Martin Luther Evangelical Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, Ontario, Canada M8V 1B7
Office Tel.: (416) 251-8293 Fax: (416) 259-2889 Email: churchoffice@martinluther.ca
 Pastor Alexander Mielke Cell: 416 - 567-2487 alexander.mielke@rogers.com

A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

 

GEMEINDEBRIEF April 2007 [PDF]

Letzte Aktualizierung:   11 February 2008                51. Jahrgang                                               April 2007

Kalendar für APRIL 2007 [PDF]

Radioandacht auf Deutsch
jeden Sonntag, 09:30  Radio Ciao AM 530, Toronto's multicultrual radio station. Jede Spende für das Programm ist willkommen. Bitte vermerken Sie auf
ihrem Spendenumschlag den Hinweis: "Für Radioandacht".

 

Gemeindebrief=
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Andacht zum Monatspruch in April 2007

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14, 8

Liebe Mitglieder und Freunde der Martin Luther Kirche,
Ich sah dieses Bild und musste sofort daran denken, welch ein Schock es für die Familien der beiden jungen Menschen gewesen sein muss, als sie hörten, dass diese bei einem Verkehrsunfall umgekommen sind. Sie sind zur Diskothek gefahren und nicht mehr Heim gekommen. Ein tragisches Ereignis. Jeder geht mit solchen Ereignissen anders um. Doch wer selbst mit Tod und Verlust zu tun hatte, weiß, dass dies ein lebenslanger Prozess ist, sich mit dieser grausamen Realität abzufinden. Wenn man überhaupt damit zurechtkommt, dann vielleicht durch Hilfe des Glaubens. Es gibt Sätze der Bibel, die eine klare und deutliche Hilfestellung geben können. „Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“ Die Frage, die hinter dem Text steht ist: Wem gehören wir? Gehören wir unseren Eltern? Gehören wir unserem Partner, unserer Partnerin? Gehören wir den Parteien, den Firmen oder dem Staat? Vom Glauben her sieht die Antwort so aus: Wir gehören keinem anderen Menschen, und auch keiner Organisation oder Gruppe! Wir gehören auch nicht einfach uns selbst. Im Leben und im Sterben, gehören wir dem Herrn! Er hat uns geschaffen und seine Macht ist stärker als der Tod. So gehören wir auch nicht mehr dem Tod, wie gut! Dennoch, so klar dies ist, möchten wir eigentlich über uns bestimmen. Wir wollen auch nicht loslassen müssen. Das ist der Widerstreit, in dem wir uns befinden, auch Verluste zu akzeptieren und uns zur gleichen Zeit vollständig auf Gott zu verlassen, dass er für uns im Leben und eben auch im Sterben sorgt. Ostern ist das Fest im Jahr, dass uns vor Augen stellt, dass Gott diesen Widerspruch durchbricht, seinen Sohn hergibt und ihn zu neuem Leben erweckt, damit wir auch eine Hoffnung haben, dass da, wo wir los lassen, Gott die Hand ergreift, dass da, wo wir trauern, Gott uns trösten kann. Die Osterbotschaft sagt: Wir gehören Gott. Und auch, wenn man vermutlich ein Leben lang braucht, dies wirklich zu verstehen, gilt diese Botschaft, was immer geschieht.
Mit den besten Wünschen für den April und Ostern,
verbleibt mit liebem Gruß,
Ihr Pastor
Stefan Wolf

WICHTIG: BETRIFFT PASTORENWAHL!
OFFIZIELLE EINLADUNG ZUR GENRALVERSAMMLUNG!!!
Liebe Mitglieder der Martin Luther Kirche,

der Kirchenvorstand lädt zu einer Generalversammlung der Gemeinde am Sonntag, den 15. April, nach Beide den Englischen und  deutschen Gottesdiensten ein, bei der der Kirchenvorstand der Gemeinde einen Wahlvorschlag für die Besetzung der Pastorenstelle unterbreiten wird. Nur Anwesende dürfen wählen! Laut Statuten der Synode ist keine Briefwahl möglich.

 Bitte kommen Sie!

 Mit freundlichem Gruß
Edmund Scholz, Kirchenvorstandsvorsitzender

Sondersammlung beginnt!
Liebe Mitglieder der Martin Luther Kirche,
wie auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, werden wir in diesem Jahr Spenden zur Finanzierung folgender Projekte benötigen:

  • Das Aufstellen eines Schaukastens.
  • Die weitere Renovierung der Orgel.
  • Für die Arbeit des neuen Chorleiters.
  • Den Rückzug der Pastorenfamilie nach Deutschland.
  • Teilweiser Einbau neuer Fenster im Pfarrhaus.
  • Missionsprojekte (‚Loafs and Fishes’) sowie Unterstützung der Synode in gleicher Höhe, wie im Vorjahr.

Wir können nur hoffen, dass Sie uns auch, wie in all den Jahren zuvor, weiterhin treu bleiben und finanziell unterstützen. Es hat sich bewährt, mit dieser Sammlung frühzeitig zu beginnen, um die Sommermonate finanziell aufzufangen. Da wir auch die Erfahrung gemacht haben, dass Ostern viele Mitglieder zum Besuch der Gottesdienste kommen, möchten wir Sie bitten, Ihre Sonderspende im beiliegenden Umschlag abzugeben oder, falls Sie keine Gelegenheit zum Besuch der Gottesdienste haben, den Spendenumschlag in einem frankierten Umschlag an die Gemeinde zurückzusenden. Wundern Sie sich nicht, er sieht in diesem Jahr anders aus, als in den Vorjahren. Dasselbe Design war nicht mehr zu bekommen.

 Mit einem herzlichen Dank für Ihre Spende im Voraus,
verbleibt mit herzlichem Gruß,

Edmund Scholz, Kirchenvorstandsvorsitzender

Easter Sunrise Service 8. April 2007 6:00 Uhr "The Way Back"

HUMBER BAY PARK WEST

Kommen Sie zum Easter Sunrise Service! Wir gehen zu verschiedenen Stationen, begleitet von Geschichten über Jesus am Ufer des Sees entlang. Unser Gottesdienst endet bei Sonnenaufgang.

6:00       Treffen auf dem letzten Parkplatz des „Humber Bay Park West“ (das ist etwa 1,5 km
östlich der Kirche, Südseite Lakeshore, direkt hinter den großen Appartement - Gebäuden der Anlage „Marina del Ray“; in der Nähe des Yacht-Clubs!), halten Sie sich rechts und fahren die Straße bis zum letzten Parkplatz entlang. Dort ist der Treffpunkt!

6:10       Beginn des Gottesdienstes

6:47       Sonnenaufgang, Zeit zum reflektieren über das Gehörte

6:50       Abschluß mit Gebet

8:00       Frühstück mit Pancakes und Toast

8:30       Ostereiersuche, Spiele und Bastelarbeiten für die Kinder

Kommen Sie doch auch! Es ist ein einmaliges Erlebnis!

Lassen Sie uns wissen, wenn Sie eine Fahrgelegenheit benötigen. Melden Sie sich bitte in der Kirche (416-251-8293) oder bei Pastor Wolf (416-567-2487).

10.00 Uhr :        Gemeinsamer OSTERGOTTESDIENST

Unter Mitwirkung von Posaunenchor und Sonntagsschule!

Zum 400. Geburtstag von Paul Gerhardt – Teil 2
Die Beziehung zur Berliner Gemeinde erhielt Paul Gerhard aufrecht. Am 11. Februar 1655 heiratete er Anna Maria (* 19. Mai 1622), die Tochter von Andreas Berthold. Das Paar wurde im Bertholdschen Haus in Berlin durch Propst Petrus Vehr getraut. Im Jahr darauf, am 19. Mai 1656, bekam das Paar eine Tochter, Maria Elisabeth, die bereits ein halbes Jahr später am 28. Januar 1657 starb. Sie wurde in Mittenwalde begraben. Dem Paar wurden noch vier weitere Kinder geboren, von denen drei, Anna Catharina, Andreas Christian und Andreas, aber bald verstarben; als einziger überlebte der Sohn Paul Friedrich seine Eltern. Im Mai 1657 wurde Gerhardt mitgeteilt, dass er zum zweiten Diakon an der Berliner Nikolaikirche gewählt worden war. Nachdem er am 4. Juni der Wahl zugestimmt hatte, nahm er am 22. Juli mit der Taufe eines Kindes seine erste Amtshandlung vor. - Der brandenburgische Kurfürst Johann Sigismund war vor dem Krieg vom lutherischen zum reformierten calvinistischen Glauben übergetreten und erhob diesen zur Hof- und Beamtenreligion. Seine Untertanen blieben jedoch weitgehend lutherisch, so dass es zu konfessionellen Spannungen kam. Auch Paul Gerhardt war an Auseinandersetzungen beteiligt und vertrat vehement den lutherischen Standpunkt. Die starre Haltung der Lutheraner kam der Politik des Kurfürsten nicht gelegen. Er sah darin eine Gefährdung des Friedens und verordnete daher am 16. September 1664 das Toleranzedikt. Die Verordnungen der reformierten Lehre waren für den lutherischen Standpunkt nicht vertretbar. Am 31. Januar 1666 sollte auch Gerhardt seine Unterschrift leisten. Wie viele andere verweigerte er sie und wurde daraufhin am 13. Februar als Pfarrer entlassen. Die Berliner Bürger und Gewerke waren mit der Amtsenthebung Gerhardts nicht einverstanden und forderten in einer Vielzahl von Eingaben dessen Wiedereinsetzung unter Befreiung der Unterschriftsleistung. Der Berliner Magistrat wandte sich daher an den Kurfürsten, der dieses Ansinnen zunächst ablehnte. Da sich Gerhardt mit seinen geistlichen Liedern auch außerhalb Berlins Ansehen erworben hatte, setzte der Kurfürst Paul Gerhardt am 12. Januar 1667 wieder in sein Amt ein. Der jedoch verzichtete aus Glaubens- und Gewissensgründen auf sein Amt. Daraufhin verfügte der Kurfürst am 4. Februar 1667 die endgültige Entlassung Gerhardts, der nun ohne Einkommen war. - Am 5. September 1668 war der Pfarrer von Lübben gestorben. Der Rat von Lübben, das damals nicht zu Brandenburg, sondern zu Kursachsen gehörte, suchte daraufhin eine geeignete Person zur Neubesetzung der Stelle. Man entschloss sich, Gerhardt zu einer Gastpredigt einzuladen. Gerhardt folgte dem Ruf nach Lübben und wurde am 29. Oktober 1668 durch den Bürgermeister und den Rat in das Amt des Archidiakons an der damaligen Nikolaikirche berufen. Sein Amtsantritt verzögerte sich, weil sein Sohn erkrankte und zudem die angebotene Unterkunft viel zu klein für den Hausstand Gerhardts war. Daher wurde durch den Rat zunächst die Wohnung ausgebaut und Gerhardt zog erst im Juni 1669 nach Lübben, wo er am 16. Juni feierlich in sein Amt eingeführt wurde. Hier verbrachte er seine letzten Lebensjahre in bescheidenen Verhältnissen. Dennoch hat er stets seine geistlich-seelsorgische Arbeit erledigt und die organisatorischen Kirchenangelegenheiten geklärt. Gerhardt starb in seinem 70. Lebensjahr am 27. Mai 1676 in seiner Lübbener Pfarrwohnung. Er wurde im Chorraum nahe dem Altar seiner letzten Wirkungsstätte beigesetzt, die seit 1930 seinen Namen trägt (siehe Bild). Die Beisetzung erfolgte jedoch erst am 07.06.1676. Ihm zu Ehren erhielt die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben ein Gedenkgemälde, auf dem es in Latein heißt: Wie lebend siehst Du hier Paul Gerhardts teures Bild, Der ganz vom Glaube, Lieb und Hoffnung War erfüllt. In Tönen voller Kraft, gleich Asaphs Harfenklängen Erhob er Christi Lob Mit himmlischen Gesängen. Sing seine Lieder oft, o Christ, in heil’ger Lust, so dringet Gottes Geist durch sie in deine Brust.

Bitte melden Sie Ihre Kinder zum Konfirmandenunterricht an!
Am Freitag, den 20. April, beginnt der Unterricht für die neue Konfirmandengruppe. Wir treffen uns in der Kirche um 19.00 Uhr.

Veranstaltung mit Hogles" Funeral Home
Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Don’t be caught unprepared“ zu Testaments- und Beerdigungsplanung organisiert von Hogles’ Funeral Home findet am 22. April nach dem deutschen Gottesdienst statt. Für das Mittagessen wird wieder gesorgt sein! Die dritte und letzte Veranstaltung ist am 6. Mai 2207.

Gesucht werden...
…Bücher von Pfarrer Eduard Kneifel:

  • Geschichte der Ev. Augsburgischen Kirche in Polen.
  • Die Pastoren der Ev. Augsburgischen Kirche in Polen.
  • Die Ev. Augsburgischen Gemeinden in Polen.

Erschienen im Selbstverlag des Autors in den 70er Jahren.

Anruf erbeten bei J.A. Knaack (416-243-5469.) 

Schwimmen der Sonntagsschule
66 Personen nahmen an unserem Schwimmen der Sonntagsschule teil. Es war ein großer Erfolg! Wir bedanken uns bei Monika Schmidt, Tanya Zielke und Marlene Müller!

Wechsel im Suchkomitee
Wie Sie bei dem Besuch von Herrn Pastor Mielke und seiner Gattin sicher bemerkten, habe ich nach reiflicher Überlegung und Diskussionen im Vorstand, mein Mandat als Sprecher des Suchkomitees niedergelegt. Frau Iris Schweiger hat weiterhin im Vorstand meine Unterstützung und ich wünsche ihr für diese verantwortungsvollen Aufgaben Gottes Führung für das Wohl aller Gemeindeglieder zu arbeiten.

Ihr, Heinz Gutsch

Bitte spenden Sie für die Foodbank!
Bitte spenden Sie weiterhin für die Foodbank und bringen Sie unverderbliche LebensmittelText Box: Kontaktinformationen:
 
Martin Luther Kirche
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Telefon: 416-251-8293, Fax: 416-259-2889
Pastor Wolf
Telefon: 416-567-2487
Email: fralupus@rogers.com, www.martinluther.ca
 mit zur Kirche! Jedes bisschen hilft! DANKE!

Kirchenchor probt wieder
Chorprobe mit unserem neuen Chorleiter Ali Giedraitis findem am Freitags ab 19.30 Uhr in der Kirche statt.

Wir nahmen Abschied von...

Frau Inge Langenbach
Frau Anneliese Maluschke

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14, 8

Das letzte Wort

Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden,
ich bin dein, niemand kann uns scheiden,
ich bin dein, weil du dein Leben
und dein Blut mir zugut
in den Tod gegeben.
(Paul Gerhardt)

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