Martin Luther Evangelical Lutheran Church
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A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

Predigt
06. Februar 2005

Predigt über 4. Mose 22+23, 06.02.2005

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Liebe Gemeinde,

ich möchte Ihnen eine biblische Geschichte vorlesen, die in einem Buch der Bibel steht, in das die meisten wohl noch nie einen Blick hineingeworfen haben, das 4. Buch, das auch Numeri heißt. Also, wer von Ihnen hat schon mal im Buch Numeri gelesen? Übersetzt heißt Numeri übrigens Nummern, das hätten Sie bestimmt nicht gedacht, nicht wahr? Aber das ist auch der Grund, warum Leute schnell aufgeben und nicht weiter lesen, weil am Anfang des 4. Buch Mose Stämmenamen aufgezählt werden und von der Marschordnung der Israeliten berichtet wird, im Stil von „der Stamm Gad: sein Fürst Eljasaf, der Sohn Deguels und sein Heer 45650 Mann“ (4. Mose 2, 14), nur um Ihnen mal eine kleine Kostprobe zu geben. Das sind die Passagen der Bibel, die man lesen sollte, wenn man nicht einschlafen kann, weil sie an Langeweile kaum zu überbieten sind.

Dennoch kennen Sie alle einen Teil des vierten Buches Mose. – Der aaronistische Segen, 4. Mose 6, 24-26: 24Der HERR segne dich und behüte dich; 25der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; 26der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Und wenn Sie es das Buch ab Kapitel 10 oder 11 lesen würden, dann wäre das schon etwas anderes. Es finden sich eine ganze Reihe von Erzählungen über Mose und Mirjam darin, die eigentlich ganz spannend und interessant sind.

Heute will ich Ihnen einen aber Abschnitt vorlesen, der eine weniger bekannte Figur in den Blick nimmt, den Seher Bileam. Ein Seher ist einer, der Dinge sieht, eigentlich, wie ein Prophet, vorhersieht, aber in diesem Fall ist selbst der Seher Bileam blind, aber hören Sie selbst,. Ich lese einen längeren Zusammenschnitt der Geschichte, die sich eigentlich über drei Kapitel der Bibel (4. Mose 22-24) erstreckt:

4. Mose 22

1Danach zogen die Israeliten weiter und lagerten sich im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho. 2Und Balak, der Sohn Zippors, sah alles, was Israel den Amoritern angetan hatte. 3Und die Moabiter fürchteten sich sehr vor dem Volk, das so groß war, und den Moabitern graute vor den Israeliten. 4Und sie sprachen zu den Ältesten der Midianiter: Nun wird dieser Haufe auffressen, was um uns herum ist, wie ein Rind das Gras auf dem Felde abfrißt. Balak aber, der Sohn Zippors, war zu der Zeit König der Moabiter. 5Und er sandte Boten aus zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Petor, das am Euphrat liegt, ins Land der Söhne seines Volks, um ihn herbeizurufen, und ließ ihm sagen: Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten gezogen, das bedeckt das ganze Land und lagert mir gegenüber. 6So komm nun und verfluche mir das Volk, denn es ist mir zu mächtig; vielleicht kann ich's dann schlagen und aus dem Lande vertreiben; denn ich weiß: wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht. 7Und die Ältesten der Moabiter gingen hin mit den Ältesten der Midianiter und hatten den bLohn für das Wahrsagen in ihren Händen und kamen zu Bileam und sagten ihm die Worte Balaks…

21Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter. 22Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, daß er hinzog. Und der Engel des HERRN trat in den Weg, um ihm zu widerstehen. Er aber ritt auf seiner Eselin, und zwei Knechte waren mit ihm. 23Und die Eselin sah den Engel des HERRN auf dem Wege stehen mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen. 24Da trat der Engel des HERRN auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren. 25Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, und er schlug sie noch mehr. 26Da ging der Engel des HERRN weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Platz mehr war auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. 27Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, fiel sie in die Knie unter Bileam. Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stecken. 28Da tat der HERR der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was hab ich dir getan, daß du mich nun dreimal geschlagen hast? c 29Bileam sprach zur Eselin: Weil du Mutwillen mit mir treibst! Ach daß ich jetzt ein Schwert in der Hand hätte, ich wollte dich töten! 30Die Eselin sprach zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? War es je meine Art, es so mit dir zu treiben? Er sprach: Nein. 31Da öffnete der HERR dem Bileam die Augen, daß er den Engel des HERRN auf dem Wege stehen sah mit einem bloßen Schwert in seiner Hand, und er neigte sich und fiel nieder auf sein Angesicht. 32Und der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn dein Weg ist verkehrt in meinen Augen. 33Und die Eselin hat mich gesehen und ist mir dreimal ausgewichen. Sonst, wenn sie mir nicht ausgewichen wäre, so hätte ich dich jetzt getötet, aber die Eselin am Leben gelassen. 34Da sprach Bileam zu dem Engel des HERRN: Ich habe gesündigt; ich hab's ja nicht gewußt, daß du mir entgegenstandest auf dem Wege. Und nun, wenn dir's nicht gefällt, will ich wieder umkehren. 35Der Engel des HERRN sprach zu ihm: Zieh hin mit den Männern, aber nichts anderes, als was ich zu dir sagen werde, sollst du reden. So zog Bileam mit den Fürsten Balaks.

4. Mose 23

10Da entbrannte Balaks Zorn gegen Bileam, und er schlug die Hände zusammen und sprach zu ihm: Ich habe dich gerufen, daß du meine Feinde verfluchen solltest, und siehe, du hast sie nun dreimal gesegnet. 11Geh nun weg in dein Land! Ich dachte, ich wollte dich ehren, aber der HERR hat dir die Ehre verwehrt. 12Bileam antwortete ihm: Hab ich nicht schon zu deinen Boten gesagt, die du zu mir sandtest: 13Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch an des HERRN Wort nicht vorüber und Böses und Gutes tun nach meinem Herzen, sondern was der HERR redet, das würde ich auch reden?

Sagen Sie selbst, ist das nichts? Ein sprechender Esel, ein Seher, der den rechten Weg nicht sieht, ein Engel mit einem Schwert in der Hand, ein König, der Bileam beauftragt das Volk zu verfluchen, der es statt dessen segnet!

Es wird aber noch interessanter, wenn man sich die anderen Bibeltexte ansieht, in denen Bileam erwähnt wird. Denn obwohl er ja nichts anderes tut, als die ganze Zeit Gottes Plan auszuführen und eben das Volk zu segnen, anstatt es zu verfluchen, ist er in neutestamentlicher Zeit als einer bekannt, der den Pfad Gottes verlassen hat. Er wird zum Prototyp der Leute gemacht, die sich um Gottes Wort nicht kümmern. Er wird auch in Zusammenhang moralischer Verfehlungen gebracht.

2. Petrus 2: 15Sie verlassen den richtigen Weg und gehen in die Irre und folgen dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte…

Judas 1, 11: 11Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen…

Oder in einem der Schreiben an die Gemeinde in Offenbarung 2, 14: Aber einiges habe ich gegen dich: du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.

Wie passt das zusammen? Wie kann einer, der Balak zweimal widersteht, Geld anzunehmen und die Israeliten zu verfluchen, zu einer Galleonsfigur für Habgier und Sünde gemacht werden? Wie kommt es, dass einer, der dem Volk Israel wohltut und sogar weissagt: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen…“ zu einem Feind der Israeliten und der Christen erklärt werden, der, so erfahren wir im Buch Josua 13,22 sogar getötet wird: „Dazu töteten die Israeliten Bileam, den Sohn Beors, den Wahrsager, mit dem Schwert…“?

Man hat versucht das so zu erklären, dass er eben doch als mesopotamischer Wahrsager letztlich nur am Geld des Balak interessiert gewesen sei und, obwohl hier deutlich anderes in der Geschichte erzählt wird, letztlich doch nicht Gottes Auftrag, sondern das Geld der Grund war, weshalb er sich mit den Gefolgsleuten Balaks auf den Weg machte, obwohl Gott ihm dies im Text ausdrücklich erlaubt. Das hängt damit zusammen, dass er in der Eselgeschichte zugibt, gesündigt zu haben und vom Weg abgewichen zu sein – vom richtigen Weg oder vom symbolischen Weh des Gehorsams bleibt hier unklar. Nichts desto trotz tut er nichts andres als Gottes Willen, er wird zum Werkzeug und tut nicht, was Balak von ihm will. Er verflucht nicht, er segnet.

Warum erzähle ich Ihnen von dieser Geschichte? Weil es mir wichtig ist aufzuzeigen, dass schon innerhalb der Bibel selbst Leute aufgrund von Widersprüchen, die sich innerhalb dieser Geschichte ergeben, ihre Schlüsse ziehen. Vielleicht sind diese Schlussfolgerungen nicht völlig grundlos, etwa wenn Bileam zugibt, gesündigt zu haben, er es doch wohl getan hat. Wobei die Eselgeschichte auf humorvolle Weise lediglich davon spricht, dass selbst der Esel in der Lage war, Gott zu sehen, der sich Bileam in den Weg stellte, er aber nicht. Die Frage, die der Text stellt ist: Wer ist der größere Esel? – Einig sind sich die Ausleger übrigens darin, dass durch diesen Vorgang noch einmal für Bileam deutlich unterstrichen wird, dass er nur tun soll, was Gott von ihm verlangt. Die Angst, die Bileam vor Gott oder dessen Engel hat, macht ihn zu einem gefügigen Werkzeug, was ja im Blick auf Gottes Handeln auch einige Fragen offen lässt. Dann wurde vermutet, dass Bileam nicht verkraftet, dass Balak ihn ohne Lohn ziehen laesst und er sich dann dadurch rächt, dass einige Leute des Volkes Israel von Gott abfallen und den Baal-Peor anbeten (4. Mose 25). Jedoch wird Bileam, der diesem Kult angehörte, in der Geschichte gar nicht erwähnt.

Es wird etwas vermutet, es werden Schlüsse gezogen, Zusammenhänge hergestellt, die so oder ganz anders sein können, und am Ende wird Bileam mit dem Etikett „habgierig“ versehen und für alle Zeiten abgestempelt. Ich habe mich gefragt, was Bileam wohl dazu sagen würde? Ich habe mich gefragt, ob solche Aussagen wirklich gerechtfertigt sind, selbst wenn sie in der Bibel stehen?

Die einzige Erklärung, die ich dafür habe, ist, dass sich selbst hier in Gottes Wort etwas Bahn bricht, was eben mit Menschen verbunden ist: Wir machen uns ein bestimmtes Bild, wir stellen Vermutungen an und schon interessiert nicht mehr, was die Fakten tatsächlich sind, sondern es zählt nur noch, was wir denken oder gehört haben. Vielleicht hatten Leute wie Judas oder Johannes die Fakten nicht vor Augen gehabt. Vielleicht war es sprichwörtlich, wenn einer was Falsches tut, dass er den Weg des Bileam geht.

In unserem Leben tun wir etwas Ähnliches. Wir hören Dinge und machen uns unser Bild, ohne überhaupt mit den Fakten in Berührung gekommen zu sein, oder ohne überhaupt die Leute wirklich zu kennen, um die es geht. Manchmal gehen wir auch sehr leichtfertig mit biblischen Aussagen um, um unsere Meinung zu untermauern. Auch wir benutzen gerne Bibelworte und Zusammenhänge in gutem Glauben, damit der Wahrheit zu dienen. Das scheint besonders extrem der Fall zu sein, wenn es um moralische Fragen, die immer am heißesten diskutiert werden, geht. Doch was ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?

Sage ich nun, die Bibel irrt sich? Nein! – Sage ich, wir sollen uns nicht an der Bibel orientieren und Richtlinien für unser Leben entwickeln? Nein! – Ich sage aber, dass für Christen Jesus Christus selbst diese Richtschnur ist, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es war aber gerade Jesus, der Menschen davor gewarnt hat, das befreiende Evangelium von der Rechtfertigung des Sünders wieder zu einem Gesetz zu machen. Es geht für uns darum, aus der Bibel den Willen Christi zu Tage zu fördern. Das funktioniert aber nicht einfach nur so, indem wir ein Bibelzitat an das andere reihen. Es geht um den Sinn des Wortes, nicht um die Buchstabengläubigkeit, die manchmal furchtbar gesetzlich und pharisäisch werden kann und auch manchmal gerade am Sinn des Textes haarscharf vorbeizielt. Jesus hat in seiner Zeit einen solchen Umgang mit dem Alten Testament in aller Schärfe kritisiert und bekämpft. Denken Sie an die vielen Auseinandersetzungen mit den Schriftgelehrten und Pharisäern. Er hat das Gesetz nicht abgelehnt, aber gerade verdeutlicht, dass dieses Gesetz in ihm erfüllt wird. Wir sollen seine Nachfolger sein, Kinder Gottes, und eben nicht neue Pharisäer und Sklaven einer Gesetzlichkeit, die uns am Ende nur selbst verdammen kann.

Jesus hat uns davor gewarnt, dass wir nicht tun, was Bileam hier eigentlich auch tun soll, nämlich das Volk Gottes, oder Menschen oder eine Gruppe von Menschen zu verfluchen. Ein Beispiel mag genügen, aber ist es nicht sehr deutlich, wenn Jesus sagt (Matthäus 7):

1Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden. 5…zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst…

Was dies bedeutet ist: Gott stellt sich uns in Jesus Christus in den Weg, nicht einfach nur unsere menschlichen Maßstäbe anzulegen und andere abzuurteilen. Stattdessen sollen wir den göttlichen Maßstab der Barmherzigkeit und Gnade nicht außer Acht lassen. Jesus gibt gerade den Sündern eine Chance und fordert uns alle zur Busse und Umkehr auf. Unsere Existenz beruht immer auf der Frage der Juenger beim Abendmahl: Herr, bin ich’s? Es ist nicht unsere Aufgabe zu sagen: „Hier, Herr, der ist’s!“

Auch wenn wir, wie Balak, oft Angst vor dem Fremden haben oder andere als Bedrohung unserer Werte und Überzeugungen ansehen, haben wir nicht das Recht, sie zu verfluchen oder abzuurteilen. Vielleicht ist es gerade dann geboten, zu seinen eigenen Überzeugungen zu stehen und in positiver Weise deutlich zu machen, warum einem das soviel bedeutet, anstatt sich daran festzubeißen und sich auch darin zu versündigen, über andere herzufallen und hässlich über sie zu reden. Jesus hat schon in der Bergpredigt und an anderer Stelle im Matthäusevangelium sehr deutlich darauf hingewiesen, dass die Art wie wir reden und was wir sagen, die Ursache von Bosheit und Gericht Gottes ist.

Auch wenn wir noch so viel Grund haben mögen, Vorgänge in unserer Gesellschaft zu kritisieren und anzuprangern, bleibt es unsere Aufgabe als Christen, nicht den Hass zu säen, sondern sich gerade durch die Liebe zu anderen als Christen auszuzeichnen, was schwer fällt, ja, was sicher schwieriger ist, als sich am allgemeinen Aburteilen zu beteiligen und seine Vorurteile zu pflegen, ja, aber was in letzter Konsequenz immer von uns geboten bleibt, ob es uns gefällt oder nicht. Das höchste Gebot ist nicht, andere zu hassen oder andere zu verfluchen, was, wenn es biblisch geschieht, immer Gottes Sache ist, der Urteile fällt, der Menschen auch letztlich richten wird, sondern Gott und unseren Nächsten so zu lieben, wie uns selbst. Hüten wir uns, liebe Gemeinde, am Ende durch das Schwert umzukommen, das wir selbst benutzen. Verwechseln wir nicht Gottes Willen mit unserer Meinung! Es wird sich sowieso zeigen, was in Gottes Augen Bestand hat oder nicht, was er am Ende als Segen oder Fluch der Menschheit ansieht. Ich wünschte mir weniger Rechthaberei und mehr Suche nach Verständigung und Liebe, damit sich unsere Welt ändern kann.

Möge uns Gott, wie Bileam zum Segen des Volkes benutzen. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserm Herrn. Amen

 

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