Liebe
Mitchristen,
"In die Wüste
gefuehrt, Verzichten um des Reiches Gottes willen" – so
möchte ich die Botschaft von Mt.4,1-10 (Die Versuchung
Jesu) zusammenfassen. Mein Kollege, Pastor Christian
Schweter, schrieb vor einem Jahr: "Passionszeit ist ein
Trainingscamp fuer unseren Glauben." Und das ist genau
richtig. Indem wir Jesu Passionsweg betrachten, erhalten wir
wichtige Anregungen, wie wir Schritte auf unserem
Glaubensweg gehen können.
Die erste Antwort
Jesu gegenüber dem Versucher ist: "Der Mensch lebt nicht vom
Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde
Gottes geht." Das konfrontiert uns mit tiefgreifenden
Fragen: Wovon leben wir? Wofür leben wir?
Das Foto zeigt den Berg der Versuchung in Israel.
In Mt. 4 sehen wir
den Dreischritt Wüste, Tempel, Welt. Die Wüste – das ist
eine Aufforderung, treu bei Gott zu bleiben auch in Zeiten
der Not. Der Tempel – ist eine Warnung vor Űbermut und
Űberheblichkeit. Das Weltpanorama – ist eine Mahnung, der
Gier nach Macht und schnellem Erfolg zu widerstehen. Denn es
gibt diese drei großen Versuchungen: 1. ein Leben ohne
Opfer; 2. ein Leben ohne Leiden; 3. ein Leben nur mit Erfolg
und Wohlergehen führen zu wollen. Gott wollte, dass Jesus
ganz offen für sein Wort, ganz frei für seine Führung sein
sollte. Darum führte der Geist Jesus in die Wüste, wo Jesus
40 Tage fastete, weit weg von Ablenkungen und den
Annehmlichkeiten des normalen Alltags.
Der Teufel sagt: "Du
bist doch der Sohn Gottes. Dann ist es doch einfach für
dich, aus diesen Steinen Brot zu machen. Du hast dazu die
Macht und Autorität. Warum willst du dich sinnlos quälen?"
Aber Jesus weiß, er lebt vom Wort Gottes, all seine Kraft
hat er von Gott dem Vater. Und so widersteht er der
Versuchung. Er ist bereit, dieses Opfer zu bringen, weil er
weiß, ein Leben im Glauben ist ohne Opfer und
Hingabebereitschaft nicht möglich, das Opfer unserer Zeit,
Kraft, der Gaben, die wir einbringen können – all das ist
auch gemeint, wenn wir vom "Fasten" sprechen.
Als zweites zitiert
der Teufel Psalm 91: "Seine Engel werden dich auf den Händen
tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt". Der
Versucher will uns einflüstern: Wenn Gott mit dir ist, dann
bist du vor allen Gefahren geschützt, dann gehörst du zu den
Gewinnern im Leben, nicht den Verlierern. Aber Jesus weiß,
das bedeutet, Gott zu versuchen. Dieser einfache Optimismus,
der in einigen Teilen des Alten Testaments zu finden ist,
wird durchgestrichen durch das Kreuz. Jesus weiß, sein Weg
wird der des Leidens sein. Und das bringt die große
Gewissheit für uns mit sich: Wenn Menschen leiden, sind sie
keinesfalls getrennt von Gott. Ganz im Gegenteil: Der Weg
des Leidens ist der Weg Gottes in dieser Welt, und es gibt
kein christliches Glaubensleben ohne die Bereitschaft,
Leiden zu tragen. Als der Versucher drittens Jesus den
einfachen Weg zu Macht und Herrlichkeit anbietet, vertreibt
Jesus ihn mit der eindeutigen Absage: "Weg mit dir, Satan!"
Im deutschen
Gesangbuch findet sich ein in diesem Zusammenhang sehr
hilfreiches Lied: "Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt."
Darum geht es in der Passions- und Fastenzeit: Dass wir
bereit werden, einfacher zu leben. Was brauchen wir
wirklich? Was ist für uns eine Verführung oder gar
Obsession? Passionszeit ist eine wichtige Zeit, um
zurückhaltender zu sein, auch schlechte Angewohnheiten von
uns zu bekaempfen.
Im Matthäusevangelium
wird die gewaltige Bergpredigt mit dem Ruf Jesu eröffnet:
Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das
Himmelreich." Oft wird das hier so verstanden, als wenn
Jesus die schlichten Gemüter seligpreisen wuerde. Aber es
heißt nicht "Selig die geistig Armen", sondern "Selig die
geistlich Armen, die im Geiste Armen". Die griechischen
Originalworte machen unterschiedliche Űbersetzungen möglich.
Mich überzeugt am ehesten: "Selig sind die, die um des
Geistes willen arm sind, die unter der Führung des Geistes
arm geworden sind."
Das wäre dann ein
sehr wichtiger Hinweis für die Passionszeit. Wo ist in
dieser Zeit Verzicht sinnvoll? Wo spüre ich, Gott erwartet
etwas von mir – dass ich Zeit, Kraft, Fähigkeiten Jesus zur
Verfügung stelle, damit das Reich Gottes Raum und Kraft
gewinnt in dieser Welt? Selig sind, die durch das Wirken von
Gottes Geist bereit sind, arm zu werden, bereit sind zu
Verzicht und Opfer im Dienste ihres Herren!
Gottes Segen für die
Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen
Ihr
Pastor Alexander Mielke
Wir setzen die
Reihe, die Pastor Mielkes Fotovortrag zu seiner Israel-Reise
begonnen hat, fort. Am Samstag, dem 13. März 2010, werden
wir um 10.00 Uhr einen Sabbat-Gottesdienst besuchen. Die
Solel Congregation ist in Mississauga gelegen, 2399 Folkway
Dr (über Highway 403 gut zu erreichen, Ecke Erin Mills
Pkwy). Es handelt sich um eine für Begegnungen sehr offene
Reform-Synagoge, mehrfach hatte sie die MLK (und andere
Toronto-Kirchen) schon zu ihrer vierteljährlichen
Veranstaltung "Meet Your Neighbours" eingeladen, nun ergibt
sich die Gelegenheit, diese Gemeinde zu besuchen. Bitte
helfen Sie beim Car-Pooling zusammen. Wenn Sie Hilfe bei der
Mitfahrgelegenheit brauchen, wenden Sie sich bitte an Pastor
Mielke (Cellphone 416-567-2487). Bitte treffen Sie bis
spätestens 9.40 Uhr an der Synagoge ein, damit wir uns in
Ruhe in die Synagoge begeben können. Gebete im Gottesdienst
sind oft in Englisch, sodass wir dem Ablauf gut folgen
werden können. Danach wird ein Vertreter der Synagoge zum
Gespräch bereit sein.
Damit wir vorher
schon eine Ahnung haben, wie ein Sabbatgottesdienst
abläuft und wie wir uns dort als Gäste verhalten sollten,
gebe ich zur Vorbereitung Informationen zum Verständnis
des jüdischen Glaubens, und zwar am 7. März nach
dem Gemeinsamen Gottesdienst, der wie immer um 11.00 Uhr
beginnt. Im Mittelpunkt dieses Familiengottesdienstes, der
vom Kindergottesdienst gestaltet wird, steht Kamerun,
das Land des diesjährigen Weltgebetstages.
Der
Weltgebetstagsgottesdienst deutschsprachiger Gemeinden
findet am Freitag, 5. März,
14.00
13.30 Uhr, in der
Deutschen Evangeliumskirche, 20 Glebe Rd East, statt.
Herzliche
Einladung zu den deutschen Passionsandachten, die
normalerweise am Donnerstagabend um 19.00 Uhr stattfinden.
Wir bedenken Texte aus dem Matthäusevangelium, um Jesu
Passionsweg besser zu verstehen. Bitte beachten Sie, dass
wir am 24. März ausnahmsweise am Mittwoch zusammenkommen.
Auch
dieses Jahr wollen wir unsere Osterfeier am Ufer des Lake
Ontario beginnen, mit den großartigen Erlebnis der über der
Silhouette von Toronto aufgehenden Sonne. Unser
Osterfrühgottesdienst beginnt um 6.15 Uhr am Endparkplatz
vom Humber Bay Park West. Danach treffen wir uns zum
Osterfrühstueck mit Pancake und Maple Syrup in der Kirche.
Feiern Sie mit uns auf diese Weise die Osterbotschaft und
bringen Sie Freunde mit! Um 10.00 Uhr findet danach der
Gemeinsame Oster-Festgottesdienst in der Kirche statt.
Im Monat März und
ein wenig darüber hinaus macht Nancy Rahn, eine Studentin
der Evangelischen Theologie aus Tübingen, bei uns ihr
Gemeindepraktikum. Wir freuen uns, dass sie bis Ostern bei
uns ist und wünschen ihr eine gute und gesegnete Zeit!
Bitte beachten
Sie, dass in der Nacht vom 13. zum 14. März die Umstellung
von der Daylight Saving Time erfolgt.
Der Seniorenkreis
kommt am 16. März zusammen. Gemeindepraktikantin Nancy Rahn
wird uns Bilder und Geschichten aus Tübingen präsentieren.
Unser MLC Book
Club trifft sich wieder am 7. April. Wir lesen gerade "Fall
On Your Knees" von Ann-Marie MacDonald. Bei Interesse können
Sie sich gern an Pastor Mielke wenden.
Jahreshauptversammlung am 11. April 2010
Sie sind sehr
herzlich eingeladen zur Jahreshauptversammlung am 11.
April, 2010 nach dem Gemeinsamen Gottesdienst. Bei
der Jahreshauptversammlung schauen wir zurück in den
Berichten aus den verschiedenen Arbeitsbereichen. Und wir
nehmen das neue Jahr in Blick, mit neuen Vorhaben und
Projekten. Nehmen Sie sich die Zeit, mit zu beraten und mit
zu planen. Bitte bringen Sie sich Sandwichs u.ä. mit zur
Stärkung in der kurzen Pause zwischen Gottesdienst und
Versammlung.
Das
Konzert des Männerchores "Harfentöne" vor einem Jahr hat
großen Anklang gefunden. Wir freuen uns, dass wir sie auch
in diesem Jahr am Palmsonntag im Gottesdienst um 11.00 Uhr
bei uns zu Gast haben, diesmal unter der musikalischen
Leitung von Richard Heinzle, den wir schon beim
Adventskonzert erleben konnten.
Das
Gemeindepicknick ist für den 6. Juni 2010
geplant.
Am 13.
Juni 2010 können wir das 40-jährige Bestehen
unseres Kindergartens und Day Cares feiern. Wir freuen
uns, dass Bischof Michael Pryse sein Kommen zum
Festgottesdienst zugesagt hat.
GOOD NEWS ABOUT
CAMP LUTHERLYN: WE'VE ADDED A DAY!
Our annual summer camp
at beautiful Golden Lake will begin Saturday evening JULY 24th
till Friday morning JULY 30th, 2010. Our Camper rate will be
$255. Qualify for our Group rate with 3 family members and save
$100.
Ask about our Family
rates if you are staying with kids 7 and under, and save even
more! The Family rooms fill up fast so book early to avoid
disappointment. We also offer a Senior's rate with the best
accommodations.
Please pay by June 1st
and guarantee your place in our amazing space! BUS
transportation is also available, we like to thank Bruno and
Trott Transit for making this a safe and affordable option.
NOTE:
Final Camp & Bus rates are subject to the implementation of the
HST on July 1, 2010. We have not yet received information on how
the HST will affect our week at Camp.We apologize for any
inconvenience this might cause, and endeavor to inform as soon
as this information becomes available.
Contact Dan Sommerfeld
at 905 274-6602
Attention Parents:
Has your child
attended Camp Lutherlyn and loved it?
Is your child at least 15 years old and responsible? Do you
believe your child can be a caring and positive role model?
If you think
you're child is qualified to be a Counsellor-in-training, please
call me to discuss his/her role in this years camp!
Wir freuen uns
darauf, dass Pastor Edilson Tetzner aus Brasilien
in der Martin-Luther-Kirche vom 15. bis 23. April zu Gast
sein wird. Er wird uns viel berichten von unserer
lutherischen Partnergemeinde in Sao Paulo und ihrer
Kinderarbeit. Am 18. April werden wir einen
fröhlichen Gemeinsamen Gottesdienst um 11.00 Uhr mit
ihm feiern. Ein detailliertes Programm wird der Gemeinde
rechtzeitig bekanntgegeben.

Am 9. Februar 2010
konnte unser langjähriges und sehr treues Gemeindeglied
Edward Lischewski seinen 100. Geburtstag begehen. An diesem
Tag besuchte ihn Pastor Mielke im Leisure World Caregiving
Centre und gratulierte ihm sehr herzlich zu diesem Festtag,
der eine besondere Gnade Gottes ist. Das Foto zeigt Edward
Lischewski im Kreise seiner Familie (neben ihm seine jüngere
Schwester Lydia Schlag). Die Tochter Lydia Berg lud im Namen
der Familie zu einer Feier am Samstagnachmittag, dem 13.
Februar, ein. Hier überreichte Pastorin Heike Block-Mielke
im Namen der Martin-Luther-Kirche eine besondere Urkunde,
auf der mit Versen des 100. Psalmes für diesen 100.
Geburtstag Gott gedankt wurde – das erste Mal, dass wir in
der MLK dieses Fest begehen konnten! Dem Jubilar und seiner
Familie wünschen wir von Herzen Gottes Segen und gutes
Geleit für den weiteren Lebensweg!

Mitte Februar
machte unsere Konfirmandengruppe einen Wochenendausflug nach
Ottawa und hatte viel Spass dabei. Ein herzliches
Dankeschoen der gleichnamigen Deutschen Martin-Luther-Kirche
Ottawa, die uns unkompliziert
Schlafsack-Űbernachtungsmöglichkeit gewährte. Und vielen
Dank Tanya Zielke, die als Betreuerin mitkam, sowie Iris &
Peter sowie Larissa & John, die uns in ihren Autos
mitnahmen!
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Fotos von der
Erwachsenenfreizeit im Mount Alverno Retreat Centre
sowie dem Leiter des Zentrums Brother David |
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Vom 24. bis 27.
Juni findet die Biennial Convention der Eastern Synod in
Toronto (Double Tree Hilton Hotel) statt. In der
Vorbereitung haben die Kirchengemeinden von Toronto eine
besondere Verantwortung. Auch unsere Gemeinde wird in v.a.
zweierlei Weise um Hilfe gebeten. Erstens werden viele
Freiwillige Helfer im Rahmen der Veranstaltung benötigt
(Stewards, Ballot Counters, Hosts, Greeters, Hospitality
Desk & Transportation Volunteers). Andererseits bittet die
Synode um Sponsorship (z.B. für 5 Frühstücke @ je 1,000 $).
Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie diese
Zusammenkunft von vielen kirchlichen Delegierten aus dem
ganzen Bereich der großen Eastern Synod!
Sermon of Pastor Mielke at the Funeral Service for Else Weigelin
on Feb 2, 2010
Two big losses in such a short time! Only half a year ago we
had to bid farewell to Olaf who left us so fast too. I
remember how, when we celebrated confirmation here in our
Martin Luther Church on Pentecost Sunday, we worried so much
because Olaf was collapsing during the service. And only two
weeks later, Olaf was taken out of our midst. This time
nobody would have expected anything. On Sunday, the 24th
of January, we congratulated Else to her 79th
birthday here in the service, but now we have to gather for
her funeral.
Let us be strengthened in this moment by Else's example. Her
confirmation verse was Nehemiah 8:10 –
Die Freude am Herrn ist eure Stärke. The joy of the Lord is
your strength. Throughout all her life, Else always trusted
in God's guidance. However difficult a situation might be,
she never gave up faith, she always believed that nothing
could separate us from the love of God in Christ Jesus our
Lord. Let your faith be strengthened by Else's example, even
at this very sad and difficult time.
Let
us have a look at her long and exciting life. Else Weigelin,
née von Lieven, was born on January 24, 1931, in Riga,
Latvia. Her brother Herbert von Lieven is with us today. In
Riga they lived in a beautiful family house, a very old
historic building, but later on in the war it would be
completely destroyed, a sign of the bitter fact that through
WWII Else and her family would lose their home country
Latvia for ever. In automn 1939, following the agreement
between Hitler and Stalin, the family had to leave the
Baltikum and was settled in Posen. Only 1 ½ years later the
father was drafted to be a soldier and sent to the East
front. Else wrote in her memories: "It was God's grace that
Father was spared falling in Russians' hands and returned
from the front into an American POW-camp. My mother, brother
and I left Posen on January 20, 1945, and after horrible
weeks of travel we found refuge in Wriedel in the
'Lueneburger Heide'. Here we experienced the great miracle
that our father had received our address and now ended up in
Munster-POW -Lager, which was only about 20 km away from
where we lived."
Learning was not easy for now 14 years old Else and her
brother who was four years younger. The one room public
school was in the village 2 km far away. And the church was
in Wriedel, 6 km far away. There Else was confirmed on April
14, 1946. She says: "My confirmation verse was Nehemiah 8:10
which made a big impression on me." She enjoyed the parish
girls group, and later on while working on a farm, she could
stay with the pastor's family during the winter months. So
she grew in the understanding of the Christian faith, and in
1951 she started an education at the
"Gemeindehelferinnen-Seminar" in Hermannsburg. So she was
preparing for the responsibility of assisting a pastor in
the parish work, doing work with children, youths,
confirmation class etc.
Then she writes: "In April 1951 I started my 2 years in
Hermannsburg which included 6 months practical work in a
rural congregation, to be followed after the examination by
one year full time work in a congregation in Northern
Germany. But in January 1951 Olaf – a longtime acquaintance
and friend of mine – asked me to marry him. Since I still
felt too young for that and had the wish to first start and
finish my education, he had to leave for Canada and wait
there for three years for me to come April 1954."
So we see: There were similar roots in Else's and Olaf's
lives: she from Latvia, he from Estonia. This, their love
and their Lutheran faith would be very strong links between
them. But nevertheless, Else had her own plans, education
would be her passion throughout all her life, and she
wouldn't let go of this. So Olaf would have to wait for her
for three long years before she was willing to follow him
and come to Canada too! They were married on August 20,
1955, in Toronto at Trinity Lutheran Church by Pastor
M.J.Michael. Their Biblical motto for the wedding ceremony
was Hebr 13:9 -
Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches
geschieht durch Gnade.
It is good for our hearts to be strengthened by grace.
They always would be thankful to the Canadian Baltic
Immigrant Aid Society, which helped them to come to Canada,
and hold fast to its motto: In Treue fest.
They had five children: Birgit, Martin, Christine, Susan and
Erik. Nowadays they were so happy because of their 11
grandchildren. Olaf worked as a very skillful craftsman and
artist, you will never forget his Puppentheater, the
handpuppets he had carved and the wonderful plays he
created. Else was involved in the "Home and School
Association" and the "Heritage Language Program". She worked
as a teacher till her retirement in 1996. Else herself
wrote: "I had a busy, but very satisfying life with my
family and in the church." And so we will remember her.
You always will remember her as a loving and caring mom and
Oma. She loved having the family with her, and you can
cherish so many wonderful memories of her and Opa at the
cottage in Georgian bay. But I am certain whenever you think
of her you will remember her faith also. As I was sitting
together with you, Birgit, Martin and Susan, on Sunday
evening for preparing the funeral, you told me verses of
Psalm 119 would charakterise Else so well:
Your word is a lamp to my feet and a light for my path. I
have taken an oath and confirmed it, that I will follow your
righteous laws. Your statutes are my heritage forever; they
are the joy of my heart. My heart is set on keeping your
decrees to the very end.
Now there are so many who say: "The Martin Luther Church –
that was Else for me. She always was here, she always cared
for so many things. I can't imagine our Church without her."
It is a terrible loss for our Martin Luther Church. We
remember what she has done for the Ladies' Group where she
took special responsiblitity. But there are so many little
and big things which we can be thankful for. First of all we
will miss her smile, her friendliness and helpfulness, her
never ending commitment and dedication.
And it's not only the Martin Luther Church, right at this
moment Else was busy preparing the World Day of Prayer.
There are so many people in so many churches in Toronto and
Ontario who remember Else and what she did, with love and
thankfulness.
I am sure she wouldn't like us saying so. She would say:
It's not me, it's God's grace accepting me in spite of my
shortcomings, it's God's gracing helping me and working
through me.
I think as terrible her so sudden passing away may seem to
be for us, it still tells lots about her character: Else was
strong and active throughout all her life, and she was
active until the very last day and the last minute of her
life. This way she didn't have to suffer a long illness or
weakness. And she missed Olaf so much! Now, we can trust,
they are united again, seeing together the light of God's
love, which they had trusted in and hoped for throughout
their lives.
At the retreat last weekend we read the paragraph in Mt 5,
right after that:
You are the light of the world. No one after lighting a lamp
puts it under the bushel basket, but on the lampstand, and
it gives light to all in the house. In the same way, let
your light shine before others, so that they may see your
good works and give glory to your Father in heaven. And at
the retreat someone said: That's exactly how we experienced
Else. She wouldn't boast or dominate, she would just do what
she saw was needed. She was open to God's light, and God's
light shone through her.
As I am closing this sermon, let me just tell you the story
of "The Church of the Burning Lamps".
By this name, a small Protestant church in France is called.
Every Sunday evening, the members gather there for
worshipping. Each one brings an oil lamp. First the lamps
are lighted, then they are placed upon the broad backrests
of the benches. So the entire room is illuminated brightly.
It was in the year 1550 when this tradition was established.
Since then, each member of the congregation always has been
given his or her own lamp, under the obligation to keep it
through all their life and bring it to every service. For
more than 400 years, these lamps have been passed on from
one generation to the next. So every one by their coming to
the service, helps to make the church brighter. Every one is
well aware that – whenever he or she does not take part in
the worship – the church will be a little darker.
Our church will be darker now, without Else. She was a warm,
brightly shining light in our church, in your family, in the
lives of so many.
But let that be an obligation for us. Else would have wanted
that we keep watch over the light of faith in our lives.
So each one of us, let us rekindle the lamps of our hope.
Each of us, let us be a burning lamp in this church, in your
family, so that there be still enough of warm and bright
light.
Remember Else's light, and follow her guidance: Look at
Jesus Christ who is the Light of the World, and let your
hope and confidence be rekindled by this eternally powerful
light. Amen.