Martin Luther Evangelical Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, Ontario, Canada M8V 1B7
Office Tel.: (416) 251-8293 Fax: (416) 259-2889 Email: churchoffice@martinluther.ca
 Pastor Alexander Mielke Cell: 416 - 567-2487 alexander.mielke@rogers.com

A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

 

GEMEINDEBRIEF  Februar 2008
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Letzte Aktualizierung:   14 February 2009             51. Jahrgang                 Februar 2008

 

Kalendar März 2008
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Kalendar Februar 2008 [PDF] printable version

3. Februar 2008 - Estomihi
Predigt zu Hosea 6  "Zu Gott zurueckkehren" [PDF] Pastor Mielke

10. Februar 2008 -Invokavit

Beide mit Abendmahl
Pastor Mielke

17. Februar 2008 -Reminiscere
10.00
Gemeinsamer
Gottesdienst
Pastor Joachim A. Knaack

24. Februar 2008 - Okuli 
Radioandacht James Bond auf Torontos Strassen [PDF]

Predigt zu 1 Könige 19, 1-13 Gottes behutsame Seelsorge [PDF]

Heike Eble, Organistin

2. März 2008 -  Lätare
10.00
Gemeinsamer
Gottesdienst
Pastor Mielke

Jahreshaupt-
versammlung der Martin Luther Gemeinde
[[... more photos]

Deutsche Radioandacht sonntags 9:30 Uhr auf Caio Radio AM 530

Coming up:

J.S. Bach Goldberg Variations Concert- String Trio on Sunday March 16, 2008 2:00 PM {poster ... PDF]

Sunday School Swimming Pool Outing Sat Mar 22nd, 2008

Easter Sunrise Service at Humber Bay West on Sunday March 23rd at 6:30 AM [ ... poster PDF]

Youth Retreat in Camp Edgewood, from Fri Apr 18 to Sun Apr 20th (2 nights)

Pentecost and Konfirmation on Sunday May 11, 2008 at 10:00 AM

Congregational Picnic Service at Camp Edgewood on Sunday June 1, 2008 at 11:00 AM

Summer Camp at Camp Lutherlyn, from Sun July 27 to Fri Aug 1st (5 nights)

 

Liebe Gemeindeglieder
und Freunde der Martin-Luther-Kirche !

Ende Januar konnte ich eine bewegende Veranstaltung zum Thema "Steps through Holy Land – Schritte durch Heiliges Land" erleben. Eine Reisegruppe kanadischer Pastoren berichtete von ihren Erlebnissen in Israel und Palaestina, und die Musikgruppe Inshallah vom lutherischen Waterloo Seminar begeisterte mit ihren Liedern. Besonders in Erinnerung habe ich den Vers, den wir alle sangen: "Yarabba ssalami" – ein Ruf der palästinensischen Christen in ihren Gottesdiensten: "Gott des Friedens, lass Frieden herabregnen für unser Land." Ein Schrei aus großer Not heraus

Vor einem Jahr konnte ich selber mit einer bayrischen Pastorengruppe in Israel sein, einige Tage davon in Jerusalem. Wenn ich zurückdenke, was für mich während meiner Reise der beeindruckendste Platz war, habe ich den Őlberg vor Augen. Den breiten Berg mit den unzähligen weißen Steingräbern. Den Garten Gethsemane mit den uralten Olivenbäumen. Sie geben einen starken Eindruck von dem Ort, an dem Jesus die letzten Stunden mit den Jüngern verbracht hat. Im Matthäusevangelium lesen wir: "Und er nahm mit sich Petrus, Jakobus und Johannes und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir! Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Mt. 26, 37-39).

Vom Őlberg blickt man hinüber auf den Tempelberg, wo der goldglänzende muslimische Felsendom über der kargen jüdischen Westmauer deutlich macht, wie umstritten und umkämpft dieses Land ist. Im Januar gingen die Bilder von der eingerissenen Gaza-Mauer um die Welt. Hunderttausende von Palästinensern, die in die Freiheit strömten, in Ägypten nach Lebensmitteln und Medikamenten suchten. Und passend zu diesen Bildern stand bei der Veranstaltung von Inshallah die Klage im Mittelpunkt: "The segregation wall stands in the way of peace – die Trennungsmauer macht Frieden unmöglich!"

Ich denke zurück an meine Israelreise. Ich habe noch vor Augen die unzähligen Einschusslöcher in der Dormitiokirche, die von 1948 stammen, damals als die arabischen Nachbarn das neugegründete Israel überfielen und die Jordanier das jahrhunderteealte jüdische Viertel niederbrannten. Die Juden, die der einen Katastrophe entkommen waren, sahen sich von einer neuen furchtbaren bedroht. Ich sehe noch vor mir die Raketenabwehr direkt neben einem Kinderspielplatz - ein Museumsstück, Teil eines Gefallenendenkmals, aber stetes Zeichen auch der Angst der israelischen Kinder vor Beschuss mit Kassem-Raketen. Ich kann verstehen, dass die Sicherheitsmauer gebaut wurde, sie ermöglicht es den Israelis (und all denen, die heutzutage als Touristen und Pilger kommen), sich nach vielen Jahren der permanenten Terrorangst wieder einigermaßen sicher im Land zu bewegen.

Ich erinnere mich aber auch, wie ich erschrocken war angesichts der gewaltigen israelischen Siedlung direkt bei Bethlehem: der ganze benachbarte Hügel voll mit grossen kompakten Hochhäusern, alles militärisch stark gesichert. Auch mein Eindruck ist, dass Israel seit langem beabsichtigt, die Palästinenser einzuengen und hinauszudrängen. Darum halte auch ich zum jetzigen Zeitpunkt die Forderung für dringlich, dass Israel die Besiedlungspolitik stoppt und rückgängig macht, damit ein lebensfähiger palästinensischer Staat überhaupt noch eine Chance hat.

"Meine Seele ist betrübt bis in den Tod." Dieses Wort Jesu im Garten Gethsemane lässt uns ahnen, wie sehr Jesus unter der Not dieser Welt leidet. Sein Weg führt Jesus an das Kreuz, er wird Opfer von Hass und Feindschaft, die diese Welt verwüsten; er spürt die zerstörerische Macht der Sünde am eigenen Leib, bis zur letzten Konsequenz eines qualvollen Todes. Aber gerade so überwindet er den Tod und die Not dieser Welt. Der Auferstandene, der die Wundmale des Kreuzes an seinem Leib trägt, sagt: "Ich lebe und ihr sollt auch leben!" Dieses Wort aus Johannes 14 soll uns als Jahreslosung durch dieses Jahr 2008 begleiten. Jerusalem, der Ort eines erbitterten Kampfes zwischen den Religionen, ist durch Jesu Kreuz und Auferstehung auch der Ort größter Hoffnung für unsere Welt.

Wenn wir auf Jesus vertrauen, wird uns durch ihn Versöhnung gewährt mit Gott und den Menschen. Der Auftrag der Kirche ist es darum, diese Versöhnung zu bezeugen, in den Konflikten dieser Welt für Gerechtigkeit und Frieden einzutreten, Botschafter der Versöhnung zu sein, zur Mahnung und Hoffnung in dieser zerstrittenen und gequälten Welt! Mit dem Aschermittwoch beginnt die Passionszeit. Uns von dem leidenden Jesus die Augen öffnen zu lassen für die Leiden der Welt, das gehört zu unserem Weg durch die Passionszeit.

Gottes Segen und Geleit wünscht Ihnen

Ihr Pastor Alexander Mielke

EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Liebe Martin-Luther-Gemeinde!

Der Kirchenvorstand und Herr Pastor Alexander Mielke möchten Sie herzlich zu unserer  Jahreshauptversammlung am 2.März 2008 um 12.00 Uhr einladen.

Es ist wieder mal so weit, dass wir Zeugnis  vor der Gemeinde ablegen,was wir erreicht haben und was wir noch erreichen wollen. Herr Pastor Mielke wird uns sicherlich seine Zukunftspläne präsentieren. Bitte reservieren Sie diesen Tag für die Jahreshauptversammlung und folgen Sie unserem Aufruf, damit demonstrieren Sie Ihr Interesse an unserer Gemeinde.

Wir alle sind ein Teil des Leibes Christi, deshalb sollte es unsere Pflicht sein, an wichtigen Entscheidungen teilzunehmen für die Zukunft unser Gemeinde. Das Leben der Gemeinde und die Verantwortungen liegen nicht nur auf den Schultern desVorstandes, wir alle sollen unseren Teil dazubeitragen. Bitte kommen Sie zu der Versammlung, wir würden uns darüber sehr freuen,damit geben Sie die Unterstützung und den Beweis, was die Gemeinde für Sie bedeutet.

Bitte vermerken Sie das Datum in Ihrem Kalender: 2.März, 2008 um 12.00 Uhr Jahreshauptversammlung. Und bitte bringen Sie für das Essen zwischen dem Gemeinsamen Gottesdienst, der um 10.00 Uhr beginnt, und der Versammlung Ihr Lunch mit. Das erleichtert die Vorbereitung. Vielen Dank.

Mit besten Grüßen, Edmund Scholz, Präsident

WEIHNACHTSSTŰCK DES KINDERGOTTESDIENST

Wir konnten uns über ein wundervolles Weihnachtsstück des Kindergottesdienstes freuen. Die Umstände der Aufführung waren zunächst dramatisch, denn gerade in der Nacht zum 3. Advent begann ein Schneesturm über Toronto zu toben. Die Kinder und ihre Familien machten sich tapfer auf den Weg zur Martin-Luther-Kirche, aber nur wenige Gemeindeglieder. So wurde die Aufführung am 4. Advent wiederholt, und das Stück, das die Kinder sich selbst ausgedacht hatten (zwei Kinder werden im Einkaufszentrum eingeschlossen und finden mit Spielzeugtieren und Santa Claus den Weg zur Krippe) wurde mit begeistertem Applaus bedacht. Ein herzliches Dankeschön an Monika Schmidt und ihr Team, die mit viel Liebe und Einsatz alles vorbereitet haben. Am meisten gefreut hat sie, dass das Weihnachtsprojekt gelang, dass so viel gespendet wurde, sodass über WorldVision für einen Betrag von 1.200 $ in einem Entwicklungsland ein Stall mit Tieren gefüllt werden kann, was eine große Hilfe für eine notleidende Familie und ein ganzes Dorf ist. Vielen Dank an alle, die dieses Projekt unterstützt haben!

Für den Kindergarten in Sao Paulo, den die Martin-Luther-Kirche seit vielen Jahren unterstützt, konnten 1.512,92 $ zur Verfügung gestellt werden. Ein herzliches Dankeschön an Gunter Gall, der hier treu und gewissenhaft den Kontakt pflegt.

 

ADVENTSKONZERT

Am 9. Dexember 2007 konnten wir ein sehr schönes Adventskonzert, gestaltet von dem Edelweiß-Chor und der Schola Cantorum, erleben. Erläutert mit kenntnisreichen und humorvollen Einführungen vom Chorleiter Manfred Petz, erklangen zahlreiche Lieder, vorwiegend aus dem österreichischen und süddeutschen Raum. Gunther Kunzelmann, Gründungsmitglied des "Deutschen Theater Toronto", brachte die Zuhörer mit prägnanten und bewegenden Texten über die Weihnachtsbotschaft zum Nachdenken. Alle Anwesenden wurden zum Mitsingen der bekannten Lieder wie "Macht hoch die Tür" oder "O Heiland, reiß die Himmel auf" eingeladen, was in Gemeinschaft mit den Chören und der Klavierbegleitung besonders gut klang. Ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen Adventsabend!

 

 

MARTIN LUTHER CHURCH DAY NURSERY

Singing, Santa, Food and Families

Martin Luther Church Daycare would like to thank the Ladies of Martin Luther Church who have again made the holidays a little easier for some of our families with a generous gift bag. All children also went home with a gift. Thanks to friends of Deana Tapley, gifts for school-age children were donated. We are all looking forward to a Happy, Safe and Peaceful New Year.
Marilyn Richardson, Supervisor, Martin Luther Church Day Care

  

TANSANIA-BUCH VON PASTOR ALEXANDER MIELKE

Űber seine sechs Jahre des Lebens und Arbeitens bei den Massai in Ostafrika hat Pastor Alexander Mielke ein Buch geschrieben, das den Titel "höhle unterstand zelt. in afrika notiertes" trägt. Es umfasst 184 Seiten mit 10 S/W-Fotos. In vorwiegend kurzen, meditativ gehaltenen Texten hat er Erfahrungen und Gedanken zum Alltag in Afrika notiert. Thematische Darstellungen beschäftigen sich u.a. mit der Sprache Suahili, der Polygamie in der Gemeindeseelsorge, Landrechtsproblematik oder interessanten Lebenswegen von Massai-Christen. Für 10 $, die der Unterstützung des Health Centres seiner früheren Gemeinde in der Massai-Steppe zugute kommen, ist es nach dem Gottesdienst sowie im Kirchenbüro (auch per telefonische oder Email-Anfrage) erhältlich.

Hier Beispiele für die Kurztexte:

UNGELEGENE BELEHRUNG
jakobusbrief 4, 15

bei jeder gelegenheit
- lehren die weißen ratgeber -

sag:
ich will
ich kann
denn ich bin

die afrikaner sagen
bei jeder gelegenheit:
wenn gott will

und lehren mich so:
dass bei jeder gelegenheit
ich bin
ich kann
nur gilt
wenn gott will

NUR POLYGLOTT

die frau die irgendwo in der steppe lebt

spricht ki-kamba
ihre muttersprache
ki-pare
mit den nachbarn über ackerbau und pflanzen
ki-massai
mit den hirten über die innereien der rinder
ki-suahili
die landessprache braucht sie für radio und zeitung
ki-englisch
so heißen fahrrad- und autoteile

jede sprache öffnet eine welt
aber sie weiß noch keine sprache
für ihre ganze welt

UMGEKEHRT

Wenn Erfüllung
in der Rückkehr zum Ursprung
zu finden ist, in dem Sich-Binden
des Vereinzelten hinein in Gottes Unendlichkeit,
dann liegt Urteil und Sinn
über unserer Zeit
nicht darin, wohin
wir gelangt sind, und wie weit -
sondern dass wir heim gesucht sind
wie zu Vater und Mutter ein Kind.
Dann ist das Frühabgeschnittene
nicht ferner dem Vollendeten
als das Langgereifte, Weitentwickelte.
Darum erachte ich das dunkle Dickicht
von Mensch- und Weltenlos
von Anfang an nicht
als hoffnungslos.

 

Death in a Muslim Family

Ein interessante Stellungnahme zu dem Todesfall einer pakistanischen Schülerin in Mississauga aus der Zeitschrift "Faith Today" January/February 2008 p.37:

Death in a Muslim Family

EIN GRUSS VON FAMILIE WOLF

Weihnachten 2007 021„Nun kann es Weihnachten werden….“, sagte Merlin nachdem er seinen Bruder Jan-Lukas am 14.12. zu Hause begrüßt hatte. Auch Fynn war ganz freudig erregt und musste Jan-Lukas erst einmal ganz fest in die Arme nehmen. Für zwei Wochen sind wir wieder als Familie komplett. Da wir unsere diesjährige Weihnachtspost mit ein paar häuslichen Eindrücken versehen wollten, bekommt ihr in diesem Jahr ausnahmsweise einen einheitlichen Brief. Und was wären Bilder ohne alle Wölfe sehen zu können…. Aber wenn wir ehrlich sind, ist es gar nicht so einfach, euch allen dasselbe zu schreiben. Einige wohnen in unserer Umgebung, davon sehen und sprechen wir die Einen mehr, die Anderen weniger; wiederum wohnen einige von euch weiter entfernt; dann gibt es noch die vielen Kontakte in Kanada. Lauter unterschiedliche Menschen mit denen uns Unterschiedliches verbindet. Ob uns da wohl ein allgemeiner Gruß gelingen wird?Im August feierten wir unser Open House mit unseren Freunden vor Ort. Wir verlebten ein paar schöne Stunden miteinander, freuten uns über das Wiedersehen und die rege Teilnahme (es kamen 96 Personen) und sammelten gemeinsam Euro 1000.- für ‚World Vision’. Die Kinder entschieden sich für folgende Projekte: ein ortsübliches Haus (Euro 600.-), ein Erntestartset (Euro 50.-), eine Wasserpumpe (160.-), Lehrmaterial und Bücher für einen Schüler (Euro 30.-), ein Fahrrad (Euro 90.-) und ein Nothilfe-Überlebenspaket (Euro 75.-). Richtig…wenn ihr nachgerechnet habt, kommt ihr auf Euro 1005.-Da die Kinder so eifrig miteinander über die einzelnen Projekte diskutiert haben, kamen sie zu dem gemeinsamen Entschluss, dass die genannten Projekte am sinnvollsten sind. Natürlich gibt es noch eine Fülle von anderen unterstützenswerten Projekten, aber wer weiß…vielleicht veranstalten wir ja irgendwann noch ein Open House? Dann allerdings ohne Filmteam! Wir möchten uns als Familie ganz herzlich bei Euch für Eure Teilnahme an unserem Open House bedanken! Wir haben uns wirklich sehr darüber gefreut!

Im Herbst schrieben wir bereits einen Rundbrief an all die Kanadier. Wir werden ihn denen, die ihn nicht erhalten haben, beilegen. Das vereinfacht das Verfassen dieses Briefes ungemein.

Das Einleben und wieder zurechtfinden in der alten Heimat klappt von Woche zu Woche besser. Als etwas eher ungeduldige Menschen haben wir ganz deutlich zu spüren bekommen, was wir ja theoretisch bereits wussten, dass man sich genügend Zeit geben muss. Der Umzug von Kanada nach Deutschland war für uns Vier ein wesentlich größerer Schritt, als im Jahr 2000 von Deutschland nach Kanada zu ziehen. Als Eltern sind wir mal wieder von unseren Kindern begeistert. Wie mutig, tapfer, diszipliniert und selbstsicher sie den Ortswechsel meistern, erfüllt uns mit großer Hochachtung und Stolz. Sicherlich ist es nicht immer ganz einfach Kinder von Mirjam und Stefan Wolf zu sein… Jan-Lukas hat seinen Schritt in die Selbstständigkeit wunderbar vollzogen. So hatten wir Eltern mehr Zeit und Möglichkeit uns um Merlin und Fynn zu kümmern. Bei den Zweien ist immer deutlicher zu spüren, dass sie sich in ihrem neuen Alltag einleben. Nahmen sie anfangs ihre Instrumente nicht in die Hand, so können wir sie jetzt immer häufiger hören. Merlin hat das Fußballspielen wieder aufgenommen, Fynn ist einer Basketballmannschaft beigetreten. Nebenbei hat Fynn noch die Schauspielerei entdeckt und bekam eine Statistenrolle beim Landestheater im Stück „Wie einst im Mai“. Dies bereitet ihm unsagbar große Freude und natürlich versuchen wir mit Jan-Lukas in das Stück zu gehen, wenn der kleine Bruder auf der Bühne steht. Auch wenn Jan-Lukas noch eine Hausarbeit schreiben muss, wird die Zeit von den Dreien mit Spielen genutzt. Sie machen es sich gemeinsam gemütlich und verbringen Zeit miteinander. Es ist schön, eine Familie zu sein.

Für die Weihnachtsgrüsse wird dieser Brief wohl zu spät bei Euch eintreffen. Dennoch hoffen wir, dass Ihr auf ein friedvolles Fest zurückschauen könnt. Wir wünschen Euch in Nah und Fern ein gesegnetes Jahr 2008 und verbleiben mit den herzlichsten Grüssen

Mirjam, Stefan, Jan-Lukas, Merlin & Fynn Wolf

Pastorin Susanne Hofmann

Und eine schöne Nachricht, die uns durch Iris Schweiger erreicht:

"Pastorin Susanne Hofmann hat am 13. Januar 2008 ihr zweites Kind bekommen. Er heisst Samuel.

Alles ist in bester Ordnung, Mutter, Kind, Mann und Baby."

WICHTIGE TERMINE

Beginnend mit dem Aschermittwoch, 6. Februar 2008, sind Sie herzlich zu unseren Passionsandachten eingeladen, jeweils mittwochs um 19.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche.

We are holding our annual general meeting of the Martin Luther Church Day Care on Tuesday February 12, 2008. The meeting will be held in the basement of the Church starting at 18:00. All are welcome to attend.  The day care staff will be available to supervise small children.

Regards, Ulrich Karthaus President, Martin Luther Church Day Nursery

Vom 15. bis 17. Februar 2008 lädt die Martin-Luther-Kirche zu einer Erwachsenenfreizeit in Camp Edgewood ein, das eine gute Autostundenfahrt in Richtung Kitchener gelegen ist. Erleben von Gemeinschaft, Bedenken von Bibelworten, Singen und fröhlicher Austausch – dazu kommen wir zusammen. Sie können gerne dazu kommen, es sind noch Plätze frei, bitte melden Sie sich bei bei Pastor Mielke oder dem Kirchenbüro an.

Die Jahresversammlung der Martin-Luther-Kirche wird am 2. März 2008 gehalten. Berichte zu Gruppen und Aktivitäten unserer Gemeinde geben Sie bitte Anfang Februar an Pastor Mielke oder das Kirchenbüro. Vielen Dank!

Zur gemeinsamen Feier vom Weltgebetstag lädt die St. Georg-Kirche für Freitag, 7. März, 2008 13.00 Uhr, ein. Unter dem Titel "Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen" wird eine Gebetsliturgie gefeiert, die von Frauen in Guyana vorbereitet wurde.

Der Deutsche Kontaktkreis kommt am 13. März 2008 um 19.30 Uhr in der Christ the King-Bonhoeffer-Kirche zusammen.

Herzliche Einladung zum Easter Sunrise Service am 23. März 2008. Wie in den letzten Jahren werden wir in der Frühe des Ostersonntags zum Sonnenaufgang am Ufer des Ontario-See zusammenkommen, um Ostern zu feiern. Anschließend gibt es ein gemeinsames pancake breakfast. Versäumen Sie nicht dieses besondere Ostererlebnis!

Der Himmelfahrtsgottesdienst der deutschsprachigen Gemeinden Torontos wird am 1. Mai 2008 in unserer Martin-Luther-Kirche gefeiert.

Camp Lutherlyn Summer Camp on Golden Lake 2008

HELLO CAMP AFICIONADOS.  THE DATES ARE SET!  Look past the doldrums of winter and set your sights on another glorious SUNRISE 201 at SUMMER CAMP with our NEW PASTOR & family. 

Martin Luther Lutheran Church has been confirmed for arrival Sunday, July 27th and departure Friday, August 1st, 2008. The prices are the same as last year.

Dan Sommerfeld, Camp Counselor, Martin Luther Church

WICHTIGE HINWEISE

Wir laden herzlich zu einem Projekt-Familiensingkreis ein, in dem wir englische und deutsche Lieder für Ostern vorbereiten wollen. Eltern, Kinder, Jugendliche können hier gerne mitmachen. Geübt wird sonntags nach dem Gottesdienst. Ein erstes Treffen, wo mehr besprochen wird, ist am Sonntag, 10. Februar 2008, nach dem deutschen Gottesdienst. Herzlich willkommen!

Der Kindergottesdienst während des deutschen Gottesdienstes wird nun bewusst auch in Deutsch gestaltet, sodass sich Kinder, die nicht so vertraut mit Englisch sind, wohlfühlen oder auch die deutsche Sprache für die Kinder erlebbar und einübbar ist. Vielen Dank dem Team, das mit hohem Einsatz so gut wie jeden Sonntag zwei Mal Kindergottesdienst gestaltet, sowohl während des englischen wie auch während des deutschen Gottesdienstes!

Die Martin-Luther-Kirche beteiligt sich an der Foodbank der Mimico United Church. Hierfür werden gute, haltbar verpackte Lebensmittel gebraucht. Diese können sonntags zum Gottesdienst oder auch unter der Woche im Kirchenbüro mitgebracht und abgegeben werden. Auch Geldspenden helfen der Mimico United Church in diesem Einsatz. Bitte unterstützen Sie kontinuierlich diesen wichtigen Dienst an der lokalen Community und bedürftigen Menschen! Vielen Dank!

Wir suchen einen Social Director. Aufgabe wäre es, schöne soziale Aktivitäten der Gemeinde zu planen und zu organisieren. Bitte überlegen Sie gerade im Hinblick auf die Jahresversammlung, wer hieran Freude haben und hierfür in Frage kommen könnte. Ein herzliches Dankeschön an Dina Wancar, die bis jetzt diese Verantwortung engagiert wahrgenommen hatte.

Dieses Jahr nach Ostern werde ich wieder mit einem neuen Konfirmandenkurs beginnen. Bitte geben Sie bei mir oder im Kirchenbüro Bescheid, wenn Ihr Kind hierfür in Frage kommt.

Vom 17. bis zum 20. Februar 2008 werde ich an der Bishop's Retreat der Eastern Synod teilnehmen. Bischof Michael Pryze hat eingeladen, sich zusammen mit ihm intensiv mit dem Römerbrief zu beschäftigen. 71 Teilnehmer wird dieses Seminar in St. Catharines haben, darunter 5 Bischöfe und 32 anglikanische Pastoren. Die Vertretung in dieser Zeit übernimmt Pastor Knaack, wofür ich ihm sehr herzlich danke.

Nach dem Gottesdienst lege ich Kopien der Predigten aus, auf die Homepage stelle ich immer wieder Predigten und Radioandachten ein. Dadurch können Sie auch teilhaben an unseren Gottesdiensten, wenn Sie an einem Sonntag nicht zur MLC kommen können. Wenn Sie ältere oder kranke Gemeindeglieder kennen, können Sie den Text auch ausdrucken und dort vorbeibringen. Haben Sie Dank für einen solchen Dienst, der eine Freude und Stärkung für unsere Gemeindeglieder sein kann!

Seit Dezember verschicke ich Grußkarten zum Geburtstag von Gemeindegliedern. Bitte entschuldigen Sie, falls Sie keine Karte erhalten, leider ist unsere Liste sehr unvollständig. Bitte informieren Sie unser Kirchenbüro über Ihr Geburtsdatum und geben Sie uns auch einen Hinweis, sobald Sie merken, dass jemand, der sich freuen würde, keinen Gruß erhalten hat!

Seit vorigem Jahr haben wir ja deutsche Gesangbucher mit Großdruck. Sie sind am Eingang bei den Kirchenvorstehern erhältlich. Nach dem Gottesdienst geben Sie sie bitte zurück.

Schöner Blumenschmuck im Sonntagsgottesdienst auf dem Altar ist eine große Freude und ein Stück sichtbaren Gotteslobs. Bitte helfen Sie uns hierbei. In der Eingangshalle ist ein großer Jahreskalendar aufgestellt, dort können Sie sich eintragen und so an Sonntagen die Verantwortung für Blumenschmuck übernehmen. Haben Sie herzlichen Dank für alle Mithilfe und alle treue Unterstützung!  

Pastor Alexander Mielke

The Eastern Synod, ELCIC, and the Diocese of Niagara, Anglican Church of Canada, invite laypersons to attend a lay spiritual retreat. This year the spiritual director will be The Rev. Elisabeth Wagschal, Eastern Synod Pastor, an experienced retreat leader. Beth will lead us exploring the theme "The Tender Heart: Forgiven and Forgiving". The retreat will be held: Friday, April 4 to Sunday, April 6, 2008 in Mount Carmel Spiritual Centre, Niagara Falls, Ontario; Cost: $190.00 per person. If interested, please contact the Retreat Director Dorothy Frook, Telephone 519-881-2798, Email dbfrook@wightman.ca , or the Registrar Prijna Gingrich, Telephone 519-208-5652, Email: anp.gingrich@rogers.com . Information and registration forms are also available on the Eastern Synod Website at: www.easternsynod.org

Wir tauften...

Thomas Gordon und Samuel Peter George Cmelo

am 13. Januar 2008

Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Römer 12, 2

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3, 16

Email-Verteilungliste

Bitte nehmen Sie meinen Namen und meine Email-Adresse in die MLC-Verteiler-Liste auf:

Name:   ________________________________________________________

Email-Adresse: __________________________________________________

Ich möchte den Gemeindebrief nur noch per Email erhalten:    ja   /   nein.

Bitte an: Mona Frantzke, List Administrator, mona.frantzke@rogers.com, oder:

Martin Luther Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, ON M8V 1B7
Telephone: 416-251-8293, Fax: 416-259-2889
Pastor Alexander Mielke, Cell Phone: 416-567-2487
Email:
alexander.mielke@rogers.com

Gemeindebrief – Mitwirkende
Herausgeber: Pastor Alexander Mielke; Űbersetzungen: Kaethe Kleinau
Webseite und Email Distribution: Mona Frantzke; Postversand: Anita Ratz

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