Martin Luther Evangelical Lutheran Church
2379 Lake Shore Blvd West, Toronto, Ontario, Canada M8V 1B7 Tel: (416) 251-8293
 Pastor Alexander Mielke
Cell: 416 - 567-2487 alexander.mielke@rogers.com
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A bilingual Christian congregation (German and English) in the west end of Toronto.
Eine zweisprachige Evangelische Gemeinde (Deutsch und Englisch) im Westen Torontos.

 

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GEMEINDEBRIEF  März 2010   [PDF] printable version

Letzte Aktualizierung:   05 March 2010                             53. Jahrgang                Februar 2010

Kalendar für März 2010 [PDF]
Kalender für April 2010 [PDF]

ANDACHT

Liebe Mitchristen,

"In die Wüste gefuehrt, Verzichten um des Reiches Gottes willen" – so möchte ich die Botschaft von Mt.4,1-10 (Die Versuchung Jesu) zusammenfassen. Mein Kollege, Pastor Christian Schweter, schrieb vor einem Jahr: "Passionszeit ist ein Trainingscamp fuer unseren Glauben." Und das ist genau richtig. Indem wir Jesu Passionsweg betrachten, erhalten wir wichtige Anregungen, wie wir Schritte auf unserem Glaubensweg gehen können.

Die erste Antwort Jesu gegenüber dem Versucher ist: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde Gottes geht." Das konfrontiert uns mit tiefgreifenden Fragen: Wovon leben wir? Wofür leben wir?

Das Foto zeigt den Berg der Versuchung in Israel.

In Mt. 4 sehen wir den Dreischritt Wüste, Tempel, Welt. Die Wüste – das ist eine Aufforderung, treu bei Gott zu bleiben auch in Zeiten der Not. Der Tempel – ist eine Warnung vor Űbermut und Űberheblichkeit. Das Weltpanorama – ist eine Mahnung, der Gier nach Macht und schnellem Erfolg zu widerstehen. Denn es gibt diese drei großen Versuchungen: 1. ein Leben ohne Opfer; 2. ein Leben ohne Leiden; 3. ein Leben nur mit Erfolg und Wohlergehen führen zu wollen. Gott wollte, dass Jesus ganz offen für sein Wort, ganz frei für seine Führung sein sollte. Darum führte der Geist Jesus in die Wüste, wo Jesus 40 Tage fastete, weit weg von Ablenkungen und den Annehmlichkeiten des normalen Alltags.

Der Teufel sagt: "Du bist doch der Sohn Gottes. Dann ist es doch einfach für dich, aus diesen Steinen Brot zu machen. Du hast dazu die Macht und Autorität. Warum willst du dich sinnlos quälen?" Aber Jesus weiß, er lebt vom Wort Gottes, all seine Kraft hat er von Gott dem Vater. Und so widersteht er der Versuchung. Er ist bereit, dieses Opfer zu bringen, weil er weiß, ein Leben im Glauben ist ohne Opfer und Hingabebereitschaft nicht möglich, das Opfer unserer Zeit, Kraft, der Gaben, die wir einbringen können – all das ist auch gemeint, wenn wir vom "Fasten" sprechen.

Als zweites zitiert der Teufel Psalm 91: "Seine Engel werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt". Der Versucher will uns einflüstern: Wenn Gott mit dir ist, dann bist du vor allen Gefahren geschützt, dann gehörst du zu den Gewinnern im Leben, nicht den Verlierern. Aber Jesus weiß, das bedeutet, Gott zu versuchen. Dieser einfache Optimismus, der in einigen Teilen des Alten Testaments zu finden ist, wird durchgestrichen durch das Kreuz. Jesus weiß, sein Weg wird der des Leidens sein. Und das bringt die große Gewissheit für uns mit sich: Wenn Menschen leiden, sind sie keinesfalls getrennt von Gott. Ganz im Gegenteil: Der Weg des Leidens ist der Weg Gottes in dieser Welt, und es gibt kein christliches Glaubensleben ohne die Bereitschaft, Leiden zu tragen. Als der Versucher drittens Jesus den einfachen Weg zu Macht und Herrlichkeit anbietet, vertreibt Jesus ihn mit der eindeutigen Absage: "Weg mit dir, Satan!"

Im deutschen Gesangbuch findet sich ein in diesem Zusammenhang sehr hilfreiches Lied: "Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt." Darum geht es in der Passions- und Fastenzeit: Dass wir bereit werden, einfacher zu leben. Was brauchen wir wirklich? Was ist für uns eine Verführung oder gar Obsession? Passionszeit ist eine wichtige Zeit, um zurückhaltender zu sein, auch schlechte Angewohnheiten von uns zu bekaempfen.

Im Matthäusevangelium wird die gewaltige Bergpredigt mit dem Ruf Jesu eröffnet: Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich." Oft wird das hier so verstanden, als wenn Jesus die schlichten Gemüter seligpreisen wuerde. Aber es heißt nicht "Selig die geistig Armen", sondern "Selig die geistlich Armen, die im Geiste Armen". Die griechischen Originalworte machen unterschiedliche Űbersetzungen möglich. Mich überzeugt am ehesten: "Selig sind die, die um des Geistes willen arm sind, die unter der Führung des Geistes arm geworden sind."

Das wäre dann ein sehr wichtiger Hinweis für die Passionszeit. Wo ist in dieser Zeit Verzicht sinnvoll? Wo spüre ich, Gott erwartet etwas von mir – dass ich Zeit, Kraft, Fähigkeiten Jesus zur Verfügung stelle, damit das Reich Gottes Raum und Kraft gewinnt in dieser Welt? Selig sind, die durch das Wirken von Gottes Geist bereit sind, arm zu werden, bereit sind zu Verzicht und Opfer im Dienste ihres Herren!

Gottes Segen für die Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen
Ihr Pastor Alexander Mielke

 

Wir setzen die Reihe, die Pastor Mielkes Fotovortrag zu seiner Israel-Reise begonnen hat, fort. Am Samstag, dem 13. März 2010, werden wir um 10.00 Uhr einen Sabbat-Gottesdienst besuchen. Die Solel Congregation ist in Mississauga gelegen, 2399 Folkway Dr (über Highway 403 gut zu erreichen, Ecke Erin Mills Pkwy). Es handelt sich um eine für Begegnungen sehr offene Reform-Synagoge, mehrfach hatte sie die MLK (und andere Toronto-Kirchen) schon zu ihrer vierteljährlichen Veranstaltung "Meet Your Neighbours" eingeladen, nun ergibt sich die Gelegenheit, diese Gemeinde zu besuchen. Bitte helfen Sie beim Car-Pooling zusammen. Wenn Sie Hilfe bei der Mitfahrgelegenheit brauchen, wenden Sie sich bitte an Pastor Mielke (Cellphone 416-567-2487). Bitte treffen Sie bis spätestens 9.40 Uhr an der Synagoge ein, damit wir uns in Ruhe in die Synagoge begeben können. Gebete im Gottesdienst sind oft in Englisch, sodass wir dem Ablauf gut folgen werden können. Danach wird ein Vertreter der Synagoge zum Gespräch bereit sein.

Damit wir vorher schon eine Ahnung haben, wie ein Sabbatgottesdienst abläuft und wie wir uns dort als Gäste verhalten sollten, gebe ich zur Vorbereitung Informationen zum Verständnis des jüdischen Glaubens, und zwar am 7. März nach dem Gemeinsamen Gottesdienst, der wie immer um 11.00 Uhr beginnt. Im Mittelpunkt dieses Familiengottesdienstes, der vom Kindergottesdienst gestaltet wird, steht Kamerun, das Land des diesjährigen Weltgebetstages.

Der Weltgebetstagsgottesdienst deutschsprachiger Gemeinden findet am Freitag, 5. März, 14.00 13.30 Uhr, in der Deutschen Evangeliumskirche, 20 Glebe Rd East, statt.

 Herzliche Einladung zu den deutschen Passionsandachten, die normalerweise am Donnerstagabend um 19.00 Uhr stattfinden. Wir bedenken Texte aus dem Matthäusevangelium, um Jesu Passionsweg besser zu verstehen. Bitte beachten Sie, dass wir am 24. März ausnahmsweise am Mittwoch zusammenkommen.

 

Auch dieses Jahr wollen wir unsere Osterfeier am Ufer des Lake Ontario beginnen, mit den großartigen Erlebnis der über der Silhouette von Toronto aufgehenden Sonne. Unser Osterfrühgottesdienst beginnt um 6.15 Uhr am Endparkplatz vom Humber Bay Park West. Danach treffen wir uns zum Osterfrühstueck mit Pancake und Maple Syrup in der Kirche. Feiern Sie mit uns auf diese Weise die Osterbotschaft und bringen Sie Freunde mit! Um 10.00 Uhr findet danach der Gemeinsame Oster-Festgottesdienst in der Kirche statt.

 

 

Im Monat März und ein wenig darüber hinaus macht Nancy Rahn, eine Studentin der Evangelischen Theologie aus Tübingen, bei uns ihr Gemeindepraktikum. Wir freuen uns, dass sie bis Ostern bei uns ist und wünschen ihr eine gute und gesegnete Zeit!

Bitte beachten Sie, dass in der Nacht vom 13. zum 14. März die Umstellung von der Daylight Saving Time erfolgt.

Der Seniorenkreis kommt am 16. März zusammen. Gemeindepraktikantin Nancy Rahn wird uns Bilder und Geschichten aus Tübingen präsentieren.

Unser MLC Book Club trifft sich wieder am 7. April. Wir lesen gerade "Fall On Your Knees" von Ann-Marie MacDonald. Bei Interesse können Sie sich gern an Pastor Mielke wenden.

 

Jahreshauptversammlung am 11. April 2010

Sie sind sehr herzlich eingeladen zur Jahreshauptversammlung am 11. April, 2010  nach dem Gemeinsamen Gottesdienst. Bei der Jahreshauptversammlung schauen wir zurück in den Berichten aus den verschiedenen Arbeitsbereichen. Und wir nehmen das neue Jahr in Blick, mit neuen Vorhaben und Projekten. Nehmen Sie sich die Zeit, mit zu beraten und mit zu planen. Bitte bringen Sie sich Sandwichs u.ä. mit zur Stärkung in der kurzen Pause zwischen Gottesdienst und Versammlung.

 

Das Konzert des Männerchores "Harfentöne" vor einem Jahr hat großen Anklang gefunden. Wir freuen uns, dass wir sie auch in diesem Jahr am Palmsonntag im Gottesdienst um 11.00 Uhr bei uns zu Gast haben, diesmal unter der musikalischen Leitung von Richard Heinzle, den wir schon beim Adventskonzert erleben konnten.

 

Das Gemeindepicknick ist für den 6. Juni 2010 geplant.

 Am 13. Juni 2010  können wir das 40-jährige Bestehen unseres Kindergartens und Day Cares feiern. Wir freuen uns, dass Bischof Michael Pryse sein Kommen zum Festgottesdienst zugesagt hat.

 

GOOD NEWS ABOUT CAMP LUTHERLYN: WE'VE ADDED A DAY!

Our annual summer camp at beautiful Golden Lake will begin Saturday evening JULY 24th till Friday morning JULY 30th, 2010. Our Camper rate will be $255. Qualify for our Group rate with 3 family members and save $100.

Ask about our Family rates if you are staying with kids 7 and under, and save even more! The Family rooms fill up fast so book early to avoid disappointment. We also offer a Senior's rate with the best accommodations.

Please pay by June 1st and guarantee your place in our amazing space! BUS transportation is also available, we like to thank Bruno and Trott Transit for making this a safe and affordable option.

 NOTE:
Final Camp & Bus rates are subject to the implementation of the HST on July 1, 2010. We have not yet received information on how the HST will affect our week at Camp.We apologize for any inconvenience this might cause, and endeavor to inform as soon  as this information becomes available.

Contact Dan Sommerfeld at 905 274-6602

Attention Parents:

Has your child attended Camp Lutherlyn and loved it?
Is your child at least 15 years old and responsible? Do you believe your child can be a caring and positive role model?
 
If you think you're child is qualified to be a Counsellor-in-training, please call me to discuss his/her role in this years camp!

 

 Wir freuen uns darauf, dass Pastor Edilson Tetzner aus Brasilien in der Martin-Luther-Kirche vom 15. bis 23. April zu Gast sein wird. Er wird uns viel berichten von unserer lutherischen Partnergemeinde in Sao Paulo und ihrer Kinderarbeit. Am 18. April werden wir einen fröhlichen Gemeinsamen Gottesdienst um 11.00 Uhr mit ihm feiern. Ein detailliertes Programm wird der Gemeinde rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 

Am 9. Februar 2010 konnte unser langjähriges und sehr treues Gemeindeglied Edward Lischewski seinen 100. Geburtstag begehen. An diesem Tag besuchte ihn Pastor Mielke im Leisure World Caregiving Centre und gratulierte ihm sehr herzlich zu diesem Festtag, der eine besondere Gnade Gottes ist. Das Foto zeigt Edward Lischewski im Kreise seiner Familie (neben ihm seine jüngere Schwester Lydia Schlag). Die Tochter Lydia Berg lud im Namen der Familie zu einer Feier am Samstagnachmittag, dem 13. Februar, ein. Hier überreichte Pastorin Heike Block-Mielke im Namen der Martin-Luther-Kirche eine besondere Urkunde, auf der mit Versen des 100. Psalmes für diesen 100. Geburtstag Gott gedankt wurde – das erste Mal, dass wir in der MLK dieses Fest begehen konnten! Dem Jubilar und seiner Familie wünschen wir von Herzen Gottes Segen und gutes Geleit für den weiteren Lebensweg!

 


 

 

 

Mitte Februar machte unsere Konfirmandengruppe einen Wochenendausflug nach Ottawa und hatte viel Spass dabei. Ein herzliches Dankeschoen der gleichnamigen Deutschen Martin-Luther-Kirche Ottawa, die uns unkompliziert Schlafsack-Űbernachtungsmöglichkeit gewährte. Und vielen Dank Tanya Zielke, die als Betreuerin mitkam, sowie Iris & Peter sowie Larissa & John, die uns in ihren Autos mitnahmen!

 

 

 

Fotos von der Erwachsenenfreizeit im Mount Alverno Retreat Centre sowie dem Leiter des Zentrums Brother David

 

 Vom 24. bis 27. Juni findet die Biennial Convention der Eastern Synod in Toronto (Double Tree Hilton Hotel) statt. In der Vorbereitung haben die Kirchengemeinden von Toronto eine besondere Verantwortung. Auch unsere Gemeinde wird in v.a. zweierlei Weise um Hilfe gebeten. Erstens werden viele Freiwillige Helfer im Rahmen der Veranstaltung benötigt (Stewards, Ballot Counters, Hosts, Greeters, Hospitality Desk & Transportation Volunteers). Andererseits bittet die Synode um Sponsorship (z.B. für 5 Frühstücke @ je 1,000 $). Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie diese Zusammenkunft von vielen kirchlichen Delegierten aus dem ganzen Bereich der großen Eastern Synod!

 

Sermon of Pastor Mielke at the Funeral Service for Else Weigelin on Feb 2, 2010

Two big losses in such a short time! Only half a year ago we had to bid farewell to Olaf who left us so fast too. I remember how, when we celebrated confirmation here in our Martin Luther Church on Pentecost Sunday, we worried so much because Olaf was collapsing during the service. And only two weeks later, Olaf was taken out of our midst. This time nobody would have expected anything. On Sunday, the 24th of January, we congratulated Else to her 79th birthday here in the service, but now we have to gather for her funeral.

Let us be strengthened in this moment by Else's example. Her confirmation verse was Nehemiah 8:10 –

Die Freude am Herrn ist eure Stärke. The joy of the Lord is your strength. Throughout all her life, Else always trusted in God's guidance. However difficult a situation might be, she never gave up faith, she always believed that nothing could separate us from the love of God in Christ Jesus our Lord. Let your faith be strengthened by Else's example, even at this very sad and difficult time.

Let us have a look at her long and exciting life. Else Weigelin, née von Lieven, was born on January 24, 1931, in Riga, Latvia. Her brother Herbert von Lieven is with us today. In Riga they lived in a beautiful family house, a very old historic building, but later on in the war it would be completely destroyed, a sign of the bitter fact that through WWII Else and her family would lose their home country Latvia for ever. In automn 1939, following the agreement between Hitler and Stalin, the family had to leave the Baltikum and was settled in Posen. Only 1 ½ years later the father was drafted to be a soldier and sent to the East front. Else wrote in her memories: "It was God's grace that Father was spared falling in Russians' hands and returned from the front into an American POW-camp. My mother, brother and I left Posen on January 20, 1945, and after horrible weeks of travel we found refuge in Wriedel in the 'Lueneburger Heide'. Here we experienced the great miracle that our father had received our address and now ended up in Munster-POW -Lager, which was only about 20 km away from where we lived."

Learning was not easy for now 14 years old Else and her brother who was four years younger. The one room public school was in the village 2 km far away. And the church was in Wriedel, 6 km far away. There Else was confirmed on April 14, 1946. She says: "My confirmation verse was Nehemiah 8:10 which made a big impression on me." She enjoyed the parish girls group, and later on while working on a farm, she could stay with the pastor's family during the winter months. So she grew in the understanding of the Christian faith, and in 1951 she started an education at the "Gemeindehelferinnen-Seminar" in Hermannsburg. So she was preparing for the responsibility of assisting a pastor in the parish work, doing work with children, youths, confirmation class etc.

Then she writes: "In April 1951 I started my 2 years in Hermannsburg which included 6 months practical work in a rural congregation, to be followed after the examination by one year full time work in a congregation in Northern Germany. But in January 1951  Olaf – a longtime acquaintance and friend of mine – asked me to marry him. Since I still felt too young for that and had the wish to first start and finish my education, he had to leave for Canada and wait there for three years for me to come April 1954."

So we see: There were similar roots in Else's and Olaf's lives: she from Latvia, he from Estonia. This, their love and their Lutheran faith would be very strong links between them. But nevertheless, Else had her own plans, education would be her passion throughout all her life, and she wouldn't let go of this. So Olaf would have to wait for her for three long years before she was willing to follow him and come to Canada too! They were married on August 20, 1955, in Toronto at Trinity Lutheran Church by Pastor M.J.Michael. Their Biblical motto for the wedding ceremony was Hebr 13:9 - Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade. It is good for our hearts to be strengthened by grace.

They always would be thankful to the Canadian Baltic Immigrant Aid Society, which helped them to come to Canada, and hold fast to its motto: In Treue fest.

They had five children: Birgit, Martin, Christine, Susan and Erik. Nowadays they were so happy because of their 11 grandchildren. Olaf worked as a very skillful craftsman and artist, you will never forget his Puppentheater, the handpuppets he had carved and the wonderful plays he created. Else was involved in the "Home and School Association" and the "Heritage Language Program". She worked as a teacher till her retirement in 1996. Else herself wrote: "I had a busy, but very satisfying life with my family and in the church." And so we will remember her.

You always will remember her as a loving and caring mom and Oma. She loved having the family with her, and you can cherish so many wonderful memories of her and Opa at the cottage in Georgian bay. But I am certain whenever you think of her you will remember her faith also. As I was sitting together with you, Birgit, Martin and Susan, on Sunday evening for preparing the funeral, you told me verses of Psalm 119 would charakterise Else so well:

Your word is a lamp to my feet and a light for my path. I have taken an oath and confirmed it, that I will follow your righteous laws. Your statutes are my heritage forever; they are the joy of my heart. My heart is set on keeping your decrees to the very end.

Now there are so many who say: "The Martin Luther Church – that was Else for me. She always was here, she always cared for so many things. I can't imagine our Church without her." It is a terrible loss for our Martin Luther Church. We remember what she has done for the Ladies' Group where she took special responsiblitity. But there are so many little and big things which we can be thankful for. First of all we will miss her smile, her friendliness and helpfulness, her never ending commitment and dedication.

And it's not only the Martin Luther Church, right at this moment Else was busy preparing the World Day of Prayer. There are so many people in so many churches in Toronto and Ontario who remember Else and what she did, with love and thankfulness.

I am sure she wouldn't like us saying so. She would say: It's not me, it's God's grace accepting me in spite of my shortcomings, it's God's gracing helping me and working through me.

I think as terrible her so sudden passing away may seem to be for us, it still tells lots about her character: Else was strong and active throughout all her life, and she was active until the very last day and the last minute of her life. This way she didn't have to suffer a long illness or weakness. And she missed Olaf so much! Now, we can trust, they are united again, seeing together the light of God's love, which they had trusted in and hoped for throughout their lives.

At the retreat last weekend we read the paragraph in Mt 5, right after that:

You are the light of the world. No one after lighting a lamp puts it under the bushel basket, but on the lampstand, and it gives light to all in the house. In the same way, let your light shine before others, so that they may see your good works and give glory to your Father in heaven. And at the retreat someone said: That's exactly how we experienced Else. She wouldn't boast or dominate, she would just do what she saw was needed. She  was open to God's light, and God's light shone through her.

As I am closing this sermon, let me just tell you the story of "The Church of the Burning Lamps".

By this name, a small Protestant church in France is called. Every Sunday evening, the members gather there for worshipping. Each one brings an oil lamp. First the lamps are lighted, then they are placed upon the broad backrests of the benches. So the entire room is illuminated brightly. It was in the year 1550 when this tradition was established. Since then, each member of the congregation always has been  given his or her own lamp, under the obligation to keep it through all their life and bring it to every service. For more than 400 years, these lamps have been passed on from one generation to the next. So every one by their coming to the service, helps to make the church brighter. Every one is well aware that – whenever he or she does not take part in the worship – the church will be a little darker.

Our church will be darker now, without Else. She was a warm, brightly shining light in our church, in your family, in the lives of so many.

But let that be an obligation for us. Else would have wanted that we keep watch over the light of faith in our lives.

So each one of us, let us rekindle the lamps of our hope. Each of us, let us be a burning lamp in this church, in your family, so that there be still enough of warm and bright light.

Remember Else's light, and follow her guidance: Look at Jesus Christ who is the Light of the World, and let your hope and confidence be rekindled by this eternally powerful light. Amen.

 

BESTATTET WURDE ...

Else Weigelin, geb. von Lieven, im Alter von 79 Jahren

am 2. Februar 2010

 Die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Nehemia 8,10

 

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Deutsche Radioandacht sonntags 9:30 Uhr auf AM 530
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Gemeindebrief – Mitwirkende
Herausgeber: Pastor Alexander Mielke; Űbersetzungen: Kaethe Kleinau
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