergleich von Kriminalromanen und dem
Evangelium zu hören. Auch wenn dass für manche ungewöhnlich war, wurde
deutlich, dass das Evangelium weit über die teilweise grausame Realität der
Welt, in der wir leben, hinausweist. Nichts tröstet Menschen so sehr, wie
das Wissen um Gottes Nähe. - Vielleicht ist es manchmal für
Gemeindemitglieder schwer nachzuvollziehen, was die Beziehungen nach
Deutschland wert sind. Die Beteiligung vor allem am 26. September hätte
besser sein können. Wir sind eine Gemeinde und das haben die beiden Besuche
gezeigt, die zwei Anbindungen hat: Hier im Land und der hiesigen Kirche,
aber eben auch in Deutschland, wo die Wurzeln vieler unserer Mitglieder
liegen. Die Evangelische Kirche in Deutschland unterstützt als einzige
Kirche der Welt die Auslandsarbeit durch die Entsendung von Pastoren und
Kirchenpartnerschaften, wie zum Beispiel zur ELCIC. Das verschafft unserer
Gemeindearbeit eine ganz andere Bedeutung, weil die Erfahrungen in den
Auslandsgemeinden auch der Kirche in Deutschland helfen kann, die Folgen zum
Beispiel von Globalisierung besser verstehen zu können und gemeindliche
Arbeit nach Modellen anderswo in der Welt zu gestalten. – Andererseits
können wir uns als Kirche in der Welt erleben und uns durch den
Erfahrungsaustausch im Blick auf die eigene Arbeit anregen lassen. Wir sind
nicht nur irgendeine Gemeinde in Kanada, sondern Partner in einem weltweiten
Verbund. Peter Weigand hat dies in seiner Ansprache an die Gemeinde
herausgestellt: „Christen begreifen sich nicht nur als Gruppe vor Ort,
sondern als Teil einer großen, weltweiten Gemeinde.“
Unsere eigene Briefmarke!
Zum Jubiläum werden wir Briefmarken mit dem
Motiv unserer Kirche anbieten. Eine Innen -
und Außenaufnahme wird in Bögen erhältlich sein. Diese Briefmarken tragen
das gültige Porto und können für das Verschicken von Post verwendet werden.
Es ist ein besonderer Service der Post, dass man seine eigenen Briefmarken
drucken lassen kann. Sie sind etwas teurer als die herkömmliche Briefmarke,
aber die Martin Luther Kirche – Briefmarke ist sicherlich etwas Besonderes
und eine originelle Idee für Ihre Weihnachtspost!
Neues aus
der Sonntagsschule
Die
Ferien sind vorbei und die Sonntagsschule läuft schon wieder auf Hochtouren.
Das Programm richtet sich an alle Kinder, die mit ihren Eltern am
Gottesdienst teilnehmen. Der Unterricht ist in Englisch und beginnt gleich
nach dem Kindergespräch zu Beginn des Hauptgottesdienstes. Der eigens
eingerichtete Raum im Keller der Kirche ist nun wirklich als
Sonntagsschulraum erkennbar. Neulich haben die Kinder eine wunderschöne
Arche auf die Wand gemalt. Zum Team gehören Monika Schmidt, als Leiterin,
Tanya Zielke, Iris Schweiger, Peggy Seifert-Rabey, Christina Wienecke,
Jan-Lukas und Merlin Wolf.
Ein Dank des
Kindergartens
Der
Kindergarten hat wieder einmal von Gemeindemitgliedern schöne Spielsachen
und Geldspenden erhalten. Das freut Personal und Kinder ganz besonders. Wir
sagen allen Spendern ein ganz herzliches „Dankeschön“!
Wir laden
alle herzlich zu unserem Erntedankgottesdienst
am 2. Oktober 2005 um 11.00 Uhr ein !
Wie
in den vergangenen Jahr feiern wir ein gemeinsames Erntedankfest in
deutscher und englischer Sprache. Das Thema ist
„Sammeln und Teilen“.
BITTE bringen Sie Nahrungsmittel-Spenden für die Foodbank mit!
Die Zahl der
Menschen, die durch die Foodbank anderer Kirchen vor Ort versorgt werden,
nimmt ständig zu. Die Pastoren dieser Kirchen haben wieder um
Nahrungsmittelspenden gebeten. Deshalb haben wir die Bitte, daß Sie
unverderbliche Nahrungsmittel (Dosenobst, Thunfisch, Nudeln, Reis etc.)
mitbringen und in Körbe am Eingang der Kirche legen. Wir danken für Ihre
Gaben!
PROGRAMM:
11.00 Uhr GEMEINSAMER GOTTESDIENST,
mit Sonntagsschule und Kirchenchor
ca. 12.00 Uhr: LUNCH UND ANSCHLIESSENDES
KAFFEETRINKEN
ca. 13.30 Uhr ABSCHLUSS
Wir freuen uns auf Ihr
Kommen!!
Wir bitten um
freiwillige Geldspenden für das Essen, das etwa $ 5 pro Portion / pro
Erwachsenem kostet. Der Überschuss soll einem sozialen Projekt zugeführt
werden.
Kurzmeldung:
Synodentagung in Winnipeg
Die
Syndodentagung der Lutherischen Kirche in Kanada, die ELCIC, hat die
Einführung der so genannten ‚local option’ für die Segnung
homosexueller Paare bei 183 Ja- und 220 Neinstimmen zurückgewiesen. Bischof
Raymond Schultz (Bild) ist als Bischof im Amt bestätigt worden. Ausführliche
Berichte können Sie auf der Web-Seite der ELCIC nachlesen (www.elcic.ca)
DELKINA-Tagung in Ottawa, 20. bis 26. September 2005
Vom
20. bis 26. September fand die Tagung der Deutschen Evangelisch-Lutherischen
Konferenz in Nordamerika (DELKINA) statt. Der Vorstand unter dem Präsidenten
Holger Roggelin (Baltimore) und Vizepräsidentin Katharina Moeller (St.
Georgskirche, Toronto) ist unverändert wiedergewählt worden. Das Thema „Der
Öffentlichkeitsauftrag der Kirche“ durch Vorträge und Informationen von
Thies Gundlach, Peter Weigand und Michael Pryse ausführlich von
verschiedenen Seiten beleuchtet worden. Die Martin Luther Gemeinde in Ottawa
hat sich große Mühe mit den 40 Gästen der DELKINA gemacht und sie jeden Tag
mit deutschem Essen verwöhnt. Es gab sogar einen „Lutherabend“ mit Essen,
Kostümen und Musik aus der Zeit Luthers. Es war eine gut vorbereitete und
informative Tagung, bei der Anregungen für die Arbeit unserer Gemeinde und
ein Austausch mit anderen nicht zu kurz kamen.
Unsere Kirche war durch Heinz Gutsch, Erich
Feyerabend und Pastor Wolf vertreten.
Nachwuchs
Gleich zwei Kinder wurden geboren, die wir
Ihnen gerne vorstellen wollen:
Verena
Elisabeth Hofmann,
Tochter von Pastor Susanne Hofmann und Ehemann Andr eas
und
Nikolas Alexander Eble-Scott
Sohn von Heike Eble-Scott und Ehemann Russ
Ein frühes
Meisterstück der Politik
Vor 450 Jahren fand in Augsburg
ein Ereignis von weltpolitischer Bedeutung statt: Der Reichs- und
Religionsfriede vom 25. September 1555 garantierte die konfessionelle
Koexistenz von Katholiken und Lutheranern und gilt als Grundlage einer
modernen interkulturellen Toleranz. Am Sonntag, den 25. September 2005,
wurde dieses Ereignisses mit einer Festveranstaltung in der
St. Anna-Kirche in Augsburg
(Bild) ein Ökumenischer Gottesdienst gedacht.
Als Vertreter der evangelischen Kirche
würdigte der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber den Augsburger
Religionsfrieden als "Magna Charta der Ökumene"; der Vorsitzende der
Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sagte, das
moderne Grundrecht der Religionsfreiheit sei "eine bleibende
Errungenschaft". Die Kirchenvertreter forderten "diese Religionsfreiheit
nicht nur im eigenen Land." Vielmehr fordere man "sie auch in den Ländern
ein, in denen Christen heute in der Minderheit sind und wo politischer
Schutz und persönliche Freiheit fehlen", so Bischof Wolfgang Huber.
Bundespräsident Horst Köhler, der ebenso
wie der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber an den Feierlichkeiten
teilnahm, warnte vor einer "Relativierung aller Werte und Haltungen" und
sprach sich für die Beibehaltung des von Kirchen erteilten
Religionsunterrichts an Schulen aus. Er halte Versuche für problematisch,
"die Kirche aus Bereichen hinauszudrängen, in denen sie über Jahrhunderte
und Konfessionsgrenzen hinweg erfolgreich ihren Beitrag geleistet" habe. Wie
der Weltjugendtag in Köln gezeigt habe, würden die Menschen wieder stärker
nach geistlicher Orientierung suchen.
Hintergrund: Der Augsburger Religionsfriede
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Urkunde des Augsburger Religionsfriedens |
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Vor
genau 450 Jahren, am 25. September 1555, beendete der Augsburger
Religionsfrieden die jahrelangen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen
dem katholischen Kaiser Karl V. und den protestantischen Fürsten des so
genannten Schmalkaldischen Bundes. Zum ersten Mal seit Beginn der
Reformation wurde durch diesen Friedensvertrag die lutherische Konfession
als gleichberechtigt anerkannt. Die Landesherren konnten ihr Bekenntnis frei
wählen, sie bestimmten auch die Religion ihrer Untertanen, wobei sich diese
durch Auswanderung entziehen konnten. Kernpunkte des Augsburger
Religionsfriedens waren ein allgemeiner "Landfrieden" ("daß niemand, welcher
Würde, Standes oder Wesens er auch sei, den anderen befehden, bekriegen,
fangen, überziehen, belagern soll") und die Anerkennung des evangelischen
Glaubens ("diese Religion ruhig und friedlich belassen"). Außerdem wurde die
Geistliche Gerichtsbarkeit ("Ketzerrecht") gegenüber den Lutheranern
abgeschafft. Immerhin mehr als 70 Jahre Frieden gewährleistete der
Friedensschluss von Augsburg den Staaten des Deutschen Reiches. Und obwohl
zum Beispiel die Reformierten erst mit dem Westfälischen Frieden von 1648
den Katholiken und Lutheranern gleichberechtigt wurden, gilt der Augsburger
Religionsfriede als Abschluss der durch die Reformation bedingten
Auseinandersetzungen. Die Stadt Augsburg blieb ein Brennpunkt für die
Annäherung der Kirchen. 1999 wurde in der evangelischen St. Anna-Kirche, die
"Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre" unterzeichnet, die aber
leider von der katholischen Kirche im Endeffekt nicht anerkannt wurde.
Alle Termine im Überblick
Flötenensemble
auf Absprache!
Besuchsdienstkreis
auf Absprache!
Missionskreis
jeden Mittwoch ab 9.30 Uhr, außer am
12.10.!
Kirchenchor
jeden Freitag, 19.30 Uhr, Kirche.
Radioandacht auf Deutsch
jeden Sonntag, 9.30 Uhr, Radio Ciao AM 530.
Literaturkreis
Dienstag, 04.10., 16.00 Uhr, Pfarrhaus.
Board of Direktors vom Kindergarten
Dienstag, 11.10., 18.00 Uhr, Kirche.
Frauenkreis
Mittwoch, 12.10., 19.00, Uhr, Kirche.
Kirchenvorstand
Mittwoch, 12.10., 19.00 Uhr, Kirche.
Konfirmandenunterricht
Montag, 17. und 24.10., 19.00 Uhr, Pfarrhaus.
Seniorenkreis
Dienstag, 18.10., 11.00 Uhr, Kirche.
Englischer Bibelgesprächskreis
Dienstag, 18.10., 13.30 Uhr, Kirche.
Deutscher Bibelgesprächskreis
Mittwoch, 26.10., 13.30 Uhr, Kirche.
Das letzte Wort
Vertrauen ist eine Oase des Herzens,
die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.
(Khalil Gibran) |